Hochtourige Radsportler 2012

In der Le Monde (“Schleck hat recht – es ist noch Gift in der Tour”, französisch) analysiert der ehemalige Festina-Trainer Antoine Vayer wie die letzten Jahre auch diesmal wieder die Leistungen der Radfahrer bei der Tour de France. Anhand der gefahrenen Zeiten vorallem bei den Anstiegen errechnet er die Leistungen der Fahrer in Watt und vergleicht die Zeiten mit denen Zeiten der Tour der letzten Jahre.

Vayers Bilanz: die diesjährige Tour war nach einer verhältnismäßig glaubwürdigen 2011er-Tour mit diesen gefahrenen Zeiten wieder ein Rückfall in die Zeit der harten Produkte.

In Vayers Fokus steht vorallem der französische Liebling Thomas Voeckler, aber auch die Top 4 der Gesamtwertung Wiggins, Froome, Nibali und van den Broecke, so wie Valverde.…

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Tour 2007, #20: Marcoussis – Paris

[18h17] Die Siegerehrung geht buhruffrei über die Bühne.

[17h57] Eine typische Schlußetappe in Paris. Eine Gruppe versucht weg zu fahren, wird dann von enthemmt fahrenden Mannschaften mit Sprintern 1-2 Runden vorher eingeholt und der Rest ist nur noch Tempo.

Bennati gewinnt vor Hushovd vor Zabel. Der hoch gehandelte Boonen, eingeklemmt, wurde nur Fünfter.

[16h16] Saatmann, der alte Paris-Kenner, erzählt gerade etwas davon wie weit der Flughafen Orly von Paris wäre und bringt dies in Verbindung mit den 77km die noch bis zum Ziel zu fahren sind…

… na ja, dem Paris-Kenner wird hoffentlich auch auffallen, dass die Anreise zum Flughafen mit öffentlichen Nahverkehrsmittel auch deswegen lang erscheint, weil es keine direkte Anbindung gibt. Luftlinie sind es 14km bis zum Pariser Stadtzentrum.…

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Tour 2007, #19: Cognac – Angoulème

[17h24] Contador* geht als 5ter durchs Ziel, mit 2’18″ Abstand hinter dem Sieger Leipheimer.

Im Gesamtklassement bleibt Contador* 23s vor Evans* und Leipheimer (32s hinter Contador*).

[17h20] Evans* durchs Ziel, bleibt 8s vor Leipheimer im Gesamtklassement. Die RMC-Reporter glauben nicht dass ein Rückstand von nur 30s ausreichen wird, um für morgen das “Gentlemen Agreement” einer neutralen Schlußetappe aufzuheben.

[17h19] Letzter Kilometer für Evans*, der auf den letzten Kilometern beim Anstieg Zeit auf Contador* gutmachen konnte und den Rückstand im Gesamtklassement vielleicht noch auf unter 30s schrauben kann.

[17h17] Contador* hält 38s Vorsprung auf Evans* im Gesamtklassement. Evans befindet sich auf den allerletzten Kilometern.

[17h15] Leipheimer pulverisiert die Zeit des bisherigen schnellsten Zeitfahrers Karpets, verbessert sie um 1’55″ mit einem Schnitt von 53kmh.…

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Tour 2007, #18: Cahors – Angoulême

[19h07] Jörg Jaksche schlägt in einem ARD-Interview vor, dass die Radfahrer zu einem bestimmten Stichtag bei Offiziellen beichten. Ohne dass sie für das Gesagte in Rechenschaft gezogen werden.

Nach dieser “Stunde Null” soll jeder Radsportler der ertappt wird bzw. bei dem auch rückwirkend Dopingfälle herauskommen, die er nicht “gebeichtet” hat, lebenslang gesperrt werden.

Mir ist nicht ganz klar was damit bezweckt werden soll. Wozu die Beichten, die erst einmal folgenlos bleiben?

[18h58] Ungefähr 8,2 auf der nach obenen Heuchelei-Skala gerade in der ARD, wo sich ein Bericht sehr süffisant mit Contador beschäftigt. Die Biographie von Contator soll auf kompatibel mit dem amerikanischen Traum getrimmt worden sein. Contador als Held herangezüchtet worden sein. Das ganze in einem sehr ironischen Ton gehalten, der sich über die Art der Berichterstattung lustig macht.…

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Tour 2007, #17: Pau – Castelsarrasin

[18h00] Moreni, der gedopte Cofidis-Fahrer, der gestern in den Medien noch als umgänglicher Typ beschrieben wurde, hat wohl bei Cofidis nicht mehr sehr viele Freunde. Nachdem gestern Jérome Pineau bereits angekündigt hat, ihm eine aufs Maul hauen zu wollen, will nun auch Ex-Kamerad Maxime Montfort die Fresse polieren:

Jetzt kann ich es ja sagen. Ich bin mit ihm zweimal aneinandergerasselt. Das erste Mal im Frühjahr, als ich ihm erzählt habe, was ich vom Fall Basso hielt. Er hat Basso verteidigt und machte mir Vorwürfe wegen meiner Haltung.

Beim zweiten Mal habe ich ihm erzählt, das ich die “Ethik-Carta” für gut hielt. Er hielt die Carta für irgendeinen Dreck.

Wenn er mir über den Weg läuft, werde ich ihm meine Faust ins Gesicht drücken.

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