Auslosung EM-Qualifikation 2012

Gruppe A

  • Deutschland
  • Türkei
  • Österreich
  • Belgien
  • Kasachstan
  • Azerbaidschan

Gruppe B

  • Russia
  • Slowakei
  • Irland
  • Mazedonien
  • Armenien
  • Andorra

Gruppe C

  • Italien
  • Serbien
  • Nordirland
  • Slowenien
  • Estland
  • Faröer-Inseln

Gruppe D

  • Frankreich
  • Rumänien
  • Bosnien-Herzegowina
  • Weißrussland
  • Albanien
  • Luxemburg

Gruppe E

  • Niederlande
  • Schweden
  • Finnland
  • Ungarn
  • Moldawien
  • San Marino

Gruppe F

  • Kroatien
  • Griechenland
  • Israel
  • Lettland
  • Georgien
  • Malta

Gruppe G

  • England
  • Schweiz
  • Bulgarien
  • Wales
  • Montenegro

Gruppe H

  • Portugal
  • Dänemark
  • Norwegen
  • Zypern
  • Island

Gruppe I

  • Spanien
  • Tschechien
  • Schottland
  • Litauen
  • Liechtenstein

[12h47] Beim Überfliegen der Gruppen sieht alles recht ausgeglichen aus. Allenfalls Gruppe C fällt dank eines schwachen Gruppendritten etwas ab. Vermutlich auch Gruppe I, wenn die Schotten so weitermachen wie bisher.

Ich glaube nicht nur aus der deutschen Binnensperspektive ragt der Schwierigkeitsgrad der Gruppe A über alle anderen Gruppen heraus, dank der speziellen Beziehungen zu Österreich und der Türkei. Dazu wieder einmal Berti Vogts – sofern er sich dort länger halten kann. Und schließlich Belgien, z.B. mit van Buyten.

[12h32] Mein Gott. Belgien inzwischen in den vierten Lostopf abgestürzt. Was ist aus den teufeln bloß geworden…

[12h24] Das florale Design hält die UEFA auch konsequent beim kleinen Intro-Film über das Auslosungsprozedere durch. Einzige Einschränkung der Auslosung: Gegner von Konflikten wie Russland und Georgien und Armenien und Azerbaidschan können nicht in eine Gruppe gelost werden,

[12h22] Die Auslosung nähert sich nach zweiundzwanzig Minuten der Auslosung. So richtig mit Kugeln und UEFA-Oberen.

[12h07] Das Prozedere: sechs Töpfe für neun Gruppen. Es wird sechs Sechser-Gruppen und drei Fünfer-Gruppen geben.

Die neun Gruppensieger und der beste Gruppenzweite kommen weiter. Die anderen acht Gruppenzweiten spielen Playoffs untereinander aus. Besonderheit: beim Vergleich der Gruppenzweiten werden nur die Spiele gegen die Mannschaften der Plätze eins bis fünf herangezogen. Das Spiel gegen den Gruppensechsten in den Sechsergruppen wird bei diesem Vergleich ignoriert.

In dem ersten Topf gesetzt sind: Spanien, Deutschland, Niederlande, Italien, England, Kroatien, Portugal, Frankreich und Russland. Nicht in dem ersten Topf: Griechenland, Schweden, Schweiz, Serbien, Türkei oder Dänemark.

[12h06] Huch, UEFA.com hat sich ein Relaunch gegeben.

[12h04] Hier noch einmal die unter graphischen Gesichtspunkten angenehm unorthodoxe Intro des floralen Euro2012-Logos.

[12h01] Heute vormittag in der Badewanne den ECONOMISTt der Vorwoche gelesen, mit überwiegend lobende Worte für die konjunkturelle Lage in Polen. Die Wirtschaft sei im Vergleich zu den meisten EU-Ländern so stabil, dass man diverse Vorurteile über das Land in die Oder kippen sollte.

Das andere Gastgeberland der Euro 2012 fällt in diesen Wochen nicht ganz so angenehm auf: die Ukraine, die ihr innerpolitisches Patt zwischen 2-3 Parteien nicht gelöst bekommt und daher notwendige Reformen nicht anpackt.

