Week 16: Kansas City Chiefs – San Diego Chargers

[Vorsicht Spoiler]

Kansas City Chiefs– San Diego Chargers 20:7

Kurioser Spielverlauf von zwei Mannschaften die für gepflegten Offense-Football bekannt sind: das Halbzeitresultat war auch der Endstand.

Auf schwerem Boden und im strömenden Regen gelang es den Chiefs ihr Laufspiel via Wundermann Johnson zu etablieren, während bei den Chargers mit Tomlinson nichts lief und man sich mit Screen- und Swing-Passes über das Feld schummeln musste. Oder auch nicht. Den Chargers gelang in der ersten Halbzeit nur ein Drive der nicht “Three’n’out” war. Umso vehementer versuchen die Chargers eingangs des dritten Viertels Tomlinson ins Spiel zu bringen, aber vergeblich. Sie verfallen bald wieder zu Screen-Pässen. Auch das mir mäßigen Erfolg, u.a. weil Tomlinson 3 Pässe fallen läßt.

Im gesamten Spiel gelingen den Chargers nur 2 Drives länger als 3min30, nur drei Drives länger als 20yds, von denen einer auch noch mit einer INT endet.

Die Chiefs machen zwar auch keine lang andauernden Drives, aber die Punkte entstehen durch drei Big Plays in drei Drives (44yd-Return von Hall, 42yd-Pass auf Parker, 28yd-Pass auf Johnson).

Die Chargers verabschieden sich damit, je nach Rechnung, etwas überraschend angesichts ihres Laufes (6-2) aus dem Playoff-Rennen, während ausgerechnet die Chiefs nach zwei Niederlagen den Kopf nochmal aus der Schlinge ziehen. Die Chiefs brauchen nächste Woche einen eigenen Sieg (gg CIN) und eine Niederlage der Steelers (gg. DET) um noch den letzten Playoff-Platz zu bekommen.

Nach desaströsen Leistung letzte Woche in New York haben sich die Chiefs zwar zurückgekämpft, die Chargers machten es ihnen aber auch einfacher als gedacht.

Reaktionen

  1. Wo kann man Kommentare eingeben?

    Nach elf Jahren habe ich die Kommentare im Blog mangels Zeit für Kommentarverwaltung geschlossen. Es kann noch kommentiert werden. Es ist aber etwas umständlicher geworden.

    1. Das Kommentarblog http://allesausseraas.de/, aufgezogen von den Lesern @sternburgexport und @jimmi2times
    2. Sogenannte „Webmentions“ mit einem eigenen Blog. Siehe IndieWebCamp