Mediales, das aus den letzten Tagen übrig blieb

Es ist nun schon zwei Tage her, trotzdem sei darauf hingewiesen, das Don Dahlmann im Racingblog den aktuellen Wissenstand in Sachen NASCAR-TV-Rechte in Deutschland zusammengefasst und mit einigen Insider-Informationen ergänzt hat. Kurzfassung einer längeren Geschichte: PREMIERE hat im Januar seine Strategie gewechselt und wollte aus Kostengründen keine NASCAR-Übertragungen mehr zeigen. Um kein Sonderkündigungsrecht für die mit falschen Aussagen geköderten Abonnenten zu liefern, wird es als Feigenblatt einstündige Zusammenfassungen geben. Diese Zusammenfassungen hat die NASCAR wiederum nur rausgerückt, wenn PREMIERE zumindest die Daytona 500 live überträgt, womit die NASCAR wiederum seine Sponsoren in Europa still halten kann (vertraglich zugesicherte Live-Übertragungen).

Die PREMIERE-Geschichte bleibt weiterhin übel. Ich möchte weiterhin besonders herausstreichen, dass PREMIERE anscheinend in den letzten Monaten mit TV-Rechten um Abonnenten geworben hat, die es nicht besaß.…

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Super Bowl-Happen #2: Bohnen mit Äpfel vergleichen

Bei Flickr gibt es eine Grafik zu sehen, die alle 41 bisherigen Super Bowl-Logos vereint.

Aber eigentlich anderes Thema: im Super Bowl spielen morgen die NY Giants gegen die New England Patriots. Es ist gleichzeitig auch das Duell zweier Städte in den USA die sportlich in Feindschaft zueinander stehen: New York und Boston. Big Apple gegen Beantown.

Paradebeispiel ist der Schmäh mit dem sich Yankees und Red Sox diverse Male im Jahr bewerfen. Eine historisch gewachsene Feindschaft, nicht zuletzt dank des “Fluchs des Babe Ruths” bzw: “Curse of the Bambino” als die Red Sox – damals das erfolgreichste Baseball-Team – ihren Star Babe Ruth 1919 an die Yankees verkauften und vom Schicksal bestraft wurden, indem sie lange Jahre keine Baseball-Meisterschaft mehr gewinnen sollten, während die Yankees mit Ruth vier World Series gewannen.…

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Screensport am Donnerstag

Ein Hinweis auf morgen mittag: PREMIERE hat sich zwar die europäische Ausgabe der GP2 geschnappt, aber EUROSPORT hat sich im Gegenzug die diese Saison neu startende GP2 Asia-Series gegriffen. Am Freitag und Samstag mittag wird in Dubai gefahren. Das Fahrerfeld ist bei weitem nicht so unbekannt wie ich es befürchtet hatte: Bruno Senna, Karun Chandhok, Romain Grosjean, Christian Bakkerud, Fairuz Gauzy, Kamiu Kobayashi, Jason “Kamikaze” Tahinci, Hiroki Yoshimoto, Luca Filippi. Den ersten Tests nach zu urteilen, wird auch bei der Asia Series das Team ART die Meßlatte sein.

Klar, es ist keine essentielle Motorsportserie, aber an einem Wochenende wo es so gut wie kein Premier League-Fußball gibt und die Kürzungen des Angebot an internationalen Fußball voll durchschlagen, sieht man desöfteren Tumbleweeds über die drei Sport-Optionen von PREMIERE rollen.…

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Moinsen – ‘s kalt geworden

Heute abend die beiden Championship Games in der NFL. Das Spiel der AFC New England Patriots gegen San Diego Chargers wird nur mit mildem Interesse verfolgt. Zu dominant wirkt New England und vorallem stinkt es heute abend gegen die Kultstätte der NFL ab, sozusagen das Kevin Keegan des American Football: Green Bay.

Eines der ältesten Teams der NFL (1919), das einzige Profi-Team der USA das nicht in der Hand eines Besitzers ist, sondern Kleinaktionären gehört. Das einzige 73.000-Plätze-Stadion des Profisports in einer 100.000 Einwohner-Stadt. Das Team dass die ersten zwei Super Bowls gewonnen hat. Zwei Schlüsselfiguren die die NFL prägten: Vince Lombardi und QB Brett Favre – inzwischen in seiner 16ten Saison in Green Bay, 38 Jahre alt und seinen dritten Frühling erlebend.…

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Moinsen – King Kev hält Hof

Kevin Keegan wurde gestern offiziell der Presse als neuer Trainer vorgestellt und stellte sich den Fragen der Journalisten. Was dabei herauskam war ein rhetorisches Meisterwerk in der Ansprache von Fans. Die Stimmung in Newcastle ist seit Mittwoch jenseits von Gut und Böse und wenn man die PK gesehen hat, ahnt man warum. Selten hat man einen Trainer virtuoser mit dem G-Punkt der Fans herumspielen sehen, wie Kevin Keegan. Träume ansprechen, eine rosige Zukunft versprechen und trotzdem noch bodenständig bleiben und nicht arrogant wirken.

Parallelen zu einem Thomas Doll zu besten HSV-Zeiten sind da, aber Keegan ist nochmal eine Größenordnung besser. Es ist ein Lehrstück wonach Fans vorallem von großen, traditionsreichen Vereinen lechzen. Was für ein Standing würden Dortmund und Schalke mit so einem Trainer haben?…

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