Unser täglich BVB gib uns

In Sachen BVB geht es weiter, es liegt möglicherweise noch mehr Dreck unterm BVB-Teppich. Niebaum bereitet die Öffentlichkeit vor, dass demnächst eine Story bzgl. persönlicher Bereicherung an Spielertransfer auf den Markt kommen soll. Ist das die unterdessen kolportierte große SPIEGEL-Story die nächsten Montag erscheinen soll?

Langsam macht sich Niebaum jedenfalls absprungbereit. Dolchstoßlegenden werden gestreut (Röckenhaus schreibts, weil er PR-Chef beim BVB werden will), befreundete Medien berichten, dass er nicht weiß, ob er bis zur Mitgliedervollversammlung Mitte November durchhält und in der WAZ bastelt er auch schon das entsprechende Drehbuch:

Niebaum beurteilt die Aktivitäten seiner Gegner insgesamt drastisch: “Ich habe das Gefühl, dass ich gekillt werden soll.” Der BVB-Chef sieht noch einen weiteren Feind, einen, der unberechenbar ist wie kein zweiter: den Ball.

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BVB: Von Dementis und DFL-Lizenz

Der BVB bzw. Dr. Gerd Niebaum lässt nun auf der BVB-Homepage höchst selbst dementieren.

Der Brief von Donnerstag, 7. Oktober, hat dem BVB nie vorgelegen. Diesen Brief hat Florian Homm gegenüber uns und gegenüber den Medien als Fälschung bezeichnet. Wie und warum der Brief zur Süddeutschen Zeitung gelangte, weiß ich nicht.

Mir scheint Niebaum bringt da einiges durcheinander. Das heute gezeigte FAX der SZ datiert vom 8ten und besitzt die Unterschrift von Dr. Niebaum. Die Donnerstags-Version befindet sich auch im Besitz der SZ.

Zum FAX vom Freitag erklärt Niebaum:

Der Brief von Freitag, 8. Oktober, der offensichtlich nicht identisch mit dem vom Vortag ist und der heute in der Süddeutschen Zeitung abgedruckt ist, wurde unter Zeitdruck vor der Bilanzpressekonferenz von Michael Meier und mir unterzeichnet.

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Ein Niebaum wird gefällt

Mit dem Material das die SZ/Röckenhaus offensichtlich in ihrer Donnerstags-Ausgabe vorlegt, dürften die Tage des BVB-Präsidenten Niebaums gezählt sein. Der Artikel ist derzeit noch nur im Abo-Bereich erhältlich, geistert aber bereits in anderen Medien und Foren, wie z.B. bei Schwatzgelb. Auch Medien wie die Ruhrnachrichten haben inzwischen Insider-Informationen bekommen, die den Wahrheitsgehalt des Faxes zumindest inhaltlich bestätigen.

Die SZ veröffentlich das ominöse, unterschriebene Fax mit der Vereinbarung zwischen Homm, Niebaum und Meier (siehe diesen Forums-Thread und diesen Thread bei Schwatzgelb).

Das FAX enthält just jene Punkt, von denen sowohl Niebaum als auch Homm bis dato bestritten, dass diese schriftlich oder mündlich fixiert wurden. O-Ton Niebaum am Montag und Dienstag (WAZ):

»Hier wird versucht, mit gezielten Falschinformationen die Republik in Atem zu halten.

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Der BVB als DFL-Problem

Die “Frankfurter Rundschau” schreibt heute über die sich aus dem “Fall BVB” ergebenden Fragen nach der Qualität des Lizenzierungsverfahren der DFL: “DFL will Lizenzvergabe erschweren“.

Bereits der erste Absatz hat es in sich:

Bislang wird lediglich die Liquidität der Profivereine geprüft. Ein Club muss nachweisen, dass er genug Geld flüssig hat, um während der Saison nicht pleite zu gehen. Die Verschuldung der Erst- und Zweitligisten steht bislang nicht auf dem Prüfstand.

Das verstehe ich nicht. Alle Aussagen und alle BVB-Manöver der letzten Monate deuten daraufhin, dass der BVB ein Liquiditäts-Problem hat. Warum diese Geschichte mit dem temporären Verkauf der Namensrechte? Warum der Geldzuschuß von den Bayern? Warum die Ausgabe neuer Aktien? Wie war das mit den Gerüchten der verschleppten Gehaltszahlungen?…

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Wann läuft Niebaums Zeit ab?

Also doch “developing news“, also doch Nachschub von Röckenhaus/SZ und Hennecke/Kicker. Surfguard hat ja in den Kommentaren schon einiges geschrieben.

Die Entwicklungen der letzten Tage lassen den Schluß zu, dass der neue Großaktionär des BVBs Florian Homm Niebaum und Meier kontrollieren oder sogar entmachten möchte.

Röckenhaus und Hennecke liegt ein Schreiben vom berüchtigten Florian Homm (“Zerleger von Mallorca“) vor. In diesem Schreiben verlangt der Bördenhai vom BVB-Präsidenten Gerd Niebaum und dem Manager Michael Meier bis spätestens 2006 zurückzutreten bzw. nicht ihre Amtszeit verlängern zu wollen. Ferner soll Homm einen dritten Geschäftsführer für Finanzen und Controlling inthronisieren können, der Niebaum und Meier kontrolliert. Und nur weil Niebaum und Meier sich einverstanden erklärten und diesen Brief unterzeichneten, schoß Homm 22-23 Millionen in den Verein, der sonst bereits in den letzten Wochen in den Konkurs gerauscht wäre.…

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