Screensport am Montag (Update)

Wenn es mir gelingt in meiner derzeit knappen Zeit noch “Screensport” zu schreiben, dann, weil es ein Selbstläufer ist. An gefühlt neun von sieben Tagen der Woche gibt es irgendwas zum Thema PREMIERE oder Bundesliga-TV-Rechte zu erzählen.

Hmm. Nehmen wir heute mal PREMIERE.

Kurz vor dem Wochenende und dann noch einmal am Sonntag per Meldung in der WELT wurde bekannt das der Vorstand Programm und Technik Hans Seger das Wort “Technik” von seiner Visitenkarte streichen muss. Mit Gerry Duffy bekommt PREMIERE einen neuen Technik-Chef. Nicht irgendeinen Technik-Chef, sondern jemand der von der News Corp-Tochter “NDS Limited“, der Firma die viele Murdoch-Pay-TV-Sender mit der Verschlüsselungstechnologie VideoGuard ausrüstet.

Der Verdacht liegt daher nahe, dass Murdoch mittelfristig plant zumindest über Satellit die Verschlüsselung nochmal zu wechseln und möglicherweise auch die Set-Top-Boxen auf SKY-Boxen umzustellen.…

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Screensport vom Wochenende

Moinsen!

Der Wochenend-Fußball sieht zwei Spitzenspiele, 1-2 interessante Spiele im College Football, ein Rennen der A1GP in China, Boxen u.a. mit “König Arthur” und den Auftakt einer Serie an Testspielen im Rugby.

Fußball

Schalke – Bayern – Wer auch immer gewinnen wird: es wird als Signal für bessere Zeiten interpretiert. Der Verlierer bekommt für die nächsten vier Tage eine Krise angequatscht und bei einem Unentschieden bekommen Kuranyi und Podolski was aufs Maul.

Das Freitagsspiel ist Köln – Hannover. Da liegt nur ein Platz, aber vier Punkte zwischen. Köln mausert sich langsam für mich zu eine der Überraschungen. Sie können gut mithalten. Bis gegen die Bayern hat es keine richtige Klatsche, sondern überwiegend enge Spiele gegeben. Mit fünf Siegen aus elf Partien würden andere Mannschaften um UEFAcup-Plätze spielen.…

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Screensport am Donnerstag: der Credit crunsht

* “Der Credit crunsht” – Legendärer UFA-Film von 1931 über den Wiener Credit 1815 mit Lilian Harvey, Willy Fritsch und Conrad Veidt.

Pflichtlektüre für alle die sich mit den wirtschaftlichen Aspekten des Sports beschäftigen, ist der “Digger” Matt Scott mit seinen täglichen Blogeinträgen im Guardian geworden.

Der Digger fragte sich am Dienstag, ob Chelsea gerade die ersten Ausläufer der Finanzkrise zu spüren bekommt. Zwar sollten theoretisch russische Oligarchen wie Abramovich nicht allzusehr von der Finanzkrise betroffen sein, aber egal wo er wieviel Geld angelegt hat: sinkende Erdöl-Preise, Börsencrash in Russland, Europa und den USA oder Anlage in irgendwelche Optionen, Derivate o.ä. oder Grundstücke und Immobilien – seine finanziellen Resourcen werden nicht ohne Kratzer davon kommen.

Auffällig ist das Chelsea vor einem Monat auf einer Konferenz noch verkündete, das Scouting ein wesentlicher Bestandteil sei, um Chelsea auf Hopp-solide Beine zu stellen.…

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Screensport am Mittwoch: was für eine Zukunft hat das DSF?

Das mehr oder weniger gleichzeitige Handling von drei Projekten zur selben Zeit ging gestern um zirka 11h schief. Da erreichte ich einen Ansprechpartner nicht per Telefon und musste stattdessen eine längere Mail schreiben. Da ich um 11h30 zu einem Kundentermin aufbrechen musste, war dann klar, dass ich Screensport, obwohl ich den Eintrag zur Hälfte schon fertig hatte, nicht fertig kriegen würde.

Immerhin ist die Nachwelt so von einem längeren PREMIERE-Eintrag, einen Nachklapp zu der neuen Preisstruktur, verschont geblieben. Fast.

Ich hatte am Montag jene Händlerunterlagen mit den neuen Preisen zugeschickt bekommen. Preise gültig ab 17.11. Man merkt das Bemühen die Struktur soweit es in der Kürze geht, umzustülpen. Das HD-Paket nur noch als Ergänzungspaket. Vertragslaufzeiten nur noch auf 12 Monate, Entschlackung der Angebote (kein PREMIERE KINDER, kein STAR XL, kein Gratis-TV DIGITAL-Zeitschrift), Konzentration auf das Wesentliche.…

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Screensport am Montag: heiße Nadel

Puh. Weil erst im Laufe des Vormittags zahlreiche Infos aufschlugen, ein mit der heißen Nadel gestricktes Screensport.

Erstes Thema: PREMIERE. Eine der Strategien die ich bei Kofler nie verstanden habe, ist die Diversifizierung in andere Geschäftsbereiche rein. Warum musste man sich zum Beispiel mit 65% an einen “Etailer”, also Versender für Elektronikware wie “Home of Hardware” (HoH) beteiligen?

Mit dieser Beteiligung läuft nicht alles rund (via Boocompany). Das Branchenblatt “Computer Reseller News” beschreibt diese Woche in einem Artikel wie HoH nun in wackeliger Lage geraten ist, die ambitionierten Umsatzziele wird nicht erreichen können und von einigen Kreditversicherern die Kreditlinie gekürzt bekommen hat.

PREMIERE, die Zweite: es sickern immer mehr Details über einen anstehenden Strategiewechsel im Umgang mit Kunden durch.…

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