Screensport am Mittwoch: Alexs Weg

Dit’n’Dat

Mit dem “Medienhandbuch Sport” hat ein neuer Branchendienst für die Nahtstelle zwischen Medien und Sport aufgemacht, u.a. mit einem Interview mit dem PR- und Pressechef von Schalke 04 über Social Media.

Spocht von heute

Im Wohnzimmer sitzt heute dem 800-Pfund-Gorilla seine Schwester – zweiter Teil des dritten Spieltags der Champions League und zweimal mit duetscher Beteiligung. Die meisten Schlagzeilen schreibt aber das Spiel Manchester United gegen Bursaspor. Nicht etwa weil der türkische Meister und aktuelle Tabellenführer auf der europäischen Bühne so ein heißer Feger wäre – zwei Spiele, null Siege, null Tore, fünf Gegentreffer. Sir Alex Ferguson war gestern auf der offiziellen CL-Pressekonferenz ungewöhnlich offen und hat bestätigt, dass Wayne Rooney den Verein verlassen will. Den englischen Journalisten ist gestern nachmittag zumindest auf Twitter gleich reihenweise die Kinnlade runtergeklappt.…

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Screensport am Dienstag: das wäre Ihr Preis gewesen

Dit’n’Dat

SPORT1 – Langeweile oder neuer Praktikant? SPORT1 hat gestern gleich fünf Pressemitteilungen rausgekloppt (zum Vergleich der bisherige Output im Oktober: sieben). Markus Baur, 227maliger Nationalspieler und Ex-Trainer beim TBV Lemgo, ergänzt bei SPORT1 das Experten-Team im Handball. Den ersten Einsatz hat er heute abend im DHB-Pokal Leipzig – Berlin.

Ferner: die Reportagen rund um Fanreporter gehen in die nächste Staffel. Während der Bundesliga-Saison sollen 13 Halbstünder produziert werden, die Mittwochs um 19h45 zu sehen sind. Schulterklopfer für die beste Einschaltquote beim Doppelpass in dieser Saison: 1,1 Mio Zuschauer im Schnitt, Marktanteil 9,1%. “Bundesliga Pur” vor dem Doppelpass sahen 0,35 Mio (4,3%) und nach dem Doppelpass 0,46 Mio (3,2%). Für den gesamten Sonntag hatte man einen Tagesmarktanteil von 1,9%.…

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Das wäre Ihr Preis gewesen: SPORT1+ mit NFL in Deutsch

Was die Materie der TV-Rechte für Außenstehende so undurchsichtig macht, ist der Umstand das man die Verträge nicht kennt. Das kann man wunderbar am Begriff “exklusiv” festmachen, weil “exklusiv” eben nicht zwangsläufig “exklusiv, weltweit und für immer, bis das uns der Tod scheidet” bedeutet.

Das Paradebeispiel sind die NFL-Rechte, wo die Exklusivität an den Sprachen aufgezogen wird: englischsprachige NFL-Übertragungen in Kontinentaleuropa auf ESPN America. Deutschsprachige NFL-Übertragungen exklusiv auf SPORT1/SPORT1+.

NFL auf SPORT1+

  • Ab 24. Oktober
  • 59 Partien live, u.a. alle Playoff-Spiele, Super Bowl, Pro Bowl
  • 4 Spiele pro Wochenende live (19h, 22h, Sunday Night, Monday Night)
  • Deutscher Kommentar, vermutlich kein Zweikanalton.
  • Alle Übertragungen auch in HD
  • Zweitverwertung auf SPORT1 mit Highlights in den Nachrichtensendungen.
  • Keine Erwähnung einer Free-TV-Ausstrahlung des Super Bowls

Yep, heute ist die offizielle Pressemitteilung zu dem raus, was vor einigen Wochen kurz für einige Tage in dem TV-Guide reingehuscht ist.…

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Screensport am Montag: ähnliche Teams

Dit’n’Dat

ZDF – Das ZDF hat nach dem Abgang des Leiter des “Aktuellen Sportstudios” und Stellvertr. Chef der Sportredaktion Thomas Fuhrmann zum ZDF-Morgenmagazin, die Nachfolger benannt. Oliver Schmidt (38), einer der vier Fußball-Live-Kommentatoren des ZDF, wird neuer Leiter des “Aktuellen Sportstudios”. Christoph Hamm (51) wird neuer Stellvertretender von Sportchef Dieter Gruschwitz.

Basketball – Die Pay-TV-Tochter SPORT1+ hat die Exklusivrechte für die kommende Euroleague-Saison (quasi die Champions League) gekauft. Es geht bereits heute um 20h40 mit Olympiakos Piräus – Real los. Am Mittwoch startet dann auch der einzige deutsche Vertreter Baskets Bamberg um 20h55 bei Virtus Rom. SPORT1+ will alle zehn Spiele der Bamberger zeigen und zusätzlich weitere “ausgewählte” Spiele (ohne das in der Pressemitteilung es näher quantifiziert wäre). Zum Ende der Saison werden auch die Euroleague-Final Four – zuletzt bei EUROSPORT – gezeigt.…

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Screensport am Wochenende: es ist wieder Liga

Dit’n’Dat

SKYSKY-CEO Brian Sullivan gab den beiden Journalisten vom Dow Jones Newswire Matthias Karpstein und Archibald Preuschat ein Interview. Wie es sich für die auf Wirtschaftsnachrichten spezialisierte Agentur gehört, ist es eher ein auf Finanzen fokussiertes Interview. Die Quintessenz:

  • Brian Sullivan nennt keine genau Abonnentenzahl die zum Erreichen von schwarzen Zahlen notwendig sind. Galt dank des unter Vorgänger Williams gestiegenen Umsatzes pro Kunden (ARPU) bislang die Zahl von 2,8 Mio als Minimum, wird Sullivan nun mit der Aussage “Ich denke, dass wir für den Breakeven ungefähr 3 Millionen Kunden benötigen” zitiert, knapp 200.000 mehr als zuletzt gemeinhin erwartet.
  • Zwei “Variablen” werden genannt, die eine genaue Vorhersage bzgl. des Break Even erst in 3-6 Monaten möglich machen.
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