Fünf NBA-Teams in Europa?

Die Pläne der Premier League einen kompletten Spieltag in fünf nicht-englischen Städten auf dieser Welt auszutragen, wird von Tag zu Tag immer massiver angeschossen. Während UEFA und FIFA Zweifel äußern, hat gestern der Präsident des asiatischen Fußballverbandes AFC gegenüber der BBC erklärt, dass er solche Spiele nicht im Bereich der AFC zulassen werde. Gerade der asiatische Markt gilt als einer der lukrativsten. So sollen die Premier League-TV-Rechte für Hong Kong für 130 Mio EUR weggegangen sein.

Die NFL steckt nur zögerlich den Zeh ins europäische Wasser. Während die NFL Europa eingestellt worden ist, konzentriert man sich nun auf Reisen von NFL-Teams nach London für “echte” Saisonspiele . Ein bis zwei Spiele pro Jahr sollen es werden.

Ähnlich macht es die NHL, die zu Saisonbeginn zwei bis vier Teams nach Europa schickt und dort Vorbereitungs- und Seasonopener-Spiele veranstalten läßt. 2008 in Prag und Stockholm.

Die NBA, die u.a. mit ESPN eine “NBA China”-Ableger gegründet hat, hat bislang schon einige Teams für Vorbereitungsspiele zum alten Kontinent geschickt, aber noch nicht für Spiele der regulären Saison.

Möglicherweise macht die NBA aber den größten Move. Nach Informationen von Sports Illustrateds Ian Thomsen wird NBA-Commissioner David Stern während des All-Star-Weekends am Samstag die NBA-Expansion nach Europa bekanntgeben. Es soll um die Gründung von fünf europäischen NBA-Franchises gehen.

Die fünf Teams werden eine “Europa-Division” stellen und die volle 82-Spiele-Saison bestreiten und am Ende in die NBA-Playoffs einziehen. Erste Namen die gehandelt werden, sind London, Berlin, Rom und Madrid. Es braucht nicht viel Phantasie um auch den Namen Paris für die Basketball-affinen Franzosen einzuwerfen.

Aber Vorsicht: Ian Thomsen ist mir noch nicht als zuverlässiger Kolumnist bekannt. Thomsen wird auch nicht konkret wenn es um die bekannten Probleme geht, die mit solchen Franchises verbunden sind: Reisen und Spielplanungen z.B. für Trips von und zur Westküste. Thomsen nennt auch keinerlei Zeitrahmen, sondern spricht nur von einem sich langsam schließenden window of opportunity.

There is a sense that the clock is ticking down on the league’s long-term plan to grow basketball in Western Europe. With NBA-ready buildings sprouting up, the source suggested that Stern feels the need to move before a competing entity seizes the opportunity of moving into those arenas and starting up a new European league from scratch.

Thomsens Artikel klingt so diffus, dass ich mir derzeit nicht vorstellen kann, dass David Stern am Samstag mit einem pfannenfertigen Plan, Namen und Zeitrahmen in die Pressekonferenz gehen wird.

Ich bin daher skeptisch bzgl. des Wahrheitsgehaltes. Und wenn es so kommt, wäre es spektakulär.

(BTW: der geplante Trade von Jason Kidd zu den Dallas Mavericks wird derzeit von Mavs Devean George geblockt, der eine No-Trade-Klausel hat)

Reaktionen

  1. Wo kann man Kommentare eingeben?

    Nach elf Jahren habe ich die Kommentare im Blog mangels Zeit für Kommentarverwaltung geschlossen. Es kann noch kommentiert werden. Es ist aber etwas umständlicher geworden.

    1. Das Kommentarblog http://allesausseraas.de/, aufgezogen von den Lesern @sternburgexport und @jimmi2times
    2. Sogenannte „Webmentions“ mit einem eigenen Blog. Siehe IndieWebCamp
  2. Völliger Schwachsinn! Selbst wenn man die Reisekosten durch eine Art Tourneespielplan noch einigermaßen in den Griff bekommen könnte (!) und die Spieler auch mitmachen, Basketball ist nirgendwo in Europa so groß als das man damit regelmäßig (41+X Heimspiele pro Saison!)15.000+X Zuschauer zu NBA-Eintrittspreisen locken könnte. Wenn die NBA dann nicht europäische Werbestandards annimmt, d.h. massiv Trikotwerbung und Spielfeldwerbung zulässt, wie sollen sich solche Teams dann auf konkurrenzfähigem Niveau tragen?

