Zeilensport: F1 according di Montezemolo

In der “Welt am Sonntag” führt Burkhard “Halstuch” Nuppeney ein Interview mit dem Fiat- und Ferrari-Granden Luca di Montezemolo (ein Name wie ein vorzeitiger Samenerguss).

Filtert man die aufgeknöpfte-Hemd-Rhetorik raus, kann man interessante Details zu den Kräfteverhältnissen in der F1 herauslesen, z.B.

di Montezemolo: Das “Memorandum of Understanding” zwischen Ecclestone, den Banken und der Herstellervereinigung GPWC war für mich eine vernünftige Vereinbarung, vor allem was die Neuverteilung der Gewinne für die Teams und Hersteller betrifft. Wäre diese Vereinbarung in Kraft getreten, gäbe es jetzt keine Probleme. Die Frage ist, ob die Parteien den Geist des Memorandums wiederbeleben können.

WamS: Wo liegen die Hindernisse?

di Montezemolo: Keiner weiß, welcher Manager der Autokonzerne BMW, Mercedes oder Renault heute einen Vertrag unterzeichen darf, der das Unternehmen mindestens zehn Jahre an die Formel 1 bindet.

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Screensport: das Wochenende

Aus Zeitgründen mal wieder in der knapperen Variante.

Hauptaugenmerk dieses Wochenende auf die Premier-League. Um die Bundesliga-Entzugserscheinungen abzufedern, haut PREMIERE bis Mitte Januar da einiges an Aufwand auf die Mattscheibe. So wird es während der Spieltage erstmals Konferenzschaltungen geben. Dazu kommen Übertragungen zu den “Einzelterminen” und Zusammenfassungen nach dem Motto “Alle Spiele, alle Tore

Bleiben wir beim Fußball. In der Serie A ein absoluter Knüller am Samstag: Juve gegen AC Milan, Platz eins gegen Platz zwei, vier Punkte Abstand. Und dann noch kommentiert von Wolff Fuss.

In Sachen Basketball spendiert PREMIERE ein zweites BBL-Spiel am Sonntag. Von den drei Samstags-NFL-Spielen wird leider nur eines übertragen: Giants – Steelers.

Und schließlich gibt es wieder Boxen.…

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Zeilensport: Hans Meyer und die BILD

Und ohne weiteren Zusatz gleich weiter zum Tagesspiegel und dem Interview mit Hans Meyer, Ex-Trainer von Gladbach und Hertha etc… und seinem Verhältnis zur BILD-Zeitung: “Wie will man mit ,BildÂ’ ernsthaft reden?

Meyer halt, einfach nur großartig.

Bei meiner Vorstellung in Gladbach hat mir der Journalist von „Bild“ die Frage gestellt: Herr Meyer, wieso haben Sie hier zugesagt? Ich habe ihm die Gründe genannt und nebenbei erwähnt: Ihr wisst ja, wo ich herkomme, aus dem Osten, und Kommunisten waren immer arm. Fast alle haben gelacht. Am nächsten Tag stand in „Bild“ „Meyer: Ich bin Kommunist“. Das ist lustig, aber wenn du wie ich in Bad Hersfeld mitten unter CDU-Wählern wohnst, ist es schwierig, sich zum Kommunismus zu bekennen.

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Premium-Content im DSF

Das DSF kann nicht länger tatenlos mit ansehen wie andere Sender mit UEFA-Cup, Championsleague, WM2006 oder Curling-EM am DSF vorbeiziehen. Nun wird zurückgeschlagen:

Das DSF hat TV-Rechte für Pool-Billiard, Dart, Snooker und Bowling gekauft. Mehr als 200 Stunden live und in Zusammenfassung, wir nässen vor Freude gerade unsere Hose, gell?

Am Wochenende geht es mit the one and only “Mosconi-Cup” los. Live aus Holland wird dieses legendäre Aufeinandertreffen zwischen einer europäischen und US-amerikanischen Pool-Billiard-Auswahl gezeigt. Zu Weihnachten gibt es die Dart-WM und im Januar die Premier League. Im Snooker.

Wollen wir hoffen dass es nicht auf Kosten anderen männeraffinen DSF-Premium-Contents wie “Sports Clip”, “Stihl Timbersports” oder “Braun DampfbügeleisenChallenge” geht.

(Quelle: DSF-Pressemitteilung)…

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TV-Gelder-Wahnsinn in Frankreich

Wenn Uli Hoeneß das hört, läuft der puterrot an. In Frankreich hat der dortige Ligafußball einen TV-Vertrag abgeschlossen, der abseits allem Erdenklichen ist. Die französische Liga hat seit Freitag den bestdotierten TV-Vertrag Europas!

Anders als in Deutschland oder England üblich, ist Ligafußball in Frankreich seit Dekaden eine Pay-TV-Geschichte gewesen. Im freien Fernsehen gab es nur eine erbärmliche einstündige Fußball-Sendung am Sonntag vormittag (“Téléfoot“), die natürlich die Sonntagsspiele nicht berücksichtigte.

Die Spiele liefen vorallem auf Canal+, einem der ältesten Pay-TV-Sender Eruopas, der zudem, auch das zwei Besonderheiten, landesweit via Antenne zu empfangen ist und bis vor zirka 5 Jahren piepeinfach zu cracken war.

Canal+ konnte sich zur einer französischen Fernsehgroßmacht etablieren. Ihr großer kommerzieller Gegenpart ist TF1, das erste Programm, seit knapp 25 Jahren oder so, privatisiert.…

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