Screensport am Wochenende: Schleusen-Öffnung

[Update So 17h16: ChampCars auf EUROSPORT bereits live um 20h30! ]

Vollendet in Subjektivität und Unvollständigkeit, wurde die Screensportausgabe für dieses Wochenende von 32 führenden Fußball-Trainern bei einem gemeinsamen Umtrunk in der DFB-Schänke zu Frankfurt ausgedacht und von Harald Stenger auf sieben Bierdeckeln niedergeschrieben, per OCR digitalisiert und hier nun präsentiert.

Wer es noch nicht mitbekommen hat, wird es spätestens an diesem Wochenende tun: in Deutschland findet demnächst die Fußball-WM statt. Die Programmmacher öffnen endgültig alle Schleusen und fluten den Äther mit Fußball.

Einige tun es mit Bedacht, z.B. ARTE mit einem Fußball-Themenabend, dessen Highlights zum einen eine Art Fußball-Lexikon mit John Cleese ist (So 22h10) und zum anderen ein hochgelobert Dokufilm “The final kick” (So/Mo 0h05), bei dem 40 Filmteams rund um den Erdball filmen, was an einem Juniabend 1994 während des WM-Finales passiert.…

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WM-Testspiel: Frankreich – Dänemark 2:0

Ich kann mich immer noch nicht entscheiden den finalen “Frankreichs 23”-Eintrag zu schreiben, also nochmal um paar Tage bis zum letzten Test gegen China verschoben…

Deutschland bot vor einigen Tagen gegen den unbequemen Gegner Japan eine so-lala-Leistung die sich zum Teil aus dem Stand der Vorbereitung erklärt.

Ähnliche Argumentation kann man für das fürchterliche 1:0 der Franzosen gegen Mexiko vom Wochenende Anwendung anwenden. Gegen Dänemark zeigte man nun eine ungleich bessere Leistung.

In den ersten zehn Minuten flutschte das französische Spiel recht ansehnlich, danach ward Zidane nicht mehr gesehen und Frankreich hatte im Spielaufbau mehr Mühe. Die Dänen machten in der Mitte das Feld zu und Zidane hatte nicht das Tempo oder die Antizipation um den Block von Gravesen und Poulsen herumzuspielen.…

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Zeilensport: Leckt Siegenthaler!

Ich lese sie immer noch am liebsten: Interviews mit dem “DFB-Chefscout”, dem Schweizer Urs Siegenthaler.

Spieler aus Mitteleuropa können nicht tanzen. Das muß man üben. Als ich vor 30 Jahren hier an der Sporthochschule Köln mal eine Trainingseinheit mit Musik machen wollte, da bin ich verspottet und verhöhnt worden. Dabei ist die Rhythmisierungsfähigkeit im Fußball ganz wichtig. […] Es gibt Stürmer, die stehen schon am Pfosten, wenn die Flanke von außen erst unterwegs ist. Da denke ich: Leck mich, der muß doch den Rhythmus des Flankengebers übernehmen!

Die WELT hat in Form von Jens Anker gestern ein schönes, langes Interview mit Urs Siegenthaler geführt

Alles, was Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten ausgemacht hat, die Dynamik und die Fitneß, das haben heute alle Mannschaften.

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Screensport am Donnerstag

Sorry für die Verspätung, aber dies ist einem Kunden von mir zu verdanken, der glaubt kurz vor Deadline, im mittlerweile neunten Abstimmungsschritt, ein Textmanuskript nochmal umschmeißen zu müssen, sowie einer Dateibezeichnung (“…loop…AIF”) die etwas suggeriert, was die Datei nicht ist (nämlich loopfähig).

Kurz: ich bin gerade mächtig geladen und habe Adrenalin um eine halbe Fußballmannschaft durch sämtliche Dopingkontrollen rauschen zu lassen. Gibt es heute irgendwas im Fernsehen für mich, um gepflegt Wutausbrüche zu kanalisieren?

Ja, super, wie US-Sport-Playoffs gleichzeitig auf zwei Kanälen…

Wasserstand

Ich glaubs erst wenn es eine offizielle Pressekonferenz gibt, alle Beteiligten Blutsbrüderschaft schwören und der Vertrag vor laufenden Fernsehkameras mit Blut unterzeichnet:

Die Financial Times Deutschland meldet ,dass DFL, Telekom und ARENA sich geeinigt hätten. Die Telekom verzichtet auf Ausstrahlung des IP-TV-Signals via Kabel und Satellit und bekommt dafür die Mobilfunk- und Namensrechte für lau.…

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Englands 23 für die WM 2006

Die Standardeinleitung: das hier geschriebene basiert auf Informationen der WM-Sonderhefte vom KICKER und der SportBILD sowie Testspielen und der WM-Quali.

Am Dienstag gewann die englische Nationalmannschaft ihr vorletztes Testspiel gegen Ungarn 3:1. Auf der Insel feierte man den Sieg als hätte man schon das Halbfinale in Deutschland erreicht. Die Freude dürfte zum einen mit der eh überschwenglichen Euphorie und dem Ego zu erklären sein und zum anderen mit der großen Verunsicherung die sich aus der Skepsis gegenüber Eriksson im Allgemeinen und im speziellen aus der Rooney-Verletzung ergeben hat.

Dabei wird aber übersehen, das England bis zur Führung kurz nach Halbzeit grottenschlecht spielte und zudem alte Dämonen wieder auftauchten.

England hat in Form von #8 Lampard mal wieder einen Elfmeter verschossen.…

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