[11h58] Moinsen zur Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine.

  1. Andersrum ist die Auslosung irgendwie spannender…

  2. Ja das ist ungewöhnlich, man kommt quasi aus Pot 1 in ine der fertigen Gruppen – interessant!

  3. Ja, macht fast Spaß dabei zu gucken wo man nicht unbedingt rein möchte. Bisher aber recht ausgeglichen…

  4. Norwegen,Dänemark, Island und dann Zypern. Extreme Wettergruppe :)

  5. Gruppe A, sehr schön.
    Das gibt schöne Spiele gegen die Ösis und die Türken. Belgien ist auch ein interessantes Los.

  6. Sportlich sollte die Gruppe machbar sein.

  7. So, wer hat als erstes den Sammer am Mikro?

  8. Oha, in Portugal wird man ordentlich kotzen. Das ist doch wirklich mal eine spannende Stolper-Gruppe … gegen jeden Gegner sind Punktverluste drin.

  9. Ist ja mit der Türkei nur ein ernsthafter Gegner drin.

    (so, jetzt auf die Reaktion auf Österreich warten).

    Na im Ernst, die Gruppe ist machbar aber sicher nicht einfach, Türkei wird auswärts richtig schwer und die Österreicher können sich auch hin und wieder zu großen Leistungen aufschwingen. Dazu die Belgier, die unfassbar viel Talent in ihren Reihen haben und bisher nur so unfassbar wenig draus gemacht haben. Hoffen wir, dass das so bleibt.

  10. Nach dem Interview mit Löw ist mir persönlich klar, dass a.) Löw nicht mehr Trainer sein wird und b.) Sammer sein Nachfolger.

  11. Ich habe mal den Schwierigkeitsgrad der Gruppen durch Multiplikation der jeweiligen Punktzahlen aus der FIFA-Rangliste errechnet. Es ist eine Zahlenspielerei. Folgende “Rangfolge” ist dabei herausgekommen:

    1. Gruppe C (Italien)
    2. Gruppe D (Frankreich)
    3. Gruppe A (Deutschland)
    4. Gruppe B (Russland)
    5. Gruppe G (England)
    6. Gruppe H (Portugal)
    7. Gruppe E (Niederlande)
    8. Gruppe I (Spanien)
    9. Gruppe F (Kroatien)

    Ohne den jeweiligen Gruppenkopf verändert sich die Reihenfolge übrigens nicht.

  12. Korrektur: Ohne den Gruppenkopf ändern sich nur die ersten 4 Plätze nicht.

  13. Schöne Aussage von Herbert Prohaska im ORF : “Das Problem ist, dass es gegen die Türkei kein Heimspiel gibt”

    Da dasselbe auch für Deutschland gilt, werden die Türken über die Auslosung sicher nicht unglücklich sein.

  14. Dafür gibts in Gruppe C den Stärksten aus Topf4, das gleich Nordirland wieder aus. ;-)

  15. Belgien wird unterschätzt. Mit Abstand der stärkste Gegner im vierten Topf, eh?

    Bailly, Kompany, Verthongen, Vermaelen, Van Buyten, Witsel, Hazard, Fellaini, Dembele – für mich das zweitstärkste Team, noch vor der Türkei anzusieden. Insbesondere Witsel, Fellaini (spielt eine sehr gute Runde bislang, jetzt aber evtl. verletzt nach gestrigem Tackle von Kyrgiakos), Dembele, Verthongen, Hazard und Kompany haben in den nächsten Jahren nochmal Leistungssprünge vor sich. Wird zu warten sein, ob diese Leistungssprünge während der EM-Quali machen…

  16. Das Losglück verlässt Deutschland so langsam, oder? Die WM-Gruppe war schon.. naja, nicht hart, aber nicht das, was man als verwöhnter Glücksbengel so gewohnt war. Nun die EM-Quali-Gruppe, die im Vergleich zu anderen Gruppen schn… fordernd ist. Was steht als nächstes an, Gruppenauslosung für die EM oder Auslosung für die WM-Quali 2014? Wenn sich der Trend fortsetzt, erwartet “uns” dann eine Hammerkillertodesmörderschwere Gruppe.

