Zeilensport: Reng, Wimbledon, F1, Schalke

Jens Peters/Catenaccio hat wieder ein Interview mit einem Zeitungsjournalisten geführt. Anders als bei der etwas herb gelaunten Birgit Schönau aus Italien, hat Ronald Reng recht entspannt und ausführlich auf die Fragen geantwortet.

Die Kontextschmiede bloggt über das Wimbledon-Turniers und füllt damit eine Lücke in der Blogosphäre. Ad-hoc fallen mir keine deutschen Tennis-Blogs. Wenn jemand Vorschläge und Links hat: ab in die Kommentare damit.

Jens Weinreich wurde am Mittwoch in der Kategorie Information mit dem Grimme Online Award bedacht. Dazu herzlichen Glückwunsch nach Berlin, nicht zuletzt weil es eine spannende Frage ist, wieviel Wert für einen freien Journalisten der zusätzliche Aufwand eines Blogs haben kann.

The Home of Football – eines der besten (oder das beste?) deutschen deutschsprachigen Blogs über den englischen Fußball, ist umgezogen.…

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Canadiens verkauft und Liverpool droht längeres Leiden

Der Liverpool-Mitbesitzer George Gillett hat seinen 80%-Anteil an den NHL-Klub Montreal Canadiens für ca. 540 Mio US$ an die Molson-Familie verkauft. Die Molsons haben 1786 in Montreal eine Brauerei gegründet – inzwischen die zweitgrößte Brauerei Kanadas. Die Molson-Familie ist stark in Montreal verwurzelt, hat bereits zweimal die Montreal Canadiens besessen und haben 1915 das Molson Stadium errichtet, in dem u.a. die Montreal Allouettes spielen. Mitsamt der 19,9% die sie noch an den Canadiens hielten, gehören die Canadiens nun komplett ihnen.

Einerseits macht Gillett einen netten Profit, hatte er doch die Canadiens 2001 für 275 Mio US$ gekauft. Andererseits hat er, ähnlich wie bei Liverpool, die Canadiens mit Schulden aufgeladen, u.a. mit 265 Mio US$ für die Arena. Zudem hat Gillett in dem Deal nicht nur das Team reingepackt, sondern verkauft auch die Arena und ein ihm gehörendes Vermarktungsunternehmen.…

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Screensport am Wochenende: Eskalationen

Die irische Eskalation

Der irische Pay-TV-Betreiber Setanta steht nun endgültig vor dem Aus. Vor einer Woche wurde die Situation rund um Finanzlücken und anstehenden Zahlungen so verheerend, dass die Insolvenz kurz bevorstand. Über das Wochenende wurde mit Hilfe des US-russischen Investors Leonard Blavatnik ein Rettungsplan entwickelt.

Die Hoffnung auf Rettung haben sich gestern zerschlagen. Leonard Blavatnik hat gestern seine Investitionszusage zurückgezogen, womit die Finanzierungslücke bei Setanta wieder aufgebrochen sind. Angeblich soll Blavatnik entdeckt haben, dass neben den anstehenden Ratenzahlungen für die TV-Rechte, auch eine 50 Mio Pfund schwere Nachzahlung noch offen ist, resultierend aus unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze des Firmensitzes in Luxemburg und Großbritannien .

Nachdem Setanta bis gestern 17 Uhr eine fällige Rate von 10 Mio Pfund nicht an die Premier League überwiesen hat, hat die Premier League ihr angekündigtes Ultimatum vollzogen und Setanta das wichtigste TV-Recht im Portfolio entzogen: ein 46 Spiele umfassendes Paket für die nächste Saison und ein 23-Spiele-Paket für die Rechteperiode ab Sommer 2010.…

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Zeilensport: Abkürzungen – UFC, HSV, BBL, CERA

Am Samstag war der erste UFC-Kampfabend in Deutschland. Über Ultimate Fighting kann man diskutieren. Ich stehe der UFC eher distanziert gegenüber.

Eine löbliche Ausnahme im massiv vorhandenen Bullshit-Bingo dass in den Tagen vor und nach der Veranstaltung in den Medien herrschte, stellt der Artikel von Mathias Klappenbach im Tagesspiegel dar: “Prügelnder Albtraum”. Man merkt dem Autor an, wie er mit sich ringt. Und tatsächlich, scheint er zu einem ähnlichen Schluss zu kommen wie ich. Rational sind die Befürchtungen gegen Ultimate Fighting nicht zu erklären, wenn man sie in einem Kontext mit anderen gängigen Kampfsport setzt, aber es bleibt ein tiefer innere Widerwille.

Es ist ein Albtraum, dessen Bilder man irgendwo abgespeichert hat und jederzeit wieder aufrufen kann. Im Jahr 2007 hat eine Überwachungskamera in München aufgenommen, wie ein wehrloser älterer Mann von zwei jüngeren brutal zusammengeschlagen wird.

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St. Louis Rams – Return to sender?

Nach Informationen des St. Louis Post-Despatch haben dieser Tage die Mehrheitseigner (60%) des NFL-Teams St. Louis Rams, die Erben der verstorbenen Georgia Frontiere, Chip Rosenbloom und Lucia Rodriguez, Goldman Sachs beauftragt, einen Käufer für die Franchise zu finden.

Dass die St. Louis Rams wackeln würden, wurde nach dem Tod von Georgia Frontiere vor 16 Monaten immer wieder spekuliert. Nun scheint es ernst zu werden.

Die beiden Erben brauchen jetzt Frischgeld um die Erbschaftsteuer/Grundstückssteuer zu zahlen (eine Geschichte die beim Tod von Buffalo Bills-Eigner Ralph Wilson nochmal aktuell werden wird) und wollen keine nervenaufreibenden Verhandlungen um eine Verlängerung des Vertrages mit den Betreibern des Edward Jones Dome führen, die spätestens 2012 anstehen werden.

Die beiden Erben reagieren mit dem Anheuern von Goldman Sachs auch auf die mangelnde Resonanz der Geschäftswelt in St.…

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