EM-Menü: italienischer Schweden-Happen

Die nächste skandinavische Hürde für die Trapattoni-Jungs. Spieler und Nation sollen, glaubt man Medienberichte, alle enorm von Tottis Spuckerei angeekelt und verwirrt sein.

Keine guten Vorraussetzungen für die Begegnung gegen Schweden.

Die Schweden haben sich bislang als offensivstärkstes Team vorgestellt, was ich nicht nur an der Torezahl festmache, sondern auch an dem ausgeübten Druck und der Effizienz.

Die Italiener müssen zusehen, das sie aus dem Scheintoten-Zustand wieder aufwachen, in dass sie sich gegen Dänemark befanden. Auf dem Spielfeld schienen sie nicht bei der Sache zu sein und nach dem Spiel fanden sie allerlei Zipperlein und Wehwehchen. Falsche Schuhe, rauhe Socken, nun die Spuckerei. “Determination”, Zielstrebigkeit, wird irgendwie anders definiert.

Von den Gerüchte dass Trapattoni die Offensive entdeckt habe, wissen wir inzwischen, dass sie mehr als verfrüht gewesen sind. Und stoisch wie Trap bereits bei der WM war, wird er auch aufgrund des Drucks in der italienischen Presse nichts daran ändern.

Totti wird wohl durch #18 Cassano ersetzt werden. Wahrscheinlich wird sich auch vorne die Formation ändern, weg von Totti als Alleinunterhalter, werden #7 Del Piero und #9 Vieri entweder vor Cassano oder zumindest auf gleicher Linie spielen.

Schweden entwickelte viel Druck über die Flügel, das sind #2 Panucci und #19 Zambrotta gefragt, die phasenweise gegen Dänemark nicht den sichersten Eindruck gemacht haben.

Bei einem dänischen Sieg muss Italien gewinnen, weil sonst Dänemark und Schweden am letzten Spieltag sich ein kleines Cordoba antun werden und schiedlich friedlich die Punkte teilen werden.

Reaktionen

  1. Wo kann man Kommentare eingeben?

    Nach elf Jahren habe ich die Kommentare im Blog mangels Zeit für Kommentarverwaltung geschlossen. Es kann noch kommentiert werden. Es ist aber etwas umständlicher geworden.

    1. Das Kommentarblog http://allesausseraas.de/, aufgezogen von den Lesern @sternburgexport und @jimmi2times
    2. Sogenannte „Webmentions“ mit einem eigenen Blog. Siehe IndieWebCamp