    Mythen-Modus aus.

  17. ich schätze übrigens belgien ebenfalls stärker als österreich ein (und warte schon auf atterls aufschlagen). mit advocaat haben die jetzt auch einen trainer, das potential der belgier vielleicht besser ausschöpfen kann als seine glücklosen vorgänger.

    außer natürlich, es tritt das emphänomen wieder auf: seit 1984 hat sch belgien nicht mehr für eine em qualifizieren können (heim-em natürlich ausgenommen), bei den wms dagegen von 82 bis 2002 ununterbrochen dabei.

  18. @sj1:
    Klar, viel Talent. Haben sie aber bislang für die N11 nicht auf den Platz gebracht und nachdem es teamintern immer wieder Probleme (Stichwort regionale Differenzen) gibt und bisher kein Trainer was aus denen rausholen konnte, wird abzuwarten sein wie stark sie wirklich sind. Wenn sie ihr volles Potential irgendwann ausschöpfen, wirds interessant. Wenn nicht, kanns auch gut sein dass sie am Ende wieder weit hinten landen. Da machen mir die realen Größen Österreich und Türkei momentan mehr Sorgen ;)

  19. Es ist doch immer wieder verblüffend: Da beobachtet man von Jahr zu Jahr eine stärkere Professionalisierung des Fussballs, so dass Berufsfussballer mittlerweile weitgehend austauschbare Leistungserbringer ohne größere emotionale Behinderungen sind – und trotzdem gibt es auch heute noch einen Heimvorteil (trotz weitgehend angeglichener Spielfeldmaße) oder halt eine belgische Nationalmannschaft, deren Mitglieder wegen des wahrscheinlich albernsten europäischen Ethien-Konflikts zwischen Flamen und Wallonen sich regelmäßig ein bis zwei Klassen tiefer einordnen dürfen…

  20. aber bei den schweizern hats doch auch irgendwie geklappt, trotz frankophonen und deutschschweizern.

  21. Zu Belgien ist dieser Beitrag von Spox recht interessant:

    http://www.spox.com/de/sport/fussball/themenwoche/auslandsjournal/Artikel/belgien-krise-nationalmannschaft-marc-wilmots-dick-advocaat-eden-hazard-axel-witsel-steven-defour-daniel-van-buyten.html

    Schon a weng älter, aber fasst die bisherigen Probleme gut zusammen um dann auf Advocaat als möglichen “Heilsbringer” einzuschwenken. Die Ergebnisse sind auch unter Advocaat noch nicht…naja beeindruckend. Aber es ist ja noch ein bisschen hin und vielleicht kann er wirklich was rausholen. Schau mer mal :)

  22. Naja, viele der genannten Spieler sind 22 Jahre und mit erheblichem Potential gesegnet (hatte da sogar noch Defour als jungen Spieler vergessen). Die nächste Phase der Karriere WÄRE für viele der Schrittin die internationale Klasse. Man darf dann eben gespannt sein ob dieser Übergang a) überhaupt passiert und b) wenn ja, ob das während der EM-Quali passiert. Jedenfalls besteht da schon die Chance, dass die Belgier soetwas wie eine kleine(!) Goldene Generation haben. De ethnischen Konflikte jetzt mal beiseite gelassen – auch Spieler, die “ausschließlich an sich denken” sind eigentlich an einem guten internationalen Auftreten interessiert.

  23. [...] einige Termine für das Europameisterschaftsturnier folgen werden. Heute war so ein Termin, ein verdammt wichtiger sogar, denn heute wurde in der polnischen Hauptstadt Warschau ausgelost, [...]

  24. Wie sich Einschätzungen doch unterscheiden… ich hätte nun gerade die Gruppe C als eine der stärksten gesehen, da mit drei WM-Teilnehmern und den in den letzten Jahren auch nicht ganz schlechten Nordiren bestückt. Als leichteste Gruppe erscheint mir hingegen die F – Kroatien als eines der schwächeren Teams aus Topf 1, die Griechen, die wirklich immer Losglück haben, Israel (okay…) und Lettland.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.wordpress.com. Macht dort keinen Unsinn.