Der Wahnsinn im März

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Mississippi Valley State – Western Kentucky

Selten ist ein Langweiler so spannend gewesen wie heute nacht das erste Spiel der March Madness 2012: der Kampf um einen #16-Seed Mississippi Valley State Delta Devils gegen Western Kentucky Hilltoppers.

Über 35 der 40 Minuten spielte sich in einem extrem schwachen Spiel Miss Valley State langsam einen Vorsprung von 15, 16 Punkten heraus. Western Kentuckys Spiel war eine Ansammlung von hanebüchenen Turnovers (28 im ganzen Spiel!) und einer unterirdischen Wurfquote (11% FG% zur Halbzeit!). Man kam nicht in den Rhythmus und nahm Würfe aus schlechten Positionen. Miss Valley spielte mit mehr Pressing und mehr Physis. Western Kentucky suchte und suchte den Schalter, fand ihn aber nie…

… fast nie …

… knapp fünf Minuten vor Schluss muss eine komplett andere Hilltoppers-Mannschaft eingewechselt worden sein.…

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NBA mit einem Weihnachtsgeschenk

Eben schlägt die Meldung von AP auf, dass NBA und die Spieler eine vorläufige Einigung im Tarifkonflikt gefunden haben.

Seit letzten Dienstag ist man wieder in Gesprächen und der Durchbruch scheint im Laufe von 15stündigen Verhandlungen am Freitag gekommen zu sein.

Dass der Durchbruch ausgerechnet jetzt gelingt, ist kein Zufall. NBA-Commissioner David Stern geht davon aus, dass die Liga nach einer Einigung 30 Tage bis zum Saisonstart braucht. Von heute an, wären es also die Weihnachtstage – und just an den Weihnachtstagen steigen die traditionellen Weihnachtsspiele und startet ABC traditionell seine NBA-Übertragungen.

David Stern bestätigt in diesen Minuten auf einer Pressekonferenz die vorläufige Einigung und den angestrebten Saisonstart zum 25.12. mit einem Tripleheader. Die Saison soll 66 Spiele umfassen. Die Trainingcamps am 9.12.…

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Dit war die AFC, Woche #10

Die AFC wird immer mehr zur Freak-Show. Meister-Kandidaten gibt es viele, aber niemanden auf dem man auch nur andeutungsweise seine Ersparnisse in der Socke verwetten würde. Alle Top-Teams ziehen nach Gusto eine Auszeit und kassieren Niederlagen, die man nur noch mit offenem Mund quittieren kann.

AFC East

Die New England Patriots (6-3, Platz 1) haben sich per 37:16-Sieg gegen Divisionsrivalen Jets, an den eigenen Haaren aus dem 2-Niederlagen-Tief gezogen. Die Pats haben richtig gut gespielt. In der Offense lieferte die OL hinreichend Schutz für QB Brady (0 Sacks, 0 INTs). Brady zeigte wieder mehr Antizipation für den Pass Rush um ihn herum als in den letzten Wochen und bewegte sich flotten Fußes umher.

Die statistisch schlechteste Pass-Defense der NFL gab zwar einiges an Yards ab, aber die ärgsten Plays in der Red Zone wurden vermieden.…

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Assoziationsblaster für NBA-Finals, Spiel 6 Miami Heat – Dallas Mavericks

Es hat keinen Zweck sich an einer sauber durchgefeilten Analyse zu versuchen, wenn man nur ein einziges Spiel gesehen hat. Daher ist die passendere Form für meine Eindrücke eher das Aufschreiben der Gedanken, die durch den Kopf geschossen sind, fern von irgendwelchen Zusammenhängen. Die Assosziationen werden im Laufe des frühen Nachmittags immer wieder ergänzt.

  • Der Mann der Dirk den Champagner persönlich in die Trophäe giesst” – Markus Krawinkel, sportradio360.de-Mann vor Ort, mit seiner Einschätzung zu Spiel 6.
  • Es wurde irgendwann in der ABC/ESPN-Übertragung von den Kommentatoren erwähnt: nach dieser Niederlage in den Finals wird das Trio Wade – James – Bosh nie mehr mit den gleichen Augen sehen. Die NBA-Supergroup haben sich als lächerliches Karnevalistentrio ohne richtigen Hunger entpuppt.
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