Zeilensport: 4x FCK

Das aktuelle Heft der “11 Freunde” (mit dem Jesus Diego-Cover) befasst sich in einer längeren Reportage mit dem Niedergang des 1. FC Kaiserslautern. Auf der Website der 11 Freunde sind vier Interviews mit Protagonisten aus den letzten 20 Jahren veröffentlicht: Hans-Peter Briegel, Stefan Kuntz, “Atze” Friedrich und René C Jäggi. Vier Menschen dessen Wege sich im Laufe dieser Jahre immer wieder kreuzten. Und vier Menschen die die Geschichte aus ihrer Froschperspektive erzählen. Hat Stefan Kuntz einen Manager-Job beim FCK aus “finanziellen Gründen” (Jäggi) oder “wegen der Arbeitsplatzbeschreibung” (Kuntz) abgelehnt?

Man hat wirklich den Eindruck dass viermal die gleiche Geschichte erzählt wird. Eine Geschichte die an den Punkten übereinstimmt, dass die Meisterschaft 1998 nicht genutzt wurde und die WM-Kandidatur und der damit verbundene Stadionausbau den Verein am Rande des Ruins getrieben haben. Aber ansonsten treiben die Darstellungen der Personen auseinander. Kein Entweder-Oder, kein Schwarz-Weiß, sondern vier Variationen von Grau. Sozusagen “Ambiguitätstoleranz” mit großem A. Und selbst Jahre später trieft die Verachtung und Antipathien füreinander aus sämtlichen Poren. Man ist verfeindet. Wie in einer richtigen Familie.

„Atze, du wurdest zerstört“ – Interview mit Jürgen Friedrich und Robert Wischemann

„Es kommt zu Wutanfällen“ – Interview mit René C. Jäggi

„Ich wäre fast geplatzt“ – Interview mit Stefan Kuntz

„Einige hatten kein Rückgrat“ – Interview mit Hans-Peter Briegel

Themenschwerpunkt 1.FC Kaiserslautern

(Nachtrag: Inzwischen ist ein fünftes Interview dazu gekommen: “Es tut mir so weh” – Interview mit Norbert Thines)

[Disclaimer: ab und zu landet ein Text von allesaussersport auf der Website von 11 Freunde]

  1. hochspannend. nochmal vielen dank für den hinweis, dogfood !
    trotz des ganzen materials habe ich mehr fragen als vorher. wäre mal eine diskussion wert.
    (warum ist es hier eigentlich so still, beim topmöller sind doch noch einige … naja)

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.