Jeden Tag wird es enger für Marion Jones

Inzwischen vergeht kein Tag ohne dass es in der BALCO-Doping-Affäre nicht zu substantieller Bewegung kommen würde.

Diesmal ist es die New York Times die in “German Expert Warns Balco Investigators” von einem Brief des bekannten Anti-Doping-Verfechters Dr. Werner Franke berichtet (der einst mit seiner Frau Brigitte Berendonk in einem aufsehenerregenden Buch die DDR-Doping-Praktiken offenlegte).

Franke weist die US-Ermittler auf Parallelen zwischen den DDR-Praktiken und BALCO hin.

Insbesondere für die Untersuchung von Urin-Proben auf Testosteron und Epitestosteron, wie von Jones durchgeführt, gäbe es keine klinischen oder sportmedizinischen Gründe, außer einen: zum überprüfen ob die Proben durch überhöhte Werte bei einer Doping-Probe als “positiv” auffallen.

Diese Ansicht wird von zahlreichen Anti-Doping-Experten und der USADA (US-Anti-Doping-Agentur) geteilt.

In den USADA-Unterlagen findet sich auch ein Test einer Urin-Probe von Marion Jones kurz vor der Olympiade 2000, wo Jones drei Goldmedaillen gewann.

Die Anwälte von Marion Jones berufen sich darauf, dass die Proben nicht eindeutig Jones zugeordnet werden können.

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