  3. Finde ich eine sehr interessante Idee! Obwohl ich mir auch nicht denken kann, wie sie das dann so finanzieren wollen, vorallem wegen den Reisen durch die halbe Welt…

    Allerdings denke ich, dass man es schon zu stande bringen würde 10’000 Zuschauer pro Spiel in die Arenen zu bringen. Zum einen ist es Basketball auf höchstem Niveau, auf der anderen Seite werden zumindest am Anfang auch die Stars anlocken, die bereits in der NBA spielen (man bedenke nur Dallas @ Berlin zB).

    Und wenn nach einigen Jahren und Trades dann echte Superstars bei den europäischen Teams spielen würden bringt man doch sicher mindestens 10’000 Zuschauer zusammen, da die genannten Städte alle genug gross wären.

  4. In etwa so sinnvoll wie eine Expansion einer Bundesliga nach Indien. Auch ein großer Markt, aber niemand käme ernsthaft auf die Idee, reguläre Spiele zwischen Mannschaften über solche geographischen Entfernungen abzuhalten.

    Im NBA-Format würde das rein logistisch nur als eigentständige Konferenz funktionieren, dann mit 3-4 Inter-conference-monster-roadtrips über je 2-3 Wochen mit fragwürdigem Interesse “daheim”.

    Eines hat die NBA aber zB der NFL voraus: europäische Spieler, sowohl in der Breite, als auch in der Spitze.

  5. Also um die Zuschauer würde ich mir eher keine Sorgen machen. Sollte es wirklich soweit kommen, hätten europäische NBA Teams schon hohes Zuschauerpotential. Nimmt man z.B. Berlin, so ergibt sich da ein größerer Markt als nur Deutschland, das Interesse an Basketball in Polen, Tschechien usw. ist zur Zeit enorm. Als das vorletzte Euroleague Final4 in Prag stattfand waren die Karten sehr schnell ausverkauft, bei Preisen die schon fast NBA Niveau hatten. Und dass obwohl keine lokale/regionale Mannschaft beim Turnier war. Außerdem kann man bei NBA Basketballfans von einer sehr kleinen Identifikationsschwelle ausgehen, sprich ein Münchener wird sich sehr leicht für eine Berliner Mannschaft begeistern können, anders als in der Bundesliga oder anderen Sportarten. Es gibt eine Masse von Fans ohne irgendeine persönliche Bindung zu ihrem NBA Verein, vielleicht ausgenommen DallasNowitzki.
    Was die Finanzen angeht müsste sich da natürlich ein vermögender Besitzer/gruppe finden lassen. In den letzten Jahren haben aber europäische Topvereine eine starke Wandlung bezüglich Finanzen gemacht, die Budgets von Panathinakos Athen oder CSKA Moskau haben die 30Mil.$ Grenze schon längst überschritten, Tendenz steigend.
    Fraglich aber (daher) wie heimische Vereine, wie etwa in Madrid die mögliche Konkurrenz sehen.

  6. Ich halte es auch erst einmal für DEN Knackpunkt: wer soll die Franchises übernehmen? Die NBA kann eigentlich keine Orte für die Franchises vorschlagen, wenn sie nicht schon Besitzer dafür hätte.

    In Berlin und London wäre es die Anschutz-Group, die die entsprechenden hallen hätte. In Madrid soll es Real themself sein, die eine solche Halle aus dem Boden stampfen. Rom und für Paris hätte ich keine Ahnung.

  7. Ich sehe auch die Zuschauerfrage eher kritisch: Wer schafft denn z. B. in Deutschland als nichtfußballerische Mannschaftssportart 10.000 Zuschauer in eine Halle zu ziehen?

    Doch nur Handball und Eishockey, und da eigentlich auch nur bei Spitzenspielen.

