Zeilensport: Chelsea, Mourinho, Schweinsteiger

Es ist Sonntag und wir alle (hüstel) haben Zeit und Muße interessante Artikel aus der großen weiten Welt des Sports des Fußballs zu lesen.

Im Fokus des Interesses an diesem Wochenende ist vorallem Chelsea. Der Masterplan von Abramovich und Mourinho scheint aufzugehen. Und selbst wer kein Freund der berechnenden Kühle eines solchen Unternehmens ist, kommt nicht umhin Respekt für die brilliante Ausführung zu zollen, die so in dieser Art auch noch nie im Fußball zu sehen war.

Während Herr Abramovich nur für die Resourcen zuständig ist und Peter Kenyan nur im Hintergrund agiert, ist Jose Mourinho der eigentliche Frontmann.

Und so versuchen sich einige mehr an der Beschreibung des Phänomens Mourinho. Kevin Mitchell bringt es im Observer in wenigen Sätzen auf den Punkt:

Mourinho has child-like qualities, an innocence married to cunning and ruthlessness that confuses critics and opponents but, more importantly, galvanises his players […]

The top flight, and much of the undercarriage, of football in this country is a cosmopolitan mix of cultures and attitudes.

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Screensport: das Wochenende

Alles steht am Wochenende im zeichen des Duells der beiden ganz großen im Bundesligafußball: Schalke – Bayern, am Sonntag ab 17h30. Der Samstag bietet interessantes, aber kein “must see”.

Am Samstag abend werden wir wohl sehen wie dem Sauerland-Boxstall der letzte große, international namhafte Namen zu Boden geht: Markus Beyer – Danny Green Zwo.

So ganz nebenbei: die Basketball-Bundesliga hat sich zu einer spannenden Geschichte entwickelt. Schaut man sich den Kampf um die Tabellenspitze an, so liegen alle 8 Teams auf den Playoff-Plätze nur zwei Siege auseinander. Das verspricht zumindest im Kampf um das Heimrecht in den verbleibenden 8-10 Spieltagen noch einige elanvolle Spiele. PREMIERE ist am Wochenende mit einem Doppelpack dabei: Samstag ALBA gegen Frankfurt und am Sonntag, 17h Bamberg – Bonn.…

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Mo’ Money

Der Lenz war da und hat fleissig kleine und große Scheine verteilt.

[Update 27.11.2005: Im November 2005 ist Herthas Finanzlage wieder in aller Munde. Dabei ist den Zeitungen zu entnehmen, dass Hertha beim Versuch die Schechter-Anleihe zu nehmen, ebenso gescheitert ist, wie bei dem Versuch eine derartige Anleihe von zwei anderen Bankinstituten zu bekommen. Hertha habe zuwenig Sicherheiten und gilt gleichzeitig als “bilanziell überschuldet”. Der nachfolgend aufgeführte Tagesspiegel-Bericht ist also eine Ente.]

Siehe “Malade Dame Hertha“: Hertha BSC Berlin hat eine 35Mio-Schechter-Anleihe gezogen. Damit soll ein Vereinszentrum auf dem Olympiagelände mit Museum, Gaststätte und “Profitrakt” gebaut werden und die 19 Mio Schulden von kurz/mittelfristigen Verbindlichkeiten auf langfristigen umgeschuldet werden.

Bei 1860 München versucht man seiner finanzielle Malaise durch einen Vermarktungsdeal mit IMG zu kurieren.…

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Malade Dame Hertha

Ich habe mich am Freitag über ein Artikel im Tagesspiegel gewundert, der so unvermittelt über Zuschauerprobleme bei Hertha BSC Berlin sprach. Die Berliner Zeitung schiebt nun am Montag einen Artikel über die “sehr angespannte Finanzlage” beim Hauptstadtklub nach, der mich vermuten läßt, dass der Tagesspiegel-Artikel nur eine Art Testballon war.

Tagesspiegel: Michael Rosentritt, “Die Leere vor dem Sturm
Berliner Zeitung: Michael Jahn, “Stürmen auf Vorkasse

Der Zuschauerschnitt liegt zwar höher (43.000) als veranschlagt (39.000), aber Sorge macht der Hertha, dass dieser Schnitt angesichts des neuen Stadions, des Erfolges der Hertha und des Einzugsgebietes eher mau ist. Herthas Schnitt lag noch vor 6 Jahren, bei der Aufstiegs-Euphorie, bei 52.000. Gladbach konnte sein Zuschauerschnitt dank neuem Stadion von 30.000 auf 45.000 steigern, beim HSV verdoppelte sich der Zuschauerschnitt.…

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Spieltag 24: so isses

[18h00] Die Spiele wurden in der zweiten Halbzeit nicht wirklich besser. Magere 14 Tore in 7 Spielen und das auch nur dank des Mainzer 5:0.

In München wurde Werder zwar druckvoller, aber nicht wirklich gefährlicher. Beide Mannschaft harmlos und mit wenigen Torchancen. Schade von dem Spiel hat ich mir sehr viel mehr versprochen. Micoud ein Totalausfall, so wie keine der beiden Mannschaft das Spiel auch nur irgendwie in Griff bekam oder überlegte Aktionen durchführte.

Das Spiel in Hamburg mit HSV – Leverkusen war ähnlich. Auch hier: keine der beiden Mannschaften bekam spielerisch gebacken, Torchancen waren rar. Der HSV startete mit Benny Lauth. Jener mühte sich redlich, aber zeigte deutlich dass er noch viel Zeit braucht um wieder in die Bundesliga zu kommen.…

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