Screensport am Dienstag

Moin. Die NHL hat ihren Black Monday hinter sich gebracht (nein, Arsenal spielt nicht in der NHL). Die LA Kings haben Coach und GM Sutter und Lombardi und die Canucks Coach Willie Desjardins gefeuert. Bei den Florida Panthers wurde Tom Rowe als GM und Interims-Headcoach entlassen. Bei den Dallas Stars wird der Vertrag mit Coach Lindy Ruff nicht verlängert. Mitsamt den Vegas Golden Knights sind dann also derzeit fünf Headcoach-Positionen nicht besetzt.

Damit ist noch nicht das Ende erreicht. Bei den NY Islanders wackelt Team President Garth Snow und Colorado könnte sowohl Coach Bednar als auch GM Sakic feuern.

Die NHL-Playoffs beginnen ab morgen. Die Spielpläne für die ersten vier Spiele in allen acht Serien sind festgelegt worden. Der morgige Mittwoch tritt nicht nur in Konkurrenz mit dem letzten Spieltag der NBA, sondern startet gleich mit fünf Serien, u.a. Montreal – NY Rangers, Ottawa – Boston und Edmonton – San Jose. Entschuldigt, ich muss mal kurz ein Papiertuch holen.


Richtig abgeräumt hat die DEL mit Spiel 1 des Finales auf SPORT1. Das längste Spiel eines DEL-Finales, 97 Spielminuten, sahen im Schnitt 340.000 und in der Spitze bis zu 700.000. Das sind Zahlen, da hätte sich Servus TV noch einige Jahre abstrampeln können.

Heute folgt der zweite Streich. München ist in der Serie 1–0 in Führung gegangen. Heute wird ab 19 Uhr in Wolfsburg gespielt. München hat in den Playoffs noch kein Auswärtsspiel verloren (bzw. insgesamt von zehn Playoff-Spielen neun gewonnen). Wolfsburg hat wiederum von seinen Playoff-Heimspielen nur eines gegen Köln abgeben müssen.


Nach der gestrigen 2:6-Niederlage gegen Kasachstan, steht für die deutsche U18-Eishockey-Nationalmannschaft heute bei der U18-WM (Div I-A) ein Do-or-Die-Spiel gegen Ungarn gegen den Abstieg an. Zumindest wenn Ungarn verliert, steht deren Abstieg fest, während Deutschland bei einer Niederlage noch eine Restchance beim Spiel am Donnerstag gegen Dänemark hätte.

Deutschland – Ungarn heute ab 16h30 auf Sportdeutschland.tv.


Zweimal Champions League ab 20h45. Es sind die Viertelfinal-Hinspiele Juventus – Barcelona und Borussia Dortmund – AS Monaco.

Götterdämmerung? Barcelona stand schon im Achtelfinale gegen den PSG kurz vor dem Ausscheiden. In La Liga scheint nach der Niederlage am Samstag beim Tabellen-14ten Malaga die Weiche gen Vizemeisterschaft gestellt zu sein. Heute gibt es den Auftritt bei der von mir geschätzten Juve-Mannschaft. Wenn Massimilliano Allegri wahr macht, was er auf den PKs vollmundig ankündigt, sieht er Abwehrschwächen bei Barça und will heute mit voller PS-Zahl antreten: Higuain, Dybala, Cuadrado und Mandzukic in der Startelf.

In Dortmund spielen zwei Wundertüten gegeneinander. Beim BVB kehren einige Spieler zurück, die gegen Bayern nicht spielen konnten. Möglicherweise nicht nur Weigl, Kagawa und Piszczek, sondern auch Reus (zumindest für die Bank).

Monaco wird auf ein ähnliches Ergebnis wie im Achtelfinale hoffen, als man beim Auswärtsspiel mit einer 3:5-Niederlage ein relativ gutes Ausgangsergebnis holte – hey, drei Auswärtstore.

Screensport Zwo

Rugby – Die Profiliga für Rugby-Klubs der südlichen Hemisphäre, Super Rugby, kündigt nur ein Jahr nach der Expansion von 15 auf 18 Klubs, eine Verkleinerung der Liga auf 15 Klubs für 2018 an.

Nach Auslaufen der TV-Verträge hat man 2016 drei neue Franchises gegründet. Neben einer sechsten Franchise in Südafrika, wollte man seinen Markt erweitern und hat Franchises in Argentinien und Japan auf die Beine gestellt.

Dabei ist allerdings ein Modus zustande gekommen, der von den Fans kritisiert wurde und die Zuschauerzahlen in den Stadien und an den TV-Geräten abstürzen ließ.

In Australien sind die Umsätze seit drei Jahren derart im Sinkflug, dass sogar die A-League (Fußball) die Super League nicht nur überholt hat, sondern inzwischen doppelt so hohe Umsätze erzielt. Klubmitglieder laufen in Heerscharen davon. Western Force wurde 2006 mit über 20.000 Vereinsmitgliedern gegründet. Inzwischen sind es nur noch 5.000 Mitglieder.

Für die 2018er-Saison soll die Liga um drei Teams verschlankt werden: zwei südafrikanische Franchises (vermutlich Port Elisabeth und Bloemfontein) und eine australische Franchise (Western Force oder Melbourne Rebels) werden geschlossen. Die australischen Franchises haben Widerstand angekündigt.

Die 15 Teams werden in drei statt zwei Gruppen spielen: eine Südafrika-Gruppe mit den Jaguares aus Argentinien, eine reine neuseeländische Gruppe und die Australien-Gruppe mit den Sunwolves aus Japan.


College Sport – Die Wichita State University wird mit ihren Sportprogrammen ab diesen Sommer von der Missouri Valley Conference in die American Athletic Conference (AAC) wechseln. Der Wechsel wurde gestern von der AAC durchgewunken.

Der einstige Big East-Nachfolger spannt sich inzwischen quer durch ganz Amerika, mit UConn, Temple und Navy im Nordosten, Central Florida und South Florida im Südosten, Houston im Süden, Sacramento State im Westen und San Diego State im Südwesten. Wichita State sitzt da inzwischen ziemlich genau in der Mitte.


NFL – Eines der vier London-Spiele des Jahres wird wieder eine frühe Anstosszeit um 9h30 Ostküstenzeit bekommen: New Orleans Saints – Miami Dolphins am 1ten Oktober.


NFL – Die Gerüchteküche will erfahren haben, dass die Tampa Bay Buccaneers das diesjährige Team sind, dessen Saisonvorbereitung von HBO für die „Hard Knocks“-Doku-Serie verfolgt wird.

Reaktionen

  1. Wo kann man Kommentare eingeben?

    Nach elf Jahren habe ich die Kommentare im Blog mangels Zeit für Kommentarverwaltung geschlossen. Es kann noch kommentiert werden. Es ist aber etwas umständlicher geworden.

    1. Das Kommentarblog http://allesausseraas.de/, aufgezogen von den Lesern @sternburgexport und @jimmi2times
    2. Sogenannte „Webmentions“ mit einem eigenen Blog. Siehe IndieWebCamp