    Wenn man die neuen Franchises aufbauen wollte, bräuchte es auch sofort in der ersten Saisno echte Stars vor Ort in jedem Team. Wo soll man die aber hernehmen? Doch nur, in dem man sie von den amerkanischen Teams abzieht. Ob die alle von dieser Idee begeister wären?

  8. Der Vergleich bei den Zuschauerzahlen mit Einzelveranstaltungen ist doch eine Milchmädchenrechnung. Wir reden hier nicht von ein oder zwei besonderen Veranstaltungen, sondern von 41+X Veranstaltungen pro Saison in nicht einer, sondern fünf europäischen Städten und das über Jahre. Ein Sportfreund aus Warschau oder München fährt für ein NBA Spiel nach Berlin? Klar macht er das, aber wie oft? Diese NBA-Touristen sind ein nettes Zubrot, aber das Stammpublikum müssen die Städte selber stemmen. In der DEL diskutieren sie aktuell darüber die Anzahl der Spiele wieder runter zu setzen weil es sich nicht rechnet und die NBA will bei teureren Eintrittspreisen an noch mehr Abenden die Hallen füllen? Das sind immerhin doppelt so viele Heimspiele wie in fast allen europäischen Ligen üblich.

  9. Berlin, Rom, Paris, London und Madrid. Real Madrid dürfte ausreichend ziehen, London ist groß genug. In Paris spielt dieser eine Franzose(?), in Berlin spielt Nowitzki und der eine oder andere Lette oder sonstwie Osteuropäer. In Rom (ist da nicht Norditalien interessanter?) trifft sich die Balkanfraktion, und ein Italiener müsste sich auch finden lassen.

    Schon sind die Zuschauerprobleme der NBA insgesamt zu den Akten zu legen. Bleiben nur zwei Probleme: Der Teleport ist noch nicht erfunden (okay, zweieinhalb, wenn man noch an die Zeitverschiebung für Auswärtsfernsehfans denkt). Und die Existenzangst der bisherigen NBA-Owner dürfte bei weitem nicht groß genug sein.

  10. Und Kollege Nowitzki zieht 41 mal im Jahr Minimum 12.000 Leute die selbst für Oberrang Mitte noch 40€ auf den Tisch legen? Und was machst du wenn Nowitzki sich mal verletzt? Wieviel verdient der durchschnittliche Osteuropäer nochmal und wieviel Urlaub im Jahr hat dieser das er regelmäßig auch unter der Woche nach Berlin fahren kann? Und wie viele Menschen in London kennen überhaupt die Basketballregeln? Ich bleibe dabei, in Europa mehrere Franchises zu etablieren wäre über Jahre ein riesiges Draufzahlgeschäft, um nicht gar zu sagen ein schwarzes Loch. Die Märkte sind dafür dann einfach doch zu verschieden.

  11. also erstens glaube ich, dass die idee völliger schwachsinn ist. es kann einfach nicht klappen. die kosten für die reisen sind zu hoch und auf dauer werden die hallen nicht voll sein.
    und noch eine frage: wieso wollen die denn bitte in berlin ein team gründen? paris und madrid kann ich verstehen, da die franzosen und vorallem die spanier sehr begeistert von basketball sind und dadurch, dass aus beiden ländern schon einige bekannte spieler in der nba spielen, ist die liga auch bekannt/akzeptiert.
    london kann ich irgendwie nachvollziehen, weil amerikanischer sport in england wohl recht beliebt zu sein scheint. und der große markt ist ja pflicht. als große basketballnation haben sich die engländer allerdings noch nicht hervorgetan.
    bei rom habe ich dann aber schon meine ersten zweifel. der sport ist in der stadt nicht wirklich populär. jedenfalls nicht so beliebt, dass einen die leute die bude regelmäßig einrennen werden. da gibt es in norditalien mehr städte wo das interesse größer ist.
    und dann kommen wir zu berlin: da ich in berlin von geburt an lebe, kann ich sagen, dass das interesse an basketball schwindend gering ist. alba zieht nicht mehr so wie vor ein paar jahren. die machen ja noch nicht mal mehr werbung für ihre spiele.
    das erste jahr wird die halle noch voll sein, da jeder da mal hingehen will. spätestens ab dem 3. jahr wird man keinen nba-tauglichen schnitt mehr haben.
    vielleicht noch wenn wenn die mannschaft gut ist und zb in die playoffs kommt. aber selbst dann ist es fraglich. berlin thunder war auch ziemlich erfolgreich und die haben selten bis nie die 10 000 grenze geknackt.
    warum geht die nba denn nicht lieber in städte wo basketball schon beliebt ist. wie athen, belgrad oder barcelona.
    aber wie gesagt ich halte die idee für völlig bescheuert und dazu noch unnötig. die heimischen ligen werden sich auch bedanken wenn jetzt neben dem übermächtigen fussball noch was weiteres auftritt und ihre zuschauer wegnimmt.

