African Cup 2006: das Übliche
Der erste Spieltag des African Cups fiel gemäß den Erwartungen aus und war doch teilweise überraschend.
Die Qualität der Spiele ist erwartet schaumgebremst. Weniger “Hacke-Spitze-eins-zwei-drei”, sondern mehr behäbiges Aufbauspiel, übervorsichtig und ohne übermäßig brilliantem taktischen Überbau.
Noch schlimmer als erwartet sind die Schiedsrichterleistungen. Wobei die Schiedsrichter schon schlecht sind, aber die Schiedsrichterassistenten sind in Sachen Abseitsentscheidungen nur noch atemberaubend. Selbst wenn man Abseits auswürfelt, käme man noch auf eine Trefferquote von 50%. In den drei von EUROSPORT gezeigten Spielen dürfte die Quote eher bei 20% gelegen haben.
Und afrikanische Torwärter, wie üblich: müssen sie die Linie verlassen, zieht Angst und Panik in den eigenen Strafraum ein.
Ägypten – Libyen 3:0 – Ägypten zeigte für einen Gastgeber im Eröffnungsspiel zu wenig Initiative, konnte die Sache dann vorallem in der zweiten Halbzeit gegen harmlose Libyer nach Hause schaukeln.…
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