QB-Rating explained

Die NY Times erklärt in einem Artikel das QB-Rating, jene kryptische Formel die ein Maß für die leistung des Quarterbacks ist.

Grob gesagt, fließen vier Faktoren ein:
– vollständige Pässe pro Wurfversuch
– Passweite
– Anzahl Touchdowns pro Wurfversuch
– Anzahl Interceptions

Daraus ergibt sich, das bestimmte Eigenschaften, z.B. die Rushes nicht mit einfließen, sehr zum Bedauern von QBs wie Kordell Stewart, Randall Cunningham, Michael Vick oder Donovan McNabb.

Das mathematische Maximum von 158,3 wird erreicht wenn:
– mind. 77,5% aller Würfe ankommen
– mind. jeder zehnter Wurf ein TD ist (11,9%)
– die Pässe im Schnitt 12,5yds weit fliegen
– keine Interception

Es passiert durchaus das QBs den 158,3-Wert erreichen, wie z.B. Peyton Manning letzten Sonntag. Das passiert vielleicht einmal alle 1-2 Monate.

Das “QB-Rating” dient aber vorallen zur Berechnung über einer Saison hinweg. Und da ist das Überschreiten von 100 schon sensationell. Peyton Manning hatte in dieser Saison ein Rating von 99,0. Das beste jemals erzielte Rating kam von Steve Young mit 112,8 in der 94er-Saison bei den 49ers.

Und für die die es ganz präzise wollen: NFL.com kann man die vollständige Formel entnehmen.

Im College-Football wird eine veränderte Rating-Berechnung vorgenommen.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.