Tour2004 Etappe 01 Lüttich Charleroi

Zwei große Themen liegen über diese erste Etappe der Tour 2004.

Da ist zum einen “die erste Etappe” an und für sich. Das Peloton muss sich erst in die Tour einfahren, die Teamkapitäne müssen Autorität innerhalb ihrer Mannschaft zeigen, die Neuling wollen sich profilieren, müssen sich aber gleichzeitig in das Prozedere der Tour einfinden, die Sprinter wollen ihren Konmkurrenten zeigen wo der Hammer hängt und fahren noch eine Spur aggressiver.

Das ganze gibt die Gemengelage eines sehr nervösen Feldes und immer wieder kommt es auf den ersten Etappen zu furchtbaren Massenstürzen. Daher: gibt es Stürze? Wer stürzt wie schlimm? Wer versucht sich vorne im Feld aufzuhalten um die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes zu verringern.

Das zweite Thema dürfte die Gegend sein. Die ersten zwei Etappen finden in Belgien, nahe Flanderns statt. Daher dürfte alles was belgisch oder holländisch ist, besonders “profilierungssüchtig” sein. Das spricht dafür, dass wir viele Ausreißversuche sehen werden, aber Teams auch ihre flämischen Sprinter versuchen werden zu positionieren.

Im weitesten Sinne “flämische” Teams:
Lotto-Domo mit Sprinter #181 McEwen, #185 Axel Merckx (eher Rundfahrte-Mann) und #188 Rik Verbrugghe (Alleingänger!)

Quick Step
Das team scheint tendenziell eher für die Berge ausgelegt zu sein, aber #102 Bettini, #106 Servais Knaven haben in Nord und Süd Ein-Tages-Rennen gewonnen

Rabobank
Die grell-orangen Trikots sind seit Jahren mit die fleissigste Mannschaft im Feld, permanent vorne zu sehen, nicht zu letzt weil man aggressive Alleingänger hat: #152 Michael Boogerd, #154 Erik Dekker und #159 Marc Wauters

Reaktionen

  1. Wo kann man Kommentare eingeben?

    Nach elf Jahren habe ich die Kommentare im Blog mangels Zeit für Kommentarverwaltung geschlossen. Es kann noch kommentiert werden. Es ist aber etwas umständlicher geworden.

    1. Das Kommentarblog http://allesausseraas.de/, aufgezogen von den Lesern @sternburgexport und @jimmi2times
    2. Sogenannte „Webmentions“ mit einem eigenen Blog. Siehe IndieWebCamp