Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Am Wochenende tat sich bei den “Formel 3 Euro Series” bemerkenswertes. Die beiden Rennen in Spa wurden vom Briten Lewis Hamilton dominiert. Nach einer umstrittenen Entscheidung der Rennjury wurden Hamilton sowie 7 andere Fahrer aufgrund eines zu breiten Diffusors disqualifiziert (vermutlich wurde der Diffusor während des Rennens beim Aufsetzen auf die Fahrbahn breit gedrückt).

Hamilton belegte letztes Jahr Platz 5 in der Serie, fährt aber dieses Jahr die Formel 3 Euro Series in Grund und Boden. Nimmt man noch Rennen 1 von Spa hinzu, hat Hamilton nach meiner Zählung fünf von sechs Rennen gewonnen und seine Verfolger schlichtweg an die Wand gefahren. Er fährt in einer anderen Liga und spätestens seit Sonntag, als er den Polesitter Adrian Sutil außen in Eau Rouge überholte, sollte er im Radar diverser F1-Team sein.

Lewis Hamilton ist Schwarz. Im Motorsport eine Rarität. Aus dem Gedächnis kann ich mich in Europa oder den USA an keinen schwarzen Motorsportler erinnern. Wer einen weiß, kann sich in den Kommentaren melden.

  1. Ich hab mal schwer nachgedacht, ob mir bekannte schwarze Fahrer einfallen, tat es aber nicht. Google aber schon. Wendell Scott war der erste schwarze Fahrer, der ein Nascar Rennen gewonnen hat, und ist inzwischen auch in der Motorsport Hall of Fame. Ansonsten gab es in den 90ern in der Indycar noch Willy T. Ribbs, der aber wohl auch erhebliche Probleme hatte, Geld und einen Wagen zu finden. Gab wohl noch ein paar andere – aber sehr, sehr wenige.

  2. Der Hamilton wird dieses Jahr zusammen mit ASM alles in Grund und Boden fahren, ähnlich wie es Green im letzten Jahr getan hat, Gegner in der Meisterschaft hat er jedenfalls keine.

    Das Überholmanöver in Spa war auf jedenfall mal ganz großer Sport

  3. Angesichts der Erfolge von Hamilton in der GP2 fällt mir grad dieser Artikel ein … hmm … ich besuch die Seite ja schon n ganzes Jahr scheints mir…

  4. Graturliere. Hättest mir ja ruhig mal bescheid geben können damals.
    Aber halt so schlimm. Hier tauchen ja eh ständig ältere Artikel auf.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.