Zeilensport: Wer wird Rauball?

“RR” – Reinhard Rauball ist neuer Vereinspräsident des BVB. Am Sonntag wurde er als solcher, in Nachfolge des scheidenden Präsident Niebaums auf einer Jahreshauptversammlung gewählt.

Rauball ist ein allseits respektierter Mann der in den ersten Tagen seit seiner De-Facto-Inthronisierung vor 2 Wochen versuchte “Credibility” bei der Basis und Öffentlichkeit zu bekommen. Abgesehen von 1-2 Ausrutcher (“Blut am Pfosten”) machte er seine Sache recht überzeugend.

Während die größte BVB-Fan-Website “Schwatzgelb” sich in Sachen Jahreshauptversammlung auch zwei Tage später noch ausschweigt, bürstet “Die-Kirsche.com” gegen den Strich und hinterfragt die Fan-Nähe und Wahrhaftigkeit von Rauball:

Im Klartext: Das Unternehmensimage muss erheblich verbessert werden, da sonst Investoren kalte Füße bekommen. Der Schein bleibt wichtiger als das Sein. Aufarbeitung der Vergangenheit wird nicht gewünscht. Die Fans werden offensichtlich unverändert für halb debil, aber doppelt funktionalisierbar gehalten.

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Der Anfang war gut, das Ende nicht so

Der Anfang war gut, das Ende nicht so” sollen laut FR die Worte sein, mit denen sich Trainer Juri Schlünz von seinen Spielern in der Kabine von Hansa Rostock verabschiedet haben soll.

Juri Schlünz ist ein lokales Phänomen, dessen Klasse dem landesweiten Publikum erst am Tage seines Rücktritts zu vollem Bewusstsein kommt.

Es hat seit langem keinen Trainer gegeben, der von Seiten des Vorstandes und des Publikums eine derartige Rückendeckung bekommen hat, wie Schlünz, der seit 36 Jahren Mitglied bei Hansa ist. Bemerkenswert wie er diese Position nicht ausnutze, sondern zum richtigen Zeitpunkt absprang und dabei noch die korrekten Worte fand: “Das war eine Offenbarung, das können wir den Fans nicht zumuten. Deshalb habe ich mein Amt zur Verfügung gestellt.

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Zeilensport: von Farben, Linien und Nebel

Auch beim längeren Nachdenken hat Jimmiz Frage was für sich: ist Oliver Kahn ein Kokser? Jimmiz zieht Parallelen zum ebenfalls mitunter unausgeglichenen Verhalten von Christoph Daum: “Schnee von gestern“.

Christoph Daum war dieser Woche zumindest ganz kurz in vieler Munde, nachdem er in Köln einen Vortrag “Anforderungen und Perspektiven als Fußball-Trainer” (hust, hust) mit der einen oder anderen Salve gegen seine Nemesis Uli Hoeneß hinlegte. Siehe Frankfurter Rundschau, Welt.

Mit 180 Sachen durch Nebel

Am Sonntag(? ab Sonntag?) findet in Dortmund die Jahreshauptversammlung des BVBs statt, was alleine schon am erhöhten “Output” der Beteiligten zu merken ist.

Dr. Reinhard Rauball wird dabei voraussichtlich Dr. Niebaum als Präsidenten des Vereins ablösen. Niebaum bleibt Geschäftsführer der KGaA.…

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Nach dem Sonntag. Nicht nur HSV –Schalke

HSV – Schalke

Eine Serie musste reißen und es war die Serie von Thomas Doll, der nun in seinem vierten Spiel eine Niederlage kassierte.

Die Partie war über weite Strecken leider nicht so hochklassig wie ich es mir erhofft hatte. Die erste Halbzeit war sehr statisch. Beide Mannschaften standen sehr kompakt und das Mittefeld absolvierte seine defensiven Aufgaben weitaus besser als seine kreativen Tätigkeiten. Folge: viele Ballverluste, viel Hin- und Her aber quasi null Torchancen, nur ein Beinahe-Elfmeter, der m.E. zurrecht nicht gegeben wurde (Kobiashvili spielte zuerst den Ball). Die beiden Flügel wurden sträflich vernachlässigt.

Das beste was der Partie passieren konnte, war der Führungstreffer von Beinlich in der 47ten Minuten, der in die erstarrte Partie mit einer Prise Chaos für Belebung sorgte.…

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Nach dem Samstag

Bayern-Lande gegen Niedersachen 7:0. Die beiden niedersächsichen Top-Teams verstanden es nicht ihre Tabellenpositionen und den aufgebauschten Ruf zu verteidigen. Kein Wunder wenn diese Mannschaften auch in Zukunft noch eine ganze Zeit lang “unterm Radar” bleiben werden.

Für mich das insgeheime Spitzenspiel des Tages war Hertha gegen Werder. Tja, so kann man sich täuschen. Es war einer der grottigsten Kicks dieser Saison, schlichtweg unerträglich. Spannung kam erst auf, als Charisteas, der mit seinen weit aufgerissenen Augen immer noch so aussieht wie ein Reh im Scheinwerferlicht, Sekunden bevor es überfahren wird. Madlung mit dem Ausgleich in der Nachspielzeit. Von Hause aus ein blutjunger und hünenhafter Abwehrspieler, sprang er hier sieben bis zehn Köpfe höher als alles andere im Strafraum. Impressive.

Der neue gelb-blaue Ball?…

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