  12. Zum Thema Entfernungen: Seit 1996 gibt es im Rugby die Super 14, mit je 4-5 Teams aus Südafrika, Australien und Neuseeland. Das sind größere Entfernungen als Westeuropa-Nordamerika. Allerdings besteht die Saison nur aus 13 Spielen und dauert ca. 4 Monate.

    Mir gefällt die Idee sehr gut. Für das europäische Interesse an der NBA wäre das ein enormer Schub.

    Die Reisestrapazen für die amerikanischen Teams hielten sich in Grenzen, die machen einmal im Jahr eine zweiwöchige Europatour, aber für die Europäer?

    Der 82-Spiele-Spielplan sieht, wenn er so bleibt) 16 Spiele in der eigenen Division (Europa), 36 Spiele gegen die 10 anderen Teams aus der Conference (wäre wohl im weitesten Sinne Ostküste) und 30 Spiele gegen die restlichen 15 Teams vor. Macht 33 Saisonspiele in Amerika, von denen 15 richtig weit weg sind.

    Ich fänds super, wenns wirklich stimmt.

  13. Alba zog in Berlin in den letzten Jahren immerhin im Schnitt über 7.000 Zuschauer, und das bei nicht immer überragenden Leistungen. Da kann also von “schwindend gering” keine Rede sein. Die Amis scheinen sich aber auch mehr an den Metropolen (=Potential) und vor allem an vorhandenen NBA-like Arenen zu orientieren und da wird Berlin ab der nächsten Saison mit der O2-Arena durchaus etwas anzubieten haben.

  14. @berlincity: Berlin Thunder war *kein* Erfolg (das mag für ein Berliner der nur die 1000er-Zuschauerzahlen der Adler und Bears kennt, anders aussehen) und Michael Lang gehört mit Sicherheit zu den Figuren wo diverse Football-Kenner sagen “huho… ob das optimal war”.

    Wenn wir schon den Football als Meßlatte nehmen: die NFL Europa war als Ganzes aus diversen Gründen kein Erfolg. Aber sie hat zumindest gezeigt das lokal an den richtigen Plätzen es enorm populär gewesen ist: Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg, mit Zuschauerzahlen über 20.000 (bei Hamburg wäre es im 4ten oder 5ten Jahr soweit gewesen).

    Ich denke dass die Ausgangslage der NBA besser ist. Lokale Identifikation sollte durch die Integration von nationalen/europäischen Spielern besser gelingen und Basketball ist für Europäer einfacher erfassbar als Football.

    Ob das Interesse allerdings reicht um 41 Heimspiel zu teuren Ticketpreise zu füllen? Hui… keine Ahnung. Die Skepsis ist berechtigt. Aber…

    … wenn dieser Plan wirklich so existiert, wird die NBA diesen Plan nicht ohne entsprechende Marktforschung rausgebracht haben. Dieser Plan geht nur auf, wenn z.B. die AEG in London und Berlin dabei ist und die wird sich auf die Investition in eine NBA-Franchise nur einlassen, wenn sie davon überzeugt ist, dass es klappt. Die AEG ist länger in Europa aktiv, u.a. in Berlin. Ich traue ihnen die Kompetenz zu, es zu entscheiden ob sowas klappt oder nicht.

