Wolfsburg ohne grauen Wolf

Der graue Wolf Erik Gerets wird wohl, Berichten der Lokalzeitung “Wolfsburger Nachrichten” zufolge, nur noch einige wenige Tage Angestellter des VfL Wolfsburg sein (Netzeitung). Strunz wich im Fernsehen einer klare Aussage aus und die “Wolfsburger Nachrichten” melden den Vollzug der Entscheidung im Aufsichtsrat.

Zu heftig soll es zwischen Gerets und Manager Strunz gekracht haben, zu uneinig ist man über die Kompetenzverteilung in Sachen Spielerverhandlungen.

Umso klarer sind die Fronten bei den Fans: Thomas Strunz ist von seiner Art recht einfach als Buhmann auszumachen. Dabei sollte aber nicht unterschlagen werden, dass Gerets Team in dieser Saison nach einem kurzem Aufschwung, völlig ohne Zug auftrat und lasch seinen Stiefel herunterspielte. Es machte den Anschein als wäre insbesondere die Argentinier-Fraktion auf Konfrontationskurs mit Gerets. Es fing an wie Gerets Endphase in Lautern zu riechen.

Das ein Manager dem nicht zusehen will und die Reißleine zieht, halte ich für nachvollziehbar.

Die “Wolfsburger Nachrichten” fragen aber auch, ob nicht nur der graue Wolf Gerets geht, sondern auch eine Reihe von Leitwölfen verlustig gehen werden. Petrov, Brdaric und D’Alessandro drücken sich um klare Aussagen zur Zukunft herum.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.