US-Sport Shots: Wieder ein Todesfall

NFL-Preseason

Die gestrigen Vorbereitungsspiele der NFL wurden durch einen Todesfall überschatten. Minuten nach dem Spiel Denver – 49ers kollabierte der 23jährige OL-Spieler Thomas Herrion.

Herrion brach während der Kabinenansprache von Coach Mike Nolan zusammen. Sofort wurden Herzmassage und Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo drei Stunden später sein Tod bekanntgegeben wurde. Zur Stunde ist die genaue Todesursache nicht bekannt.

Der Todesfall weckt Erinnerungen an den Tod von Minnesotas Korey Stringer von vor vier Jahren, der im Training bei Temperaturen über 40 Grad an Hitzschlag verstarb. Beim Spiel in Denver soll es bei weitem nicht so heiß gewesen sein, Temperaturen bei 15-20 Grad. Herrion spielte auch für die Hamburg Sea Devils in der NFLE.

Die offizielle Pressemitteilung der 49ers:

Thomas Herrion, a first-year guard on the 49ers, collapsed in the locker room following the game.

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Fußball Shots

DFB-Pokal

Die Freitagsergebnisse des DFB-Pokals sind rechts spannungslos gewesen. Alles Auswärtssiege, also alles Favoritensiege gewesen. Am engsten machte es Energie Cottbus, die gegen RWE ins Elfmeterschießen mussten (4:5). Eintracht Frankfurt und 1860 München mit nicht überzeugenden 2:1-Siegen (gg. RWO und Wuppertaler SV).

Freispruch wg. Fairneß

Manch einer hat vielleicht am letzten Wochenende die Szenen zur Halbzeit von Arminia – HSV gesehen, als es zur “Rudelbildung” vor dem Kabinengang kam und der Armine Vata in einen Wortwechsel mit HSVs Demel geriet, an deren Ende ein Ohrfeige von Demel stand.

Ohrfeigen auf und außüerhalb des Platzes rufen natürlich den DFB-Kontrollauschuß auf den Plan und der hat nun Stellungsnahmen der Beteiligten eingeholt und auf Freispruch entschieden. Das Hamburger Abendblatt schreibt:

Guy Demel wurde trotz belastender TV-Aufzeichnungen vom DFB-Kontrollausschuß freigesprochen, weil kein Beweis für ein “kraß sportwidriges Verhalten” vorliege.

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Kabel Deutschland mit nix Neuem

Kabel Deutschland hat gestern endlich das lange angekündigte englische Sprachpaket veröffentlicht. Die Zahl der neuen Sender fällt noch dünner aus als allgemein erwartet wurde.

Das Paket “Kabel Digital Englisch” enthält folgende 14 Sender:
CNBC, Sky News – AXN, BBC Prime, National Geographic – ESPN Classic, Extreme Sports, NASN Europe, Sailing – Toon Disney, Playhouse Disney (ab 04/2006). Dazu kommt der BBC World Service als Radiosender.

Wer mitgezählt hat, wird festgestellt haben dass das groß angekündigte Paket nur zwei neue Sender gegenüber dem “Kabel Digital Home” besitzt: Sky News und CNBC (Wirtschaftsnews). Die restlichen Sender sind bereits im Home-Paket drin, wenn auch teilweise “nur” mit deutschem Ton. Überraschenderweise kein Bloomberg (E), kein FOX News und kein MTV Base.

“Kabel Digital Englisch” und seine 14 Programme kosten genauso viel wie “Kabel Digital Home” mit seinen knapp 30 Sender: 9 Euro pro Monat.…

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Screensport am Wochenende: Formülü Eins

Das – oder besser: mein – Sportwochenende in groben Zügen:

Interessante Formel-1-Premiere mit neuer Strecke, weswegen man sich “das volle Paket” inkl. den freien Trainings antun sollte. Am Wochenende gibt es DFB-Pokal, weswegen das bundesligalose PREMIERE tief in die Kiste der Premier League-Spiele greift (4 Stück) mit Arsenal – Chelsea als Highlight, sowie das Schottenderby. Das Highlight am Freitag ist das beste Golden League Meeting: Zürich.

Was Neues in der Formel 1

Die Sommerpause in der Formel 1 ist zuende. In einem Formel-1-Jahr bei dem das Theater abseits der Strecke spannender ist, als das Geschehen auf dem Asphalt, muss man dankbar sein, wenn eine neue Strecke zumindest für neue Impulse sorgt. Und ich freue mich richtig auf die neue Strecke von Istanbul, Türkei, einem Land das mir bislang noch nicht als Hort von Rennsportfanatikern aufgefallen ist.…

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DFL und TV – eine Dreiecksbeziehung

Per stillen Post zur Falschmeldung

Wie heute morgen erwähnt: es ist noch einige Wochen, vielleicht Monate hin, bevor die DFL die Ausschreibung für die Bundesliga-TV-Rechte 2006 – 2009 an die Sender verschickt. Aber trotzdem werden unentwegt von den potentiellen Verhandlungspartner Sprüche gerissen und auf die Brust getrommelt als gelte es in einer lauen Sommernacht an einer Strandpromenade möglichst viele Frauen abzuschleppen.

Die CAPITAL hat für die aktuelle Ausgabe nun etwas Besonderes vorabgemeldet und diverse Medien sind darauf angesprungen (u.a. Berl. Zeitung, Netzeitung). Das Problem liegt in der etwas unglücklichen Formulierung der Vorabmeldung, die dann in den anderen Medien noch weiter verkürzt wurde und nach der Methode der Stillen Post bei der Netzeitung wiefolgt ankommt:

Gehen die Fußball-Übertragungsrechte ab der nächsten Bundesligasaison exklusiv zum Pay-TV-Sender Premiere, müssen einige Klubs mit weniger Sponsoren-Einnahmen rechnen.

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