Developing News: Wie dicht steht der BVB vorm Schaffott?

Von einigen wurden bereits Einträge zum Thema BVB-Finanzen angesichts der Bilanzpressekonferenz am gestrigen Freitag hier vermisst.

Die Bilanzpressekonferenz bot beim ersten Überfliegen keine spektakulären Nachrichten, sondern vielmehr die Bestätigung was Röckenhaus/SZ und Hennecke/KICKER in den Wochen und Monaten zuvor zusammengetragen hatten. Von daher mäßiger Neuigkeitswert für aas.

Die Lage könnte in den nächsten Tagen ändern.

Der Focus meldet dass der BVB inzwischen beim Land Nordrhein-Westfalen um Zahlungsaufschub gebeten hat:

Wie FOCUS erfuhr, ist die Gefahr einer Insolvenz bei dem westfälischen Bundesligisten größer, als bisher bekannt. Danach kann der Verein Borussia Dortmund die Tilgungsraten für zwei Landesbürgschaften in Höhe von 36 Millionen Euro nicht mehr zurückzahlen und fordert eine Aussetzung der Zahlungsverpflichtungen bis Mitte 2005. Das Land NRW hatte den Stadionausbau 1995, 1998 und 2002 mit Landesbürgschaften in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro abgesichert.

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Was gewesen sein war und wird

Der gestrige Abend stand im Zeichen der Championsleague und da dann wieder im Zeichen der beiden “Hattrick-Scorer” Makaay und Wayne Rooney.

Vorallem letzteren dürften die Schlagzeilen gehören, war er doch seit der EM verletzt, stand im Mittelpunkt eines Wettbietens zwischen Newcastle und ManU und spielte gestern zum allerersten Mal für seinen neuen Club, gegen Christoph Daums Fenerbahce.


Rooney im Alter von 52 Jahren –
sieht aus wie mein linker Hoden

Man mag von ihm halten, was man will, aber zum Club-Einstand und zur Championsleague-Premiere mal eben drei Tore rauszuhauen ist schon ein ziemlich fettes Pfund.

Da werden einige noch ziemlich kotzen, auch teamintern. Nistelrooy muss mit ansehen, wie da jemand Kalif anstelle des Kalifen wird. Louis Saha war gegen Ende des letzten Jahres der heißeste Stürmer auf der britischen Insel, ging zu ManU, schlug gut ein und darf sich als französischer Nationalspieler forart auf ManU-Einsätze in den letzten fünf Spielminuten freuen.…

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Inner Glotze am Dienstag

Heute steht wieder Fußballkost im größeren Umfang an.

Es fängt um 18h mit einem Nachholspiel der Bundesliga an: Hannover 96 – Arminia Bielefeld. Es ist ganz einfach: der Gewinner hat acht Punkte auf dem Konto und kann sich damit vor oder hinter Leverkusen auf Platz 6 oder 7 setzen. Hertha hingegen rutscht bei jedem anderen Ergebnis außer einem 0:0 auf die Abstiegsplätze.

Putzige Nebengeschichte dürfte das momentan etwas angespannte Verhältnis zwischen Lienen und Clint Mathis sein.

Ansonsten geben sich heute die Exzellenten des europäischen Fußballs ein Stelldichein, Championsleague, 2ter Spieltag.

Auch wenn hiesige Sender versuchen Bayern – Ajax hochzujazzen, auf anderen Feldern dürften interessantere Kicks stattfinden.

Gruppe A: Monaco – Deportivo, Olympiakos – Liverpool
Olympiakos immerhin mit einem Unentschieden bei Depor, könnte stärker als erwartet sein.…

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Schluß mit lustig. Rangnick neuer Trainer bei Schalke

Frisch vor 5 Minuten aufs dem Ticker: Nachfolger von Heynckes wird Ralf Rangnick. Er wird heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Wiewohl man eigentlich den Eidnruck haben sollte, Rangnick wäre einer, der mit autoritärem Umfeld nicht klarkommt, scheint es ihn immer wieder an solche Orte hinzuziehen. Stuttgart noch unter Mayer-Vorfelder, Hannover mit der merkwürdigen Kombination Kind/Moar und nun Obermufti Assauer. Immerhin gibt es viele junge Spieler, das sollte Rangnick liegen. Aber Rangnick und Ailton?

Freuen(?) wird dieses möglicherweise die Kölner, denn damit haben nun die Debatten um eine Rückkehr von Huub Stevens erst mal ein Ende.…

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Auf Schalke fängt der Tanz jetzt richtig an

Sie erinnern an Kain und Abel: Schalke 04 und der BVB, bei aller Feindschaft, sie scheinen aus gleichem Fleisch und Blut zu bestehen. Arbeiterverein, patriarchalische Vereinsführung, finanzielle Husarenritte und darniederliegende sportliche Leistungen.

Wo der BVB knapp ein dreiviertel Jahr gebraucht hat, bis aus Meldungen einer finanzielle Unpäßlichkeiten eine Existenzbedrohung geworden ist, vollzieht S04 die Selbstzerfleischung aus Innen heraus im Zeitraffer.

Spätestens mit dem heute in der SZ erschienenen Interview des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies dürfte es in der Hütte lichterloh brennen. Denn Tönnies (sein Bruder Bernd war der früh verstorbene Wurstfabrikant und S04-Präsident/Mäzen) feuert da richtig massive Salven abgefeuert. Die Arena müsste eigentlich zu klein für beide sein, einer müsste nach diesen Bemerkungen seinen Hut nehmen:

Tönnies: Er hat sehr damit zu kämpfen, was abgelaufen ist.

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