Pittsburgh Steelers – NY Jets 20:17 OT

[2h02] 20:17 Reed verwandelt ein 33yd-FG. Die Steelers besiegen die Jets in Overtime 20:17 und retten damit vermutlich halb Amerika ihre Sportwetten.

Die Steelers sind mit einem verdammt blauen Auge davon gekommen. Viel, viel Dusel.

Sie waren für mich die stärkere, dominantere Mannschaft. Das zeigen die Yards, das zeigen die Raumgewinne, das zeigt die Feldposition, das zeigt die Punkteausbeute der Offense (3 für die Jets). Alleine: man hat durch zwei Ballverluste minimum sechs Punkte aus der Hand gegeben.

So wie ich die Öffentlichkeit in Amerika einschätze, werden die jets weniger dafür gelobt, dass sie das Spiel so offen halten konnten, sondern mehr wegen den zwei FGs geprügelt werden. Es wird wohl vorallem hinterfragt werden ob man im Heinz Field 45yd-FGs versuchen sollte.…

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NFL Divisionals 2: Falcons – Rams

2h00 NFC Divisional Playoffs, PREMIERE
Broadcaster: FOX, Dick Stockton, Daryl Johnston, Tony Siragusa

Ich habe nachgeguckt: man muss bis 1999 und Elways Sieg gegen die Atlanta Hawks, also sechs SuperBowls zurückgehen um den letzten Titelgewinn eines “großen” Hall-of-Fame-Quarterbacks zu finden.

Soviel also zu den Falcons und dem alles überstrahlenden QB Michael Vick und seine Zukunft… Wir werden noch einmal auf ihn zu sprechen kommen.

Die Partie ist schwer einzuschätzen, nicht zuletzt weil sie wie keine andere Partie die Malaise der NFC zeigt. Es gibt nicht wenige die behaupten, das beide Mannschaften heuer in der AFC gnadenlos zerschellt wären.

Die Falcons wirken auf dem ersten Blick wie ein ziemlicher Brocken. Zweitbeste Mannschaft der NFC. Bis zum Zeitpunkt ihrer Playoff-Qualifikation hatten sie eine Bilanz von 9-2 (danach 2-3).…

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NFL Divisionals 1: Steelers – Jets

22h30 AFC Divisional Playoffs, PREMIERE
Broadcaster: CBS, Dick Enberg, Dan Dierdorf, Armen Keteyian

Heute beginnt die zweite Playoff-Runde in der NFL, die sogenannten “Divisional Playoffs”. Nun greifen also die Nummer 1 und 2 der Setzliste ins Geschehen ein und bekommen den schwächsten bzw. zweitschwächsten Sieger der Vorwoche vor die Flinte.

Bei beiden Mannschaften, die Steelers und die Jets, weiß man nicht so richtig woran man ist. Die Jets schwächelten in der Saisonmitte, gewannen keines der “großen” Spiele in der Saison, zeigten sich aber in San Diego enorm verbessert.

Die Steelers, womit niemand vor der Saison gerechnet hat, sind mit einem QB-Rookie am Steuerruder überraschend souverän durch die Saison geschippert und haben nach 14 Siegen in Folge, 15-1 insgesamt, die zweitbeste Saisonbilanz der NFL-Geschichte erzielt.…

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Mahlzeit!

Der Wechsel von Thomas Gravesen von Everton zu Real Madrid, dem “real deal” sozusagen, ist quasi vollzogen. Heute um 19h soll er bereits auf einer Pressekonferenz in Madrid präsentiert werden. Die Ablösesumme beträgt 2,5 Mio Pfund, also knapp 3,5 Mio EUR.

10.000 US$ für den Arsch

Mir gefällt obige Headline ob ihrer Mehrdeutigkeit (patsch, patsch, patsch auf die eigene Schulter). Denn die Headline sagt ziemlich präzise aus, …
1/ es geht um WR Randy Moss
2/ es geht um die Arsch-Abwisch-Aktion vom letzten Sonntag
3/ es geht um die Geldstrafe die Moss zahlen muss. Bye-bye Geld.

Brilliant, die Headline.

Konkurrenz nimmt Formen an

Was ich anfangs nicht geglaubt hätte, aber die Konkurrenzserie zur Formel 1, die “A1 Grand Prix“-Serie nimmt langsam Konturen an.…

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Zeilensport: Fußball für den Krieg

Insbesondere zu Welt- und Europameisterschaften oder aber nun auch als Sogwirkung in Folge des Klinsmann-Brimbaborium wird viel über die Wechselwirkung zwischen Sport und Politik bzw. Sport und Gesellschaft geschrieben. Bishin zu den von Menotti kolportierten These dass nur Linke einen guten, kreativen Kick spielen können.

Auf wenige Schlagwörter verkürzt, lassen sich all diese Thesen schnell ins Lächerliche ziehen und damit in den Papierkorb werfen. Aber gerade das “Experiment Klinsmann” bietet faszinierenden Stoff für ein Deutschland das gleichzeitig reformhungrig aber auch enorme Beharrungskräfte besitzt.

In “Football oder Fußball – Lernen für den Krieg” geht Jürgen Kalwa von FAZ der Frage nach, was Militärs von Sportarten lernen können.

In Wirklichkeit zeigt [Football], daß in den Vereinigten Staaten eine erstaunliche Begeisterung für ein Menschenbild existiert, in dem der einzelne gar nichts, sein Trainer jedoch alles ist.

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