Screensport am Dienstag: Wattebäusche für die Bundesliga

Die ARD hat inzwischen auch in dieser Saison wieder zwei NFL-Spiele im TV-Guide eingegeben. Am Sonntag dem 18.1. zeigt man das zweite Conference-Spiel (AFC) (das NFC-Championship-Spiel vermutlich als Zusammenfassung o.ä.) und am Sonntag dem 1.2. den Super Bowl ab 0h05.

Der ORF steigt mit ORFsport+ und teilweise ORF1 ab den Divisionals in die Live-Übertragungen ein.

Wattebäusche für die Bundesliga

Der Deutschlandfunk brachte am Sonntag in der Reihe “Sportgespräch” ein Interview von Burkhard Hupe mit DFL-Präsidenten Reinhard Rauball (Direktlink zum MP3).

Für die einen waren Burkhard Hupe schlichtweg “höflich”, die anderen fragen sich was Burkhard Hupe inzwischen gegen die Rückenschmerzen macht, so nach vorne gebeut wie Hupe in diesem Interview herumlief.

Für Hupe ist die Bundesliga toll und so wurde ein Wattebausch nach dem anderen Rauball zugeworfen: “Herr Doktor Rauball, der deutsche Ligafußball ist in allem spitze, die Stadien sind super, es ist immer voll, haben den höchsten Zuschauerschnitt, die deutschen Bundesligavereine.

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Screensport am Montag

Spocht in der Woche

Neujahrspringen? Check. Neujahrs-Eishockey? Nope, nicht in der DEL. Die spielen erst am Freitag wieder (Mannheim – Köln). Premier League? Nope. Am Dienstag findet mit Hull – Aston Villa das letzte Spiel des Jahres statt. Am nächsten Wochenende steht dann der FAcup an, den ITV bzw. hierzulande BÄH übertragen. Am Samstag Preston North End gegen Liverpool. Am Sonntag zeigt BÄH lieber Hallenfußball statt ITVs Gillingham gegen Aston Villa, gefolgt von der Auslosung. AUF PREMIERE setzt die Primera Division wieder ein.

Im US-Sport geht es mit dem vollen Strahl weiter: vier Bowls am Dienstag (zwei Stück live), zwei Bowls am Silvesterabend live, vier am Neujahrs-Tag (drei live), drei am Freitag (zwei live).

Die anderen Sportarten müssen auf NASN etwas kürzer treten: am Mittwoch zwei College Basketball-Spiele vom Montag und zwei NHL-Aufzeichnungen aus der Nacht.…

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Screensport am Wochenende

Down goes…

Eines der Dinge die ich “zwischen den Jahren” mir vorgenommen habe, ist meinen Feed-Reader leer zu lesen, wo u.a. 2.000 Items aus der NHL darauf warten zumindest überflogen zu werden.

Generell ist die Stimmung in der NHL angesichts der weltweiten Finanzkrise sehr viel depressiver als in den anderen US-Profisportligen, wo das wirtschaftliche Umfeld bislang allesfalls unter “Randnotiz” läuft.

Das mag mit der Größe der NHL zusammenhängen, aber auch damit, dass die NHL mit Sicherheit jene Liga ist, die am ehesten zu groß geworden ist, mit Teams in Florida, Phoenix und Nashville jenseits der Kerngebiete für Eishockey gewachsen ist. Inzwischen spricht man zumindest in den Medien und Fankreisen wieder von “Contraction“, also der Verringerung der Anzahl der aktuell 30 Franchises.…

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Screensport für Weihnachten

Down goes…

Die NHL-Franchise Phoenix Coyotes (formerly known as Winnipeg Jets) ist nach Informationen von ESPN in schwere Nöte geraten. Mitbesitzer Jerry Moyes ist u.a. durch seine Speditionfirma in Geldnöte geraten. Die Speditionsfirma hat durch die Wirtschaftslage weniger Aufträge und leidet gleichzeitig an den hohen Treibstoffpreisen. Moyes hatte 2007 die Speditionsfirma durch die Aufnahme von über 2 Milliarden US$ Schulden, übernommen.

Bereits Anfang Dezember berichtet die für gewöhnlich gut unterrichtete “Globe and Mail” aus Toronto, über mögliche Finanzprobleme – woher die Globe & Mail die Infos hat? Vielleicht vom kanadischen Mitbesitzer Wayne Gretzky? Demnach würden die Coyotes diese Saison sage und schreibe 35 Mio US$ Verlust machen, nachdem in den letzten Spielzeiten sich schon mehr als 60 Mio US$ Schulden angehäuft haben.…

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Screensport am Dienstag: Weihnachtsgeschenk für PREMIERE

Seit gestern pfiffen es die Spatzen von den Dächern und die Journalisten von den Tastaturen, der Kurs der PREMIERE-Aktie ist um 3,76% eingebrochen: bei PREMIERE steht eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe von Aktien an, um gemeinsam mit Banken Geld für ein Sanierungskonzept aufzutreiben.

Heute morgen hat PREMIERE das Konzept veröffentlicht.

PREMIERE holt sich 450 Millionen EUR über die Ausgabe neuer Aktien rein. Die Banken geben im Gegenzug neue Kreditlinien von 525 Mio EUR aus. Die News Corp wird sich von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine Ausnahmeregel verschaffen, nach der sie ihre Anteile an PREMIERE auf über 30% erhöhen kann, ohne ein Übernahmeangebot für alle anderen Anteile abgeben zu müssen – das ist möglich wenn die BaFin PREMIERE als Sanierungsfall einstuft.…

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