Stuttgart, Schmuttgart

Es gibt dann die Fußball-Partien, da weiß man nach einer halben Stunde, dass es sich um eine Zeitverschwendung handelt. Man bleibt trotzdem dran, um nach 90 Minuten erschüttert festzustellen, dass man in der Zwischenzeit problemlos, ohne Wesentliches der Partie zu versäumen, hätte den Weltfrieden retten können, ein Mittel gegen Krebs finden können, oder einfach nur den Abwasch.

Bayern – VfB, eine Partie die mit zwei Worten zu schildern ist: Schneid abgekauft (im Kahn-Slang: “Eier abgeschnitten“). 3:0 für Bayern.

Ein bißchen Rumgegrätsche des Bayern-Mittelfelds hat ausgereicht, damit sich das Stuttgarter Mittelfeld in sein Schneckenhaus zurückzieht und ward danach kaum gesehen. Allen voran Ballack krempelte die Ärmel auf und rauschte in die Gegner rein, als würde Hoeneß für jedes Tackling einen Extra-Scheck ausstellen.

Irgendwo hinten stand die Stuttgarter Abwehr, irgendwo vorne der Stuttgarter Angriff, dazwischen war nix, nur Feindesland. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Stuttgarter Abwehr kollabieren würde. Die herausgeschlagenen Bälle kamen immer schneller wieder zurück.

Es war nicht im Ansatz eine spannende Partie. Der VfB für die Bayern nicht mehr als ein Aufbaugegner.

Stuttgart am Samstag in Wolfsburg, Bayern am Sonntag in Bochum.

Das war es mit elf Jahren Kommentaren auf allesaussersport. Ich habe im zunehmenden Maße keinen Sinn mehr gesehen, meine begrenzten Ressoucen auf eine wie auch immer geartete Verwaltung der Kommentare zu verwenden. Es ist an der Zeit einen Schlussstrich zu setzen. Die Kommentare sind und bleiben geschlossen.

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