Bundesliga-Nachklapp: Bayern vs. Werder

Der erhöhte Adrenalin-Spiegel von Uli Hoeneß ob der fabulösen 0:6-Packung des HSVs bei Werder, ist nachvollziehbar. Er wird selber wissen, dass der HSV derzeit kein fußballerisches Bollwrk ist, welches Werders Titelambitionen Einhalt gebieten könnte.

Aber mit Verlaub, Werder hat die “Vorlage” sauber ausgenutzt. So krachledernd muss man auch erst mal ein 6:0 abziehen. Und es ist nicht die erste Gala-Vorstellung der Bremer. Umgekehrt, kann sich jemand an irgendwelche Feierstunden des FC Bayerns in dieser Saison erinnern?

Gurkenauftritte wie in Glasgow, wurden von der Führungsetage als fußballerischer Feinkostsalat gepriesen.

Was Bayern beim Tabellenletzten und quasi abgestiegenen 1.FC Köln, war nicht meisterschaftswürdig. Die Vehemenz mit der Bayern ein ums andere Mal durch die Mitte spielte, ließ mich vermuten die Kölner hätten an der Seitenlinie Rattengift ausgetreut.

Das war jedenfalls ein ganz trübsinniger Sieg, den da Bayern sich einholte, gegen einen FC Köln, für dessen spielerische Armut die deutsche Sprache noch kein Wort erfunden hat. Aber wenigstens haben sie gekämpft. Die Kölner.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

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