Ottawa Renegades ausgestossen

Unschöne Entwicklung in der CFL, die Mitte Juni ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen wird und nächsten Monat mit ihren Trainingscamps anfangen wird.

Die Canadian Football League beschloß die Franchise der Ottawa Renegades für die Saison 2006 auf Eis zu legen.

Es ist der Schlußpunkt einer Geschichte die man eigentlich mit dem Jahr 1991 und der Person von Bernie Gliebermann beginnen kann.

Gliebermann ist ein älterer Bauunternehmer aus Detroit und kaufte 1991 die damals mit 1 Mio CAN$ (850.000 US$) verschuldeten Ottawa Rough Riders für einen Dollar auf. Er wurde schnell euphorisch gefeiert, denn in der ersten Saison schlossen die Rough Riders zum ersten Mal seit 12 Jahren nicht mit einer losing season ab. Doch dann begann der rapide Absturz. Bernie Gliebermann betrieb Mikromanagement und quatschte den Coaches in die Aufstellung rein, während sein Sohn Lonnie reihenweise die Cheerleaders vernaschte.…

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Die Fortsetzung von Pedro Martinez vs. Jose Guillen

Wow, hatte ich wirklich keinen Eintrag dazu geschrieben?

Vor einer Woche kam es bei einem Match zwischen den NY Mets und den Washington Nationals zu einer Auseinandersetzung die in eine Story mündete, die man wunderbar über die ganze Saison hinweg verfolgen kann: Pedro Martinez vs. Jose Guillen.

Auf der einen Seite Pedro Martinez, Starting Pitcher bei den NY Mets. Pedro Martinez ist bereits jetzt Legende. 1999 und 2000 hatte er bei den Boston Red Sox absolute Ausnahmejahre und Statistiken produziert, wie kein Pitcher vor ihm.

Martinez ist wie Toppitcher an und für sich, etwas eigen: unzugänglich, scheinbar unberührbar, an Arroganz grenzendes Selbstbewusstsein. Eine zweite Komponente kommt bei Martinez hinzu: Skrupellosigkeit. Wie kein zweiter Pitcher achtet er darauf, dass kein Batter zu nahe an der Platte steht.…

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Am Morgen danach

Uli Hoeneß hat es vermutlich auf den Punkt gebracht, als er die 0:3-Niederlage des FC St. Pauli gegen Bayern München im DFB-Pokal-Halbfinale mit der 0:3-Niederlage von Bayern in Bremen verglich: Lange gegen das gegnerische Tor angerannt und selber drei Stück eingefangen.

Wobei ich fand, dass es St.Pauli nicht so gelungen ist über einen längeren Zeitraum das Tempo hochzuhalten. Sonst wären die Bayern wirklich reif gewesen.

Bedenklich fand ich bei den Bayern das nichtexistente Zusammenspiel im Sturm, die Verfassung von Makaay und die Innenverteidigung (Ismael 1m91, Lucio 1m87), die sich bei wirklich jedem hohen Ball von Felix Luz (1m86) überspringen ließ.

St.Pauli hat ferner die ultimative Anwendung von “You’ll never walk alone'” gezeigt: nicht als Aufwärmübung vor dem Spiel, möglicherweise auch noch durch den Stadionsprecher animiert (Hallo Betzenberg!),…

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MLB.tv mit Problemen

MLB.tv gilt als Paradeprodukt für die Vermarktung von TV-Rechten durch eine Liga. Die MLB ist die erste Major League in den USA gewesen, die derart umfangreich (alle Spiele, abzüglich ‘local’ und ‘national Blackouts’ für US-Einwohner) seine Spiele ins Internet übertrug und damit – gegen Abo-Gebühr – weltweit zugänglich machte. Kosten sind derzeit zwischen 15 US$ pro Monat und 80US$ für die Saison. Nachteil gegenüber den Fernsehübertragungen ist die schlechtere Bildqualität. Der Vorteil ist die freie Auswahl an Live- und zeitversetzten Übertragungen.

Wie weit vorne die MLB damit ist, zeigt der Umstand, dass man seit 2002 eine Infrastruktur aufgebaut hat, die Ihresgleichen sucht. Wie die NY Times in einem längeren Artikel über die MLB.com-Website berichtet, hat die MLB sogar für die NCAA-March-Madness-Übertragungen im Internet seine Infrastruktur an CBS vermietet.…

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Paar Tage danach

US-Sport stinkt. Scheiß Zeitverschiebung. Am Montag nimmt man was auf, kann es erst Dienstag spätnachmittags sehen und wg. anderen Sport erst am Mittwoch morgen drüber schreiben… Anyway…

Das Championship-Game des College-Basketballs (Männer) entpuppte sich leider als ebenso spannungsarm und einseitig wie die Final Four am Samstag. Die Florida Gators prügelten die UCLA Bruins 73:57 aus der Halle, wobei im Grunde genommen zur Mitte der ersten Halbzeit schon alles gelaufen war. Es kam wie befürchtet: Florida konnte in der Defensive mit UCLA mithalten, hatte aber in der Offensive ganz andere Waffen…

Ein Glück dass das bereits das Finale war, denn der Hype um Joakim Noah liesse sich kaum noch höher drehen. Wenn schon deutsche Zeitungen sich herablassen über die Final Four zu schreiben: WELT: “Während nämlich in Deutschland das Basketballfinale der besten Hochschulsportler allenfalls deren Kommilitonen interessiert, elektrisiert College-Basketball in den USA die Massen.

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