All das Wechsel-Gelaber das seit Tagen Hü und Hott geht, ist erst mal zu Ende.

Michael Owen, eine der Liverpooler Ikonen (24Jahre alt, seit seinem 11ten Jahr bei Liverpool), wechselt zu Real Madrid. Dafür bekommt Pool 12Mio EUR, aber anscheinend keinen Spieler wie Morientes oder Eto’o. Eto’o brachte noch einmal alle Verhandlungen zum kippen, als er sich gestern kurzfristig für Barcelona und gegen Real entschieden hat.

Owen hat zwar Benitez als Trainer gewollt, aber gerüchteweise soll es inzwischen Spannungen zwischen den beiden gegeben haben. Und da Owen sich im letzten Vertragsjahr befand, beschloß Liverpool lieber heute Kasse zu machen, als in einem Jahr ohne Owen und ohne Geld da zu stehen.

Benitez ist vorerst der Sieger. Ihm ist es gelungen den Klüngel rund um Owen zu brechen: Owen wech, Murphy wech. Gerrard, Freund von Murpy und Owen, könnte ziemlich angepisst sein. Barros wird vorne Tore machen, aber wer wirbelt im offensiven Mittelfeld, wenn nicht Murphy?

Der große Loser aus dem Owen-Deal ist erstmal Patrick Viera. Mit dem Owen-Deal wollte sich Real wohl nicht auch noch einen 60Mio EUR-Deal mit Viera um den Hals hängen. Viera fabuliert nun stattdessen nach zwei Wochen Hickhack, dass seine Bindung an Arsenal, dem “wunderbaren” Klub zu stark gewesen sind. Wir werden bei den nächsten Spielen sehen, wie sehr die fans ihm diesen rhetorischen Bullshit abkaufen.

Unschöne Gerüchte rangeln sich rund um einen der wenigen Stürmern bei ManU: Louis Sahas Verletzung soll ernster sein (Bänderprobleme) und ihn bis zum Winter flach legen. Ferguson dementierte die Gerüchte und bestand drauf, das Saha in 3 Wochen wieder spielt.

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