Die Sperren wg. Det-Riots

Noch gestern abend publizierte die NBA das Strafmaß für die an den Ausschreitungen in Detroit beteiligten Spielern. Sie werden allgemein als hart aber fair beurteilt.

Ron Artest/IND wird für den Rest der Saison (73 Spiele) gesperrt, die längste jemals in der NBA verhängte Sperre.

Stephen Jackson/IND 30 Spiele Sperre (Drittlängste Sperre der NBA-Geschichte)

Jermaine O’Neal/IND 25 Spiele Sperre (Fünftlängste Sperre der NBA-Geschichte)

Anthony Johnson/IND 5 Spiele Sperre

Ben Wallace/DET 6 Spiele Sperre

Vier weitere Spiele wurden für ein Spiel gesperrt.

Die Sperren sind besonders in den ersten drei Fällen heftig, das alle Spieler in diesem Zeitraum kein Gehalt beziehen dürfen. Im Falle von Artest sind das 5 Millionen Dollar. Zudem dürfte die lange Sperre von Schlüsselspielern den Pacers in Sachen Playoffchancen richtig wehtun.…

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HSV goes nordwärts

Der HSV eilt von Sieg zu Sieg und wandert in der Tabelle nordwärts. Wenn das Spiel gestern gg. den Tabellenführer in Spe, Wolfsburg, ein Vorgschmack auf den HSV bis Saisonende ist, dann sind auch die 8 Punkte Rückstand auf einen Championsleague-Platz ein Klacks.

Der Start in die Partie hätte nicht viel schlimmer sein können, Treffer Brdaric nach 16 Sekunden, der gesamte HSV nur mit seinen sterblichen Hüllen auf dem Platz, gedanklich noch in der Kabine.

Der HSV war aber nicht groß geschockt sondern hielt sofort dagegen. Zwei Großchancen von Beinlich und Barbarez bis zur Spielminute 5, weitere Chanche folgten. Die Jungs waren motiviert bis zum hintersten Zehennagel und hielten das Tempo hoch. Forechecking, schnelle Angriffe, immer zügig den Abschluß suchend.…

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Wie echt ist Valuev?

Nachklapp zum “Box-Riesen” Valuev, der derzeit auf Sauerland-Veranstaltungen boxen darf.

Im Tagesspiegel wirft Hartmut Scherzer Valuev und seinen Betreuern vor Kämpfe zu türken:

Unbegreiflich ist es schon, dass für den Zwölf-Runden-Kampf um die internationale WBA-Meisterschaft offenbar der kleinstmögliche Gegner ausgesucht worden war. Ursprünglich war der Kampf gegen den Deutschen Meister Andreas Sidon vorgesehen und auch angekündigt worden. Der 1,96 Meter große Sidon hätte schon von der Statur her besser zu Walujew gepasst und hatte auch auf Einhaltung des angebotenen Vertrages gepocht. „Die haben kalte Füße bekommen“, kommentierte Sidon die plötzliche Ausladung, ist er doch der einzige Gegner, den Walujew nicht besiegen konnte.

Ihr Kampf vor fünf Jahren in Prag erinnerte in der Tat an „schmutzigen Lorbeer“, denn die Hintermänner Walujews hatten damals den Ringrichter nach drei Runden aufgefordert, den Kampf zu Gunsten Walujews abzubrechen.

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