Spurrier: Und er geht doch

Nun ist es offiziell was seit Sonntag gemunkelt wird: Steve Spurrier, Headcoach der Washington Redskins hat den Brocken hingeschmissen und ist zurückgetreten.

All die blutigen Details gibt es in einem exzellenten, detaillierten Artikel von Les Pasquarelli bei ESPN.

Kurzfassung: der amibitionierte College-Coach Spurrier ist bei der Implementierung seiner Vorstellung von Offense im Profibereich gescheitert, hat mit seinem jungen Assistentenstab das Team nicht im Griff gehabt (Disziplin) und wusste am Ende der Saison nicht mehr weiter.

Dies alles wirkt aber wie ein kleiner Fliegenfurz zu dem Drama was sich in Oakland abzuzeichnen pflegt. Laut ESPN hat am Montag der altgediente WR-Kämpe Tim Brown noch mal richtig ein paar Scheitel nachgelegt und verbal Headcoach Bill Callahan schlichtweg atomisiert.

Wenn das alles stimmt was Tim Brown erzählt, und Herr Brown hielt Herrn Callahan noch bis weit in die Saison hinein nach außen hin die Stange, dann dürfte Bill Callahan bis an sein Lebensende kein Football-Coach mehr werden. Demnach hätte er seit Saisonbeginn auf nichts anderen hingearbeitet als seiner Entlassung zu Saisonende. Mit schöner Regelmäßigkeit hat er die eigenen Mannschaft auseinandergenommen, inkl. Halbzeitansprache der Güteklasse “Wie? Ihr habt immer noch keinen Ball verloren?

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

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