Dieses Geschwuchtel hat bald ein Ende

Ein großer Satz, heute nachmittag gelassen ausgesprochen, von Marcel Reif: “Dieses Geschwuchtel hat bald ein Ende“. Ich fürchte aber, dass diese Satz nicht als Beschreibung der Bundesliga oder des Spitzenspiels Stuttgart – Schalke gedacht war. Ich glaube eher, dass sich Herr Reif im Off wähnte und den Regisseur ob einiger verpatzter Zeitlupeneinblendungen, zusammenstauchte.

Schade, denn es war eine verpasste Chance sich trotz einiger schwächerer Leistungen in letzter Zeit endgültig in den Kommentatoren-Olymp zu reden. Die Form von kraftvoller Ansprache die man sich manchmal ob des lauen Gekickes wünschen würde.

Damit wir uns nicht mißverstehen: Stuttgart – Schalke war, gemessen was es bislang an Spitzenspielen gab, zumindest bis zum 3:0 sehr unterhaltsam. Aber das auch nur, weil Schalke immer wieder anrannte.…

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Zeilensport: Hobbyisten-Doping

Die NZZ berichtet heute über die immer stärker verseuchte Radsportszene im flämischen Teil Belgiens. Die Quantität an Profisportlern die auffliegt, läßt ahnen, wie es unter den Hobby-Fahrern zugeht oder vice-versa:

An die 60 000 flämische Hobby-Rennfahrer, die keinem Klub angehören und keine festen Mannschaften bilden, absolvieren im Nordwesten des Landes ihr tägliches Training und an fast jedem Wochenende ein Rennen. Diese Art des Volkssports gehört in Flandern seit eh und je zum festen Bestandteil des öffentlichen Lebens. […] Flanderns Hobby-Radler bilden mittlerweile den wichtigsten, weil grössten Markt für Doping-Dealer. Vor allem die über 50-Jährigen, zunehmend aber auch Jugendliche unter 18 Jahren gelten ihnen als wohlfeile Kundschaft. Von den jährlich 900 Dopingkontrollen in Hobby-Rennen sind satte zehn bis fünfzehn Prozent positiv. Nachgewiesen werden meist Amphetamine und anabole Steroide.

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In die Reuse

Vor einigen Tagen hat der ESPN-Leib- und Magen-Kolumnist Bill Simmons anläßlich der MVP-Diskussion sein Ranking von von 425 NBA-Spielern gegeben (not really). Nummer zwei ist Allen Iverson, Nummer eins und damit sein MVP, nicht zu Unrecht, Shaq:

Try to follow this equation:
A. The Lakers won 57 games last year … they’re headed for 35 wins this year.
B. The Heat won 42 games last year … they’re headed for 62 wins this year.

I’m no John Hollinger, but even I can add that up: That’s a 42-game swing, not to mention the balance of power shifting to the East. And yes, that should have been enough to win Shaq another MVP […] When I think of the 2004-2005 season, I’m going to think of Shaq first … and that’s the very definition of an MVP.

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