Caspers Theater

Das Führungsduo Albert Caspers und Manager Andreas Rettig galten als sowas wie der Versuch dem 1.FC Köln Seriösität überzustülpen. Die um sich greifende Langeweile des “Karnevalsverein” war nur so lange erträglich wie auch “Erfolg” da war.

Der bleibt jetzt aus, also holt man sich einen Faschingsprinzen vergangener Tage. Die heilige Zweieinigkeit Boulevard und Wolfgang Overath haben sich erfolgreich an die Macht putschen können. Nach stetig wachsenden Druck, musste Caspers klein nachgeben und wird nach einer Übergangsfrist seinen Präsidentenstuhl für den “Partner des Präsidiums” (offizieller Titel Overraths seit Donnerstag Abend) Overrath räumen.

Wo jetzt im speziellen die Kompetenzen von “Sensemannes des Präsidiums” (offizieller Titel) Overrath außerhalb des “Handauflegens” in Beckenbauer’scher Manier sind, hat bislang noch keiner richtig erklären können. Die Statements der Kölner Führung, inkl. “Würger des Präsidiums” Overrath sind genauso substanzlos wie ein Kölsch.

Mit Overrath wird nicht nur Caspers rausgekegelt, sondern auch Manager Rettig zum Frühstücksdirektor degradiert. Man beachte dieses Interview in der Samstags-Ausgabe der “Frankfurter Rundschau”. So hört sich jemand an, dem unter der Woche das Genick gebrochen wurde und der bis zur Regelung der Abfindung auf der Bühne noch den singenden Eintänzer abgeben muss.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.