    Frage am Rande: Wenn London und Berlin nicht ohne AEG gehen, wie sieht es dann mit irgendwelchen Ownership-Regeln aus? Darf dieselbe Unternehmensgruppe in der NBA zwei Franchises haben?

  15. Man muss aber bedenken, dass da nicht irgendwer spielt, den keiner kennt, wie z.B. in der NFL Europe, sondern da kämen richtige Weltstars in die Hallen, die Meisterschaftsspiele bestreiten. Ich bin bezüglich des Zuschauerschnitts gar nicht so skeptisch.

  16. Einspruch. Wieviele “Weltstars” und bekannte Mannschaften gibt? Außerhalb einer Gruppe von Hardcore-Fans? Die Hornets sind im Westen oben. Wer kennt hier die Hornets? Ich wage mal die Behauptung dass eher die Franchise-Namen wie z.B. die Bulls ziehen werden als die All-Stars Chris Paul oder David West.

    Das ist übrigens ein netter Kollateralschaden den die NBA und PREMIERE sich eingefangen hätte durch ihre verfickte TV-Rechte-Politik: die Berlin-Franchise würde hier auf unvorbereiteten Boden treffen.

    Damit wären wir auch schon beim nächsten Aspekt: wieviele Finger hätte ESPN bei so einem Deal drin?

  17. BTW: ein Verantwortlicher des französische Basketballverband erklärt inzwischen warum eine Franchise in Paris unwahrscheinlich ist: mehr als den Palais de Omnisport in Bercy mit 15.000 Zuschauer hat man nicht anzubieten (PA Sports Ticker)

  18. Wow, ich bin ueberrascht ob der negativen Reaktion. Meine Reaktion war erst mal: Sehr geil. Alleine schon die Vorstellung einer wie auch immer gearteten Weltliga (wenn auch erst mal nur auf zwei Kontinenten) gefaellt mir sehr gut. Allerdings kann ich die Lage nur fuer zwei Staedte wirklich einschaetzen. Berln kann ich mir auch irgendwie schwer vorstellen. Mir fehlt einfach die Kaufkraft in der Stadt. Es gibt imo zu wenig Leute, die sich regelmaessig teuere Eintritte leisten koennen. Das heisst man brauchte ein Stammpublikum, dass die Halle fuellt und dazu dann die Touristen.

    In London hingegen sieht die Situation ganz anders aus. Es gibt hier einfach sehr viele wohlhabende Leute und die Gier nach eventartiger Unterhaltung ist verdammt gross. Ausserdem wuerde es natuerlich Londons Ego als Weltstadt sehr streicheln. Darueber hinaus sollte man nicht vergessen, dass London eine Einwandererstadt ist. Gerade aus den grossen Basketballnationen wohnen hier viele Menschen – nicht nur aus Nordamerika, sondern auch aus Suedamerika und Sued-/Suedosteuropa.

  19. ESPN hätte logischerweise die Übertragungsrechte in Europa, zusammen mit anderen Sendern, Pay-TV und öffentliche.
    Man könnte sich die Rechte auch gleich so aufteilen wie in den USA: Montags überträgt NASN plus die jeweiligen ‘Regional’ Sender (PRO7, ARD, ka), Donnerstags vielleicht PREMIERE. Der Pay-TV Sender das Top-Heimspiel aller europäischen Franchises, ein freier Sender aus dem jeweiligen Land (zb DSF, BBC…) das jeweilige Spiel…

    Und wie dogfood bereits erwähnt hat: Falls das wirklich gemacht wird, ist es Profitabel! Die NBA hat aus dem Fehler der NFL gelernt und würde es nicht machen, wenn es finanziell nicht über mindestens 10 Jahre gesichert wäre.

  20. @dogfood:
    15.000 reicht doch locker, oder? Die O2-World soll sich bei Basketball doch auch um die 15.000 herum bewegen.

  21. Die Berliner O2 World wird sich wohl um 17.000 bewegen. Die Zahl “15.000” hat der französische Basketballverband genannt. Bei der NBA Europe Live 2006-Tour haben sich 12.5000 Zuschauer Tickets von 98 Euro an aufwärts gegönnt (98, 124, 144 EUR).

  22. Ich dachte ich hätte etwas von 17.000 bei Konzerten und ~ 15.000 bei Basketball gelesen, finde die Quelle jetzt aber auch nicht mehr.

  23. […] nach Europa bekanntgeben. Es soll um die Gründung von fünf europäischen NBA-Franchises gehen. Fünf NBA-Teams in Europa? | allesaussersport […]

  24. NBA-Commisioner David Stern hat scheinbar während des All-Star-Weekends die Gerüchte um fünf NBA-Clubs aus Europa bestätigt. Quelle: http://sport.orf.at/

    Demnach hängen die Locations sehr eng mit neuen Hallen zusammen. Namentlich wurden London, Berlin, Rom und Madrid erwähnt – Zeitplan scheint es aber noch keinen zu geben.

  25. Hat sich das Ganze also mal wieder als große Blubberblase rausgestellt.

  26. Vielleicht hat allein die Ankündigung, eine europäische Division aufmachen zu wollen, bereits einen ordentlichen Marketingwert?

  27. Nachdem ich nun die Meldungen gelesen habe, stimme ich Dröhn zu: ziemlich leeres Geschwätz. Die Resonanz in den USA war nahe null, was einiges über das mögliche Zeitfenster aussagt.

    Täusche ich mich oder hat nicht David Stern bereits vor diversen Jahren davon gesprochen, binnen eines Jahrzehnts NBA-Franchises in Europa einzurichten? Jetzt spricht er schon wieder von “innerhalb einer Dekade”

    Vielleicht habe ich nicht die richtigen Meldungen gelesen, aber anscheinend ist Stern sogar noch hinter den Aussagen aus der SI-Kolumne geblieben. Bis auf London und Berlin wurden anscheinend keine Namen genannt.

    Warum macht er das? Vielleicht als Signal nach innen, um den eigenen Franchises zu signalisieren “wir wissen dass die NFL und NHL nach Europa geht und wir sind auch nicht ganz inaktiv.”

    Keine Ahnung inwieweit die Spekulation in SI eine Rolle spielt, wonach die NBA “in Bälde” reagieren will, um eine Superliga der europäischen Teams zu vermeiden.

  28. Ich glaube es besteht dringender Handlungsbedarf von seiten der NBA.
    Fakt ist, dass längst ausländische Spieler in vielen(guten) Teams Führungsrollen spielen. Sollte der Fall eintreten, dass diese Spieler in Europa gehalten werden können, dann verliert die NBA enorm an Niveau.
    Es ist nicht erst seit gestern bekannt, dass die Spieler aus Europa über eine bessere Grundausbildung verfügen(sicherer im Dribbling, variabler in der Schussauswahl und flexibler im defensivspiel) als die Nachwuchsspieler aus den USA(Mir fällt als Beispiel spontan Roy hibbert ein, der mit einem Buzzerbeater dreier ein Spiel gewonnen hat und danach gefeiert wurde weil es sein erster Dreier seit was weiß ich wievielen Spielen war. Man sollte viel mehr sich fragen warum Hibbert nicht in der Lage ist ab und an einen Dreier zu werfen)

  29. Es ist eine gute Idee, die expansion der NBA voranzutreiben doch ist diese Idee ist mitlerweile 30 Jahre alt und wurde nicht in die Realität aus kostengründen umgesetzt. Vor allem halte ich Unwahrscheinlich das Alba bei der NBA mitmachen könnte. Sie kriegen es ja noch nicht mal hin in die Euroleague zu kommen und vor allem Finanziel kann Alba bei der NBA gar nicht mithalten. ( Kevin Garnet verdient pro Jahr 24,8 mio Euro pro Jahr und die der bestverdiener bei Alba Jenkins verdient nur 250.000 Euro pro Jahr) Auch London ist nicht eine Basketballmetropole, wo es erfolgreiche Mannschaften gibt. Anstelle davon sollte man Städte wie Athen und Istanbul miteinbeziehen, die auch finanziel mithalten könnten und auch wichtige NBA Stars hervorgebracht haben. Ansonsten wäre dies eine Gute Idee, wenn man die Reisegebühren irgendwie senken könnte