Andere Größenordnungen hüben und drüben

Anläßlich des NBA-Starts berichtet das franz. Nachrichtenradio “France Info” über den Landsmann Tony Parker bei den San Antonio Spurs. Dieser geht mit einem neuen Sechs-Jahres-Kontrakt aufs Parkett und, man höre und staune, ist der bestbezahlte Sportler Frankreichs. Noch vor Zinedine Zidane! Bitte sprechen Sie mir nach: “Das hätte ich jetzt nicht gedacht!

Es geht auch umgekehrt. Einer meiner Lieblingssportler ist Valentino Rossi, der am Wochenende schön, aber nur kurz in der FAZ portraitiert wurde. Diesem Artikel ist wiederum zu entnehmen, dass der Motorrad-Weltmeister laut Forbes, der derzeit sechstbestbezahlte Sportler ist, noch vor den beiden “Transatlantikern” Agassi, Kobe Bryant oder David Beckham.

Als Goodie (ja, ich mag Rossi) noch folgendes Bonmot aus dem FAZ-Artikel:

Tatsächlich aber [passen verrückte Entscheidungen] exakt zu ihm, der gezielten Tabubruch zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Kaum hatte er den Vertrag mit dem neuen Hauptsponsor Gauloises unterschrieben, testete er Schumachers Marlboro-roten Ferrari. Auf der Ehrenrunde verkleidet er sich schon mal als Sträfling, nimmt eine Sexpuppe auf den Sozius oder sucht zur Gaudi der Fans ein Toilettenhäuschen auf. PR-Termine seiner Geldgeber pflegt Rossi regelmäßig zu schwänzen, dafür warb er nach einem seiner wichtigsten Siege für einen ominösen Hähnchenbrater namens Polleria Osvaldo. Später stellte sich heraus: Den Schnellimbiß gab es gar nicht. Rossi hatte ihn erfunden.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.