8h vor der Rugby-WM


Titel der heutigen L’Équipe
“Die Welt ist Rugby”

Nach Zählung des Rugby-Weltverbandes ist die am Freitag beginnende Rugby-WM das drittgrößte Sportturnier der Welt. Egal ob dritt- oder siebtgrößtes Turnier und egal wieviel man davon hier in Deutschland mitbekommt: Rugby ist binnen zwanzig Jahren von der Wald- und Wiesen-Sportart mit kuriosen lokalen und regionalen Strukturen zu einer rundum durchvermarkteten Sportart mit allem Chichi geworden. Kein schlechtes Wachstum, dafür dass es erst seit 1987 eine Weltmeisterschaft gibt.

Es hat gerademal fünf WM-Turniere gebraucht, damit die Rugby-WM diesen Hype-Status erfährt. Die Stimmung in derzeit Frankreich und den anderen “Vollblut-Rugby-Nationen” ist nicht sehr viel anders als letzten Sommer in Deutschland. Entsprechend massiv sind Medien und Werbung eingestiegen.

Wo auch immer derzeit die Nationalmannschaften in Frankreich auflaufen, ist Menschenauflauf angesagt.…

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Screensport vom Wochenende: Keine Zeit für Luschtigkeit

Nein, keine Helferlein heute. Ich muss es alles selber tippen, mit meinen kleinen blutigen Fingern. Dies. Und die NFL-Vorschau. Und die Rugby-WM-Vorschau. Und… Und… Und. “Sind so kleine Finger… winz’ge Tasten dran. Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann…” Oder so ähnliche (Allgemeinbildung, Band III, Kapitel VII: “Deutsches Liedgut”)

Die Wochenendübersicht ist wie immer subjektiv, unvollständig und fehlerhaft.

Der Schnelldurchlauf

(Regie: Truck Branss, Bühnenbild: Joachim Dzierzenga)

Beginn der NFL-Saison.
Beginn der Rugby-WM.
Ende der US-Open in Flushing Meadows.
Formel 1 in Monza.
Diverse EM-Qualifikationsspiele.

Vermisst irgendjemand was? Golf zum Beispiel? Oh ja, die Abwesenheit von Golf kann ich erklären: ich halte den ersten Anlauf eines Playoff-Systems im Golfen für einen Witz. Tiger Woods hat als Führender kein Bock auf das erste Turnier und macht Urlaub.…

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NFL 2007, #1: Indianapolis Colts – New Orleans Saints

Es ist nicht das erwartete Spitzenspiel geworden und noch weniger das Punktefestival das Al Michaels und John Madden zu Beginn des Spiels prophezeiten. Indianapolis Colts gewann gegen New Orleans Saints 41:10.

Äußerlichkeiten

Der Season Opener lag in den Händen des Sunday Night Teams von NBC und irgendwie waren die Beteiligten nur mit halber Kraft bei der Sache. Michaels und Madden waren … schlecht ist das falsche Wort … banal. Selten dass ihre Kommentierung irgendeinen Erkenntniswert hatte, der über das Gesehene hinaus ging. Gut, das ist die Aufgabe eines Play-by-Play-Announcers wie Al Michaels, aber John Madden, das ist nur noch 200kg Fleischeinwaage Kult, aber nicht mehr Analyst. Zu allem Überfluß taten beide im vierten Viertel das, wofür sie gefürchtet sind, wenn ein Spiel langweilig wird: sie plaudern über Gott und die Welt und gucken nicht mehr auf das Spiel.…

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4h vor der NFL-Saison 2007/08: die AFC

Wie vorhin geschrieben, fehlt es dieser Saison derzeit noch am großen Leitmotiv. Nicht zuletzt weil viele Teams nach Wechseln auf der Headcoach oder QB-Position noch auf der Suche nach ihrem Profil oder dem Durchbruch sind.

Meine Tipps für die AFC:

#1 San Diego Chargers
#2 Indianapolis Colts
#3 Pittsburgh Steelers
#4 New England Patriots
#5 Tennessee Titans
#6 Houston Texans

AFC-Finale: Indianapolis Colts – New England Patriots

AFC-Champion: Indianapolis Colts

Jo, die Texans und die Titans habe ich vorallem deswegen aufgenommen, um nicht die üblichen sechs Verdächtigen zu nehmen. Blanke Not. Und um in fünf Monaten als Genie da zu stehen.

AFC East

New England Patriots

(12-4) – Okay, hier schon die große Ausnahme: alter Headcoach (der “Blutzoll” an weggegangenen Assistants wurde bereits in den letzten Jahren gezahlt) und alter Quarterback.…

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Zeilensport: fucking true

Heute mal ein Link zu einem Blogeintrag, der nur am Rande mit Sport zu tun hat. Mehr mit Fernsehen als mit Sport, aber da der Sport inzwischen mit dem TV eine Symbiose eingegangen ist…

“Fake Steve”(*) bringt die Zukunft des Fernsehens auf den Punkt: “A boring bant“.

Was aber für fiktive Stoffe wie eine glänzende Zukunft aussieht, bringt bei Sujets die einer journalistischen und damit unabhängigen Bearbeitung bedürfen, Probleme mit sich. Vorausgesetzt das (Sport-)Fernsehen schafft sich nicht schon vorher ab, indem es nur noch Cheerleader für die eingekauften Sportrechte spielt. In Sachen “kritischen” oder “unabhängigen” Umgang gibt es derzeit keine grundsätzlichen Unterschiede z.B. zwischen dem NFL-eigenen NFL Network, ESPN, PREMIERE oder EUROSPORT. Von daher sind die Sender austauschbar.…

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