14 gegen die FIFA

Ein Schelm der einen Zusammenhang sieht: am gleichen Tag an dem die Pläne für die 2004-Tournee europäischer Spitzenmannschaften in Nordamerika bekannt werden (“ChampionsWorld Series“), gibt der “G-14”-Zusammenschluß von Europas Topclubs bekannt 2005 nicht an FIFAs Club-Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Kalle Rummenige, einst flotte ARD-Co-Kommentarenzunge, gab bekannt, dass die Clubs bereits jetzt einen randvollen Kalender haben (Höhö, für Reisen in die Staaten reicht es ja, oder?). Die Entscheidung der G-14 gegen die Club-Weltmeisterschaft sei “final”, kein “G-14”-Club (u.a. Arsenal, ManU, Bayern, BVB, Juve, Real, Barca, PSG, Ajax, Porto, Eindhoven, Arsenal, Leverkusen, Lyon, Valencia, Milan, Inter) wird sich zur Verfügung stellen.

Gleichzeitig will die G-14 nun Druck ausüben um für die Absendung von Nationalspielern bezahlt zu werden, jenen Spielern die ja ihren geldwerten Status nicht zuletzt durch ihre Leistungen in den Nationalmannschaften erlangt haben, oder glaubt irgendjemand dass Henry, Zidane, Viera und Konsorten alleine durch ihre Spiele bei Olympique Marseille und Monaco zu Ruhm und Reichtum gelangt wären?…

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Alle gegen Ferrari: die Teams zwischen den Rennen

“Alle gegen Ferrari”, so lautet das Fazit der Geschehenisse seit dem Grand Prix von Australien.

Die Zuschauer sitzt entsetzt über das spektakulär langweilige F1-Rennwochenende und die Konkurrenten über die gut und gerne eine Sekunden Vorsprung die sich Ferrari Runde um Runde erarbeiten konnte.

So brach in dem Zeitraum bis zum anstehenden Grand Prix von Malaysia hektische Aktivitäten in den Teams aus. Verbal wurde das Ergebnis und die Perspektiven schöngeschwätzt, als ginge es um die Goebbels-Gedenkmedaille.

Sepang wird der Härtetest sein um zu sehen wieviel die am meisten gebrauchte Ausrede “Den Michelin-Gummis wars zu kalt” wert ist.

Tatsächlich wird es in Sepang wesentlich wärmer werden. Die Temperaturen liegen konstant bei 33 Grad und, Spannung, Spannung, derzeit werden für das Rennwochenende Gewitterstürme vorhergesagt.…

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ChampionsWorld

ChampionsWorld Series

Während alle Welt von Expansion nach Asien laberte, machen europäische Fußballvereine mit der Expansion in die USA ernst.

Das ganze geschieht unter dem Dach einer mir nicht bekannten Organisation ChampionsWorld, die bereits letztes Jahr die ChampionsWorld Series in den USA aufgezogen haben. Die “ChampionsWorld Series 2004” wird nach einem ähnlichen Muster aufgezogen: neun Top-Vereine aus Europa (diesmal wohl ohne Ergänzung von lateinamerikanischen Clubs) treffen im Juli in 12 Spielen aufeinander.

Bestätigt wurde bislang nur Manchester United und Glasgow Celtic. Die Verpflichtung folgender Vereine soll kurz bevorstehen: Chelsea, Porto, Milan, AS Roma, Juve, Liverpool und erstmals auch ein deutscher Vertreter: Bayern München.

Der vorläufige Spielplan sieht als Eröffnungspartie in Seattle Celtic vs.…

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Bayern und die Attacke 2005

Heute melden es mehrere Medien: Deutschlands GröVaZ (“Größter Verein aller Zeiten“) überlegt nach dem peinlichen Hansa-Spiel die Reißleine zu ziehen.

Das was von Uli Hoeneß in der Winterpause mit “Wir greifen 2005 an” noch abstrakt angedeutet wurde, scheint sich heute als feste Theorie in Journalistenkreisen festzusetzen: das Auslaufen-lassen des Hitzfeld’schen Vertrag nach der nächsten Saison. Stattdessen soll mit Felix Magath schon grobes Einverständnis über ein Wechsel 2005/06 von Stuttgart nach Bayern erzielt worden sein (auch sein Vertrag läuft dann aus).

Die BILD-Zeitung, in letzter Zeit in Sachen Sport-Gerüchte nicht immer sattelfest (remember Schumacher und Renault), will eine Streichliste kennen, von Spielern die nach der Saison aus dem Kader gestrichen werden sollen.

Die Liste liest sich auch so erstaunlich, dass ich meine Zweifel an ihrer Echtheit habe:
Scholl, Jeremies, Zickler, Lizarazu, Linke, Hargreaves, Salihamidzic, Santa Cruz und Pizarro.…

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Was den Bayern, ist Manchester United…

So wie in Deutschland der Abonnement-Meister Bayern national und international nur eine mäßige Saison hinlegt und Trainer Hitzfeld langsam unter Beschuß gerät, so legt in England auch Manchester United eine Subpar-Performance hin.

ManU verlor am Sonntag gegen Lokalrivalen Menchester City sage und schreibe 1:4, wieder nach desaströsen Abwehrschnitzer, u.a. vom derzeit völlig verunsicherten Wes Brown. Man gab damit Platz 2 endgültig an Chelsea ab und hat zehn Tage vor Saisonende gar 12 Punkte Rückstand auf Arsenal. Womit jegliche Titelambitionen klinisch tot sein dürften.

Letzte Hoffnung auf einen Titel bleibt damit der FA-Cup, wo man aber auf neutralem Grund am 3ten April ausgerechnet auf den Erzfeind, die Gunners trifft (13h, live auf DSF).

Coach Ferguson wird unterdessen heftig für seine Einkaufspolitik gescholten, die zuviele mäßige Offensivkräfte und zuwenig frische Abwehrtalente nach Manchester brachte.…

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