Zwei Stunden langer Unfall namens Marathon

Gerade im BBC World Service die Geschichte der 36jährigen Optikerin Tracey Morris gehört. Die Freizeitsportlerin machte vor sechs das einzige Mal beim London Marathon mit. Nach einer Pause von fast 5 Jahren, nahm sie “just for fun” vor 18 Monaten Lauftraining auf, wollte ihre Marathonzeit ein bißchen verbessern und meldete sich beim 2004er-London-Marathon an.

… Wo sie ihre Zeit zum eigenen Erstaunen nicht nur um eine Stunde auf 2h33 verbesserte, sondern beste Britin wurde. Und zur ihrer noch größeren Verblüffung wurde sie heute mittag vom britischen Leichtathletikverband für die olympischen Spiele in Athen nominiert.

Auf die Frage des BBC-Moderators ob sie denn nun noch stärker für Athen trainieren würde, ob sie ihren Job aufgeben würde, antwortete sie völlig verdattert, das sie überhaupt nicht damit gerechnet habe und nicht wüsste was man da machen muss, wie man zu trainieren habe etc…

(Mehr bei BBCNews)

  1. 02:28:57 brauchte die Siegerin beim Hamburg Marathon, http://hamburg.mikatiming.de/detail.php?_id=10716 . Mit 2:33 wäre die Dame 5. geworden.

  2. Ich hätte sie sowieso alle platt gemacht. Aber seit meiner Schrapnell-Verletzung von Stalingrad…

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.