Heute nacht (Di/Mi) um 2h30 (PREMIERE) Dallas Mavericks – Milwaukee Bucks.

Die Mavs haben nach ihrem Sieg in Sacramento noch einen knappen Sieg gegen Memphis (104:98) draufgelegt und können nun in eigener Halle gegen die Milwaukee Bucks daraus eine Serie machen. Ein Fragezeichen immer noch hinter Shawn Bradley, der nach einer Verletzungspause von sieben Spielen heute abend vielleicht wieder spielen wird. Najera wird hingegen definitiv ausfallen.

Die Bucks sind nicht zu unterschätzen, auch wenn sie mit .500 im Mittelfeld der Eastern Conference herumplätschern. Vor der Niederlage gegen San Antonio hat man immerhin drei Heimsiege in Folge gegen New Jersey, Detroit und Indiana hingelegt. Aber ähnliches Problem wie bei den Mavs: auswärts spielt man eine Größenordnung schwächer (10-4 vs. 5-11).

Schlüsselspieler der Bucks: TJ Ford führt die Rookie-Statistik in Assists an, ist sehr quick, ein Wirbler Marke Steve Nash, hat aber noch an seiner Wurfquote (34%) zu arbeiten.

Michael Redd macht Punkte ohne Ende (derzeit 21 pro Spiel), dahinter fällt es aber dann mit der Punkteausbeute stark ab. Und dann gibt es noch einen alten bekannten: Toni Kukoc

Beide Teams arbeiten mit vielen Assists, wenig Turnovers und sind keine sehr physische Mannschaften. Milwaukee fehlen ansonsten die statistischen Ausreißer nach oben, aber auch nach unten, vulgo: eine sehr ausgeglichene Mannschaft.

Nächste NBA-Übertragung auf PREMIERE: am Samstag um 19h30(!) Spurs – 76ers

Und: nein, ich habe nicht bereits von der sylversterlichen Frucht-Bowle genascht. Der Titel ist ein Wortspiel das auf Ron Artest von den Indiana Pacers Bezug nimmt.

Die Pacers haben ja unter Präsident Larry Bird Coach Isiah Thomas entlassen und dafür den just freigewordenen Defense-Spezialisten Rick Carlisle geholt. Ein Mann der Disziplin mit großem “D” schreibt. Was Artest nicht schmeckt. Artest muckt nun verschiedlich auf, wehrt sich gegen die vom Coach in einer Zwangsjacke von aufgezeichneten Spielzügen gesteckte Offense.

Beide sind im Laufe der letzten Tagen desöfteren aneinandergerasselt, worauf hin Artest sich “Verletzungsauszeiten” nahm. Artest büßte mit Bankdrückerei, woraufhin er ankündigte am Montags-Spiel gegen die Grizzlies wg. “Rückenproblemen” nicht teilnehmen zu können.

Es gab dann ein “Männergespräch” zwischen Artest, Carlisle, Bird und CEO Walsh. Und, oh Wunder, Artest erschien und wurde kurz vor Ende des ersten Viertels auch eingesetzt.

Man wird sehen ob es sich nur um ein “isolated incident” oder tickende Zeitbombe handelt…

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