Maddens letzten Tage als Montagsarbeiter

Mitte April gab die NFL die ersten Resultate ihrer TV-Rechte-Verhandlungen für die Saison 2006 bekannt. In Kurzform: ABC zieht sich nach 35 Jahren zurück, ABC-Schwester ESPN wechselt von Sonntag auf Montag und übernimmt das klassische “Monday Night Game” und NBC kehrt nach 1998 in die NFL-Berichterstattung zurück und übernimmt ESPNs “Sunday Night Game”.

Wie immer wenn die Übertragungen wechseln, machen auch Kommentatoren und Analysten ein “Bäumchen-wechsel-dich”-Spiel. NBC hatte keine Football-Crew mehr, ABC braucht keine mehr und ESPN fragt sich ob sie mit ihrem umstrittenen Trio Patrick/Theismann/Maguire wirklich in diesen teuren Slot gehen sollten.

Einer hat schon entschieden: John Madden (69) hat diese Woche bekanntgegeben, nach Ablauf der Saison von ABC zu NBC zu wechseln, womit Madden inzwischen bei allen vier “major networks” gearbeitet hat bzw.…

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Lieblingsschlagzeile des Tages

In der Süddeutschen in einem Portrait über Lukas Podolski und seine rheotischen Fähigkeiten:

Subjekt, Prädikat, Objekt, bumm und Tor

Ludger Schulzer schreibt:

Der Kölner hat inzwischen eine gewisse Berühmtheit in der Unterhaltungsbranche erlangt als Meister der verkürzten Form; auf Fragen antwortet er in der Regel mit einem schnörkellosen Satz, Subjekt, Prädikat, Objekt, bumm und Tor. Für ein längeres Interview hatte ein FAZ-Journalist kürzlich 26 Fragen ausgearbeitet. Nach elf Minuten und ein paar Sekunden war das Gespräch fertig, zur Freude des Kollegen, dem beim Abtippen des Tonbandes viel Zeit und Mühe erspart blieb.

Selbst innerhalb der DFB-Delegation haben Podolskis Kurz-und knapp-Erklärungen („Fußball hat mir immer Spaß gemacht. Seit ich den Ball kenne“) kultartige Züge bekommen, DFB-Medienchef Harald Stenger zählte bei der gestrigen Pressekonferenz Details der Rede mit: „Das war Satz drei und vier“ – nach der dritten Frage.

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VfB macht Trap schiessen

Der Countdown ist gestartet, wie lange wird es Trapattoni diesmal fern der Heimat aushalten. Giovanni Trapattoni hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis Sommer 2007 unterschrieben, für spekulierte 1,8 Mio EUR p.a.. Zuletzt hat Trapattoni bei Benfica aufgehört, repeat: Benfica (;-)).

Bleibt die Fräge wohin die Reise unter Trapattoni geht, der mir bislang nicht als Talenteförderer aufgefallen ist. Und im Kader des VfBs wurden in den letzten Wochen einige Lücken gerissen: Lahm, Kuranyi, Szabics und wahrscheinlich auch Hleb. Damit steht man in Sachen Kreativität und Offensive derzeit ziemlich nackt da, auch wenn der wahrscheinliche Hleb-Transfer viel Geld in die Kassen spülen wird (18 Mio EUR), das wieder angelegt werden kann.

Aber wozu braucht Trap Offensivspieler… …

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Screensport am Wochenende: alles rund.

Confed-Cup, WM-Qualifikation aus Afrika, Frauen-EM-Finale und Motorsport sind die Headlines des Wochenendes. Übrigens viel Betrieb auf den Optionen des PREMIERE SPORT Portals, wenn die F1 in Indianapolis fährt, Confed-Cup-Spiele stattfinden und die PGA-Tour stattfindet. Das sind dann schon mal geschätze 12 Optionen. Mal sehen ob PREMIERE sich wieder den Luxus gönnt und das 4:3-Signal des Confed-Cups auf zwei Optionen ausstrahlt.

Fehlt unentschuldigt

Fehlanzeige ist übrigens Leichtathletik. Der Europacup wird von EUROSPORT nur am Freitag abend übertragen und am Wochenende erbarmt sich das ZDF mit knappen Zusammenfassungen.

Brumm Brumm

Motorsport am Wochenende heißt im einzelnen: 24h von Le Mans mit diversen Einblendungen auf EUROSPORT zwischen Samstag und Sonntag 15h.

Am Sonntag abend fährt die CART-Serie auf eine dieser wunderbaren alten US-amerikanischen Naturstrecken.…

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Was beim Confed-Cup auffällt

Wie ist der Slogan der WM? “Die Welt zu Gast bei Freunden” oder so? Also für Freunde wird mitunter recht schnell gepfiffen. Sogar die eigene Nationalmannschaft, wenn es sich anbietet. Jeder Rückpass der Deutschen erweckt Unmut beim zahlenden Publikum. Die Frankfurter zeigten sich am Mittwoch eher von ihrer schäbigen Seite.

WDR-Pleitgen will sich für frühere Anstoßzeiten einsetzen. Na ja, viel Spaß gegen die UEFA und Championsleague. Es gibt noch ein anderes Problem: zu frühe Anstoßzeiten. 18h an Werktagen ist reichlich indiskutabel und daher darf man sich nicht wundern, wenn beide 18Uhr-Spiele bislang nur von jeweils 20-25.000 Zuschauer gesehen wurden. Zudem gab es auch in der Presse nicht die große Meldung, dass noch viele Confed-Cup-Karten zu haben wären. Auch dass in Sachen Präsenation eher suboptimal.…

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