Langweiliger Spieltag 24

Es war ein langweiliger Bundesliga-Spieltag. Keine wirklich umwerfende Ansetzung, die Spiele plätscherten dahin, Bayern und Bremen gingen wie erwartet in Führung. Und im DSF lockte eine Dokumentation über Geschwindigkeits-Rekordversuchen.

Doch nach knapp einer Stunde zog der Spieltag plötzlich an und bekam plötzlich shakespeareske Züge, erinnerte an das Meisterschaftsrennen zwischen Bayern und Schalke. Mit den Bayern, die erst in front lagen, dann einen Rückstand gegen Rostock aufholten, während die Bremer sich plötzlich stark aufspielenden Kölnern erwehren mussten.

Letztendlich wurde der Spieltag doch nicht komplett auf den Kopf gestellt und am Ende verloren die Bayern durch das Unentschieden und den Bremer Sieg zwei weitere Punkte auf die Nordlichter.

Die Abwehrschwächen der Bayern sind mit dem Wort “hanebüchen” nur unzureichend beschrieben. Desaströs: gingen die ersten beiden Rostocker Treffer auf die Kappe von individuellen Fehlern von Kuffour, haben beim 2:3 gleich vier Bayern-Spieler auf eine Art und Weise gepennt, wie man es noch nicht mal in der Kreisklasse sehen kann. Drei Rostocker die sich auf 5qm Strafraum den Ball gegenseitig zuschieben können und reinschießen.

So schlecht wie Bayern spielt, ist noch nicht einmal der zweite Platz gegen die drei bis sechs Punkte dahinterliegenden Stuttgarter sicher. Werder, die Prognose wage ich, ist durch.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

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