Mythos gewinnt gegen Show 45:17

Das Monday-Night-Game Green Bay Packers – St.Louis Rams war wie geschaffen für das weitere Meißeln der Legende Brett Favre. Monday Night, Prime Time, Lambeau Field, winterlich kalt (Gefrierpunkt), persönliches Drama. Und Jubiläum: das 200te Spiel von Favre in Folge.

200 Football-Spiele in Folge an den Start gegangen, das ist für einen derart physisch anspruchsvollen Sport schlichtweg unbegreifbar, zumal auf so einer Position wie Quarterback. Nicht umsonst war im Monday-Night-Vorsprann Carl Ripken Jr. zu sehen, der im Baseball einen artverwandten Rekord hält: 2.632 Spiele in Folge gespielt.

Mythos Favre.

Gewann gegen die Mannschaft die sich einst als “biggest show on earth” bezeichnete. Die Rams waren über eine lange Strecke des Spiels überlegen, bekamen aber punktemäßig kein Bein auf die Erde, waren die Ausgeburt an Ineffizienz.…

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The Return of Jeff George

Die US-Gazetten bringen heute eine Meldung von AP wonach die Chicago Bears am Montag QB Jeff George verpflichten werden. Ja, genau der Jeff George.

Die Bears wollten mit dem grundsoliden Jungtalent Rex Grossman in die Saison gehen, doch der verletzte sich. QB Jonathan Quinn, NFLE-erprobt, erfüllte die Erwartungen nicht und man wendete sich an den dritten Mann Rookie Craig Krenzel. Dieser machte Furore weil er unterirdisch spielte, aber immerhin die Bears zu drei Siegen führte, nicht zuletzt weil die Bears-Defense permanent das spiel aus dem Feuer riß.

Das konnte nicht lange gut gehen, die letzten zwei Spiele setzte es Niederlagen. Nicht unerwartet, aber im Verlauf so frustrierend, das man keine Zukunft mehr in Krenzel sieht, der sich zu allem Überfluß auch noch verletzt hat und nun wird man bei Jeff George wohl zugreifen.…

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Seeteufel-News

Den einzig einigermassen gehaltvollen Artikel zur gestrigen Präsentation des neuen NFLE-Teams Hamburg Sea Devils gab es im Hamburger Abendblatt.

Anders als anderen Gazetten zu entnehmen war, haben sich die Devils mit dem HSV die die Anmietung der AOL Arena geeinigt.

“Ohhhhh” und “Ahhhhhh” sorgte die Ankündigung zu jedem Spiel eine “siebenstündige” Show bieten zu wollen. Die beeindruckten Pressevertreter waren offensichtlich noch nie bei einem Football-Spiel, geschweige denn bei der NFLE… Spieldauer: 3h. D.h. Pregame-Dingens ab 15h. Gab es schon 1991 bei der Frankfurt Galaxy… Tailgating auf dem Parkplatz. Auf den Wiesen vor dem Stadion flog zig Football beim gemütlichen Werfen umher, an dieversen Ständen konnten Fressalien gekauft werden, etc…

Ein Headcoach ist noch nicht benannt, Jack Bicknell soll weiterhin Favorit sein.…

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Sea Devils und andere NFL-News

Das ist Hamburg. Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands

So hört sich das an, wenn die NFL Europe eine Meldung über die neue NFLE-Franchise Hamburg Sea Devils für die USA aufbereiten:

Hamburg, which is 120 kilometres inland on the River Elbe, is Germany’s principal seaport and is considered the country’s ‘Gateway to the World’. It is Germany’s second largest industrial centre with a population of 2.8 million.

… klingt wie aus dem CIA World Factbook abgeschrieben. Gleichzeitig ist die Website der Sea-Devils online gegangen: http://hamburg-seadevils.de/

Ich denke die hiesigen Zeitungen werden morgen mehr und detaillierter berichten. Die Rahmenbedingungen sind ja bereits in den Vortagen zu genüge beschrieben worden: man wird im AOL-Arena spielen (aha, schon alles unterschrieben?) und eine Partnerschaft mit den Blue Devils eingehen.…

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Sