Die Lehren des ersten Tags der Draft 2006

Houston Texans

Die Houston Texans haben mit der Wahl von DE Mario Williams statt RB Reggie Bush auch einen Tag später überwiegend Kopfschütteln geerntet. Bush gilt als zu großes Ausnahmetalent auf der RB-Position, als das man ihn nicht nehmen könnte. Die Texans wurden auf der eigenen Draft-Party ausgebuht.

Die Texans vertrauen also offensichtlich RB Domanick Davis den sie 2003 in der 4ten Runde gedraftet haben. In den bisherigen drei Saisons war er jedesmal auf Kurs von 1000+LaufYds und nahm pro Spiel 20 Bälle.

Auf der anderen Seite: ein Defensive End? Haben die Texans wirklich einen Defensive End gebraucht? Die zwei großen Baustellen waren eher die Pass Protection der Offense Line (gestern holte man zwei OTs in Runde 3) und die Laufdefense (LB in der 2ten Runde).…

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Draft 2006: Spieler und Top-Picks

[Für eine Einleitung zur Draft siehe hier]

Lange Zeit war RB Reggie Bush der herausragende Star der Draft 2006. In den letzten Wochen sind einige Namen mehr in den Topf geworfen worden, aber diese Draft zeichnet sich dadurch aus, dass es recht wenige Topleute auf den Skill Positions gibt. Insbesondere die Receiver-Position gilt als sehr schwach besetzt.

Houston hat den Schlüssel

Den Schlüssel zum Verlauf der Draft halten die Houston Texans in der Hand, das Team das in der ersten Runde als erstes dran kommt. Während im Prinzip alle Ratio für die Wahl von RB Reggie Bush spricht, gibt es einen “X-Faktor” namens QB Vince Young.

Bush wäre ein Spieler der sofort einschlagen könnte. Running Backs haben es wesentlich leichter als Quarterbacks, sich auf NFL-Niveau zurecht zu finden.…

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