Screensport am Dienstag: afrikanisches Halbfinale

Die Empfehlungen des Tages lauten: Halbfinals im AfrikaCup, Bundesliga und in der Nacht College-Basketball mit zwei Mannschaften aus der Top25.

Nach den teilweise antiklimatischen Viertelfinals treffen nun die letzten vier afrikanischen Mannschaften aufeinander. In der Theorie deutlich hochwertiger sollte das erste Halbfinale (14h EURO) Elfenbeinküste gg. Nigeria sein. Die Elfenbeinküste ist meine persönliche Enttäuschung des Turniers. Sehr viel mehr als Killerinstinkt der ausreicht um die Mannschaften aus dem Weg zu räumen, haben sie bislang nicht verraten. Das ist ungefähr exakt das Gegenteil der Nigerianer, die ein flottes Spiel hinlegen. Im Laufe des Spiel geht den jungen, unerfahrenen Spielern aber taktik und Disziplin flöten und übrig bleibt die Hoffnung auf fußballerischer Kleinkunst um zum Tor zu kommen.

Heimvorteil hin, Heimvorteil her, so ein bißchen wundert mich das Weiterkommen Ägyptens, da sie teilweise lasch und harmlos gespielt haben.…

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Screensport am Montag

Ay, Ay. Pünktlich wieder an Deck, wenn auch etwas gerädert. Aber dafür meine alte Steelers-Kappe rausgekramt :-)

Am Freitag ging ja relativ kurzfristig ein Rechte-Deal von PREMIERE über Übertragungen aus der französischen, portugiesischen und niederländischen Liga über die Bühne. Bislang war nirgends der genau Umfang (a.k.a.: wieviele Spiele pro Woche/Monat) erwähnt. Eine Bemerkung von Andreas Renner beim Spiel Feyenoord – Ajax läßt darauf schliessen, dass es nicht jede Woche Spiele aus den drei Ligen geben wird.

Montag, 6.2.2006

16h30 AFL: Georgia – Colorado, NASN delayed
Hallen-Football. Mal sehen ob NASN diesmal die Übertragung gebacken bekommt.

20h15 Zweite Liga: 1860 München – Greuther Fürth
Uhhh, Ohh, die 60er spielen wieder zuhause, wo sie bislang relativ erfolglos waren. Mal sehen inwieweit unsere kritischen TV-Sender neuerlich aufgetauchte Berichte über die wackelige finanzielle Lage von 1860 aufgreifen.…

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Super Bowl XL: Pittsburgh Steelers – Seattle Seahawks

[04h06] MVP wird Hines Ward, was, denke ich, ziemlich unumstritten ist.

Ich denke das wird gleich eine rührende Szene sein, wenn Art Rooney den Pokal überreicht bekommt. Ich denke, ich klappe das iBook zu und leg mich nun mit den letzten Bildern schlafen.

[04h01] 21:10 Endstand Fünfter Super Bowl für die Steelers und für die Besitzer, die Rooney-Familie, die seinerzeit in den 30er-Jahren die Franchise für 2500 US$ gekauft haben.

[03h54] Die Steelers werden das erste Team sein, dass als Nummer 6 der Setzliste den Super Bowl holt. Das erste Team dass drei Auswärtssiege einfährt. Sie haben nun binnen 5 oder 6 Wochen die Nummer 1 bis 3 der AFC und die Nummer 1 und 2 der NFC aus dem Weg geräumt.…

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Countdown zum Super Bowl XL

[0h01] So Freunde, nun steigen wir ins Live-Bloggen in einem anderen Eintrag ein.

[22h48] ESPN meldet dass seit Freitag die Schwarzmarktpreise fallen. Gingen am Freitag die 600-700 US$-Tickets für 3.000 US$ weg, ist der Preis nun auf 2.500 US$ gefallen.

Der Schwarzmarktpreis ging zuerst enorm rauf, weil zum einen die Steelers-Fans sehr reisefreudig sind, bzw. auch über die ganzen USA verteilt sind und zum anderen weil Detroit relativ nahe bei Pittsburgh ist (5 Autostunden). Doch Steelers-Fans hatten sich schon vorher mit überraschend vielen Tickets versorgt und schlechte Wettervorhersagen hielten wohl auch noch viele Fans von reisen nach Detroit ab.

Aufgrund der allgemein schlechten wirtschaftlichen Lage gab es außerdem diesmal nicht soviele Geschäftskunden wie sonst.

[20h11] Noch ein Geheimtipp für (Vor-)Berichterstattung könnte BBC Five Live sein, die das Spiel heute nach übertragen (keine ahnung ob sie es aus lizenzrechtlichen Gründen auch via Internet streamen dürfen).…

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Zeilensport: Play!

Mit dieser Ausgabe vom Sonntag führt die NY Times eine neue, vierteljährliches Magazinbeilage ein: “Play“.

Da das meiste anscheinend auch hierzulande via Internet zu lesen ist, ist es auch nicht die allerschlechteste Einstimmung für einen Super Bowl-Tag.

In “Dissecting the Line” führt “Play” in US-Sportwetten ein: mit oder gegen die Line wetten. Und es untersucht warum Buchmacher angeblich so häufig Underdog-Heimmannschaften unterschätzen. Tatsächlich versuchen Buchmacher mit ihren Spread nicht das korrekte Ergebnis zu tippen, sondern die Erwartungen der Öffentlichkeit. Und Buchmacher in Vegas verwenden konsequenterweise zur Erstellung des Spreads nicht nur Sportzeitungen, sondern gucken welche Jersey sich gerade gut (dieses Jahr: Bears und Bengals) oder schlecht verkaufen oder welche Mannschaften medial unterbewertet werden (Seahawks und Panthers).

Bei den bisherigen 39 Super Bowls gab es übrigens bislang 27 Favoritensiege, von denen aber nur 19 den “Spread”, also den Punkteabstand der Buchmacher erfüllten (“beat the spread“).…

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