Uzbekistan – Bahrain 1:1

Erstes Playoff-Spiel zwischen den Dritten der beiden Gruppen der zweiten Phase der WM-Qualifikation für Asien für zwei weitere Entscheidungsspiele gegen den Tabellenvierten der Qualifikation für Nord- und Mittelamerika.

Ein Satz der in all seiner Komplexität den Stand der Uzbeken und Bahrainis wiederspiegelt: beide sind nach umständlichen Quali-Prozedere noch drei Quali-Spiele von der WM entfernt.

Eigentlich sind sie sogar noch weiter davon entfernt. Denn das was da über 90 Minuten in Tashkent geboten wurde, war, vorsichtig formuliert, recht naiv veranlagter Fußball. Weder technisch noch physisch hat es einen vom Hocker gerissen und zumindest von der Heimmannschaft hätte ich ein kämpferisches Feuerwerk erwartet.

Stattdessen regiert das aus den Asiengruppen gewohnte Bild: es wird vorsichtig und verhalten gespielt und Abwehrreihen wirken schnell wie aufgescheuchte Hühner.

Bahrain hat früh das 0:1 erzielt. Durch eine Solo-Aktion drang ein Spieler über links in den Strafraum rein und zog aus 14m ab. Entweder war es ein krasser Torwartfehler oder ein Abwehrspieler bekam noch ein Bein ran und fälschte unhaltbar ab, aber das Tor war von einem Hauch Gurke umgeben.

Knapp drei Minuten später der Ausgleich durch einen Lehrbuchangriff: links bis zur Grundlinie durchlaufen, kurz geflankt, per Kopf über den Torwart ins lange Eck.

Da sahen die Bahrainis nicht wirklich gut aus: der Torwart verließ eher ungern die Linie und im Zweikampf wirkte man unterlegen. Leider kein Grund für die Uzbeken die gezeigte Blaupause häufiger anzuwenden.

Das Spiel plätscherte dahin. Das 1:1 ist erst einmal für Bahrain von Vorteil. Da diese aber nicht wirklich heimstark sind, ist auch für die Uzbeken noch etwas drin. Das Rückspiel gibt es am Mittwoch um 21h00 auf PREMIERE.

Reaktionen

  1. Wo kann man Kommentare eingeben?

    Nach elf Jahren habe ich die Kommentare im Blog mangels Zeit für Kommentarverwaltung geschlossen. Es kann noch kommentiert werden. Es ist aber etwas umständlicher geworden.

    1. Das Kommentarblog http://allesausseraas.de/, aufgezogen von den Lesern @sternburgexport und @jimmi2times
    2. Sogenannte „Webmentions“ mit einem eigenen Blog. Siehe IndieWebCamp