Deja-Vu

Es ist keine Trainerentlassung im eigentlichen Sinne. Es ist nur eine Art “common understanding” was die Beteiligten Ottmar Hitzfeld, Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer und Kalle Rummenigge eit der Winterpause entwickelt haben.

Hitzfeld hört zum Saisonende 2005 beim FC Bayern auf.

Es ist ein Déja-Vu, denn es hat viele Parallelen zu der BVB-Ära von Hitzfeld. Sowohl beim BVB als auch bei Bayern besaß Hitzfeld eine Halbwertszeit von sieben Jahren.

Während Hitzfeld beim BVB, ahnend dass die Mannschaft auseinanderbrechen würde, sich im letzten Jahr zum eher macht- und zahnlosen Sportdirektor befördern ließ, wird Hitzfeld nächste Saison die “lame duck” auf der Trainerbank sein.

Das Problem in diesem Konstrukt der letzten Amtszeit von Hitzfeld ist m.E. nicht so sehr, dass ihm die Spieler auf der Nase tanzen werden, sondern der Umbruch des FC Bayerns sich um ein Jahr verzögert.

Allen Beteiligten ist klar, das jetzt die Mannschaft geformt werden muss, die in den nächsten Jahren angreifen soll. Hitzfeld kann zwar Spieler tauschen und neu in die Mannschaft integrieren. Aber die Arbeit wäre nach einem Jahr für die Katz, wenn der neue Trainer ante portas steht.

Auch das eine Parallele zu Hitzfelds-BVB-Ära. Ein Jahr zu spät gegangen.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

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