Zeilensport: Nicht mehr jüdisch

Vor knapp einem Monat wies ich auf einige Artikel über die jüdischen Wurzeln, bzw. das jüdische Image von Ajax Amsterdam hin.

Der Tagesspiegel bringt in der Donnerstags-Ausgabe mit “Die eingebildete Identität” einen Artikel, wonach die Vereinsführung von Amsterdam vor einigen Wochen beschloßen hat, die “jüdische Identität” von Ajax bewusst zurückzufahren.

Die Vereinsführung glaubt nach der Gleichung “Aktion = Reaktion”, dass das aggressiv pro-jüdische Auftreten der Ajax-Fans (u.a. auch Prügeleien) zu nicht minder heftigen verbalen und non-verbalen Reaktionen führt. Und nun soll diesem Aufschaukeln und Aufheizen der Atmosphäre ein Ende ein Ende gesetzt werden.

Nachtrag:
Erst danach bin ich über den Artikel von Christoper Biermann in der Süddeutschen gestolpert, datiert vom Mittwoch, also einen Tag früher. Auch Biermann schildert wie Ajax sein “Judenimage” loswerden möchte, teilweise finden sich die gleichen Zitate wie in Stefan Herrmanns Artikel.

Hat es eine offizielle Pressekonferenz von Ajax gegeben? Schreibt Biermann als Freier incognito auch für den Tagesspiegel?

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

Wer aber weiterhin Kommentare schreiben und/oder lesen möchte, für den hat Lesern Sternburg eine Alternative aufgesetzt: http://allesausseraas.de/. Macht dort keinen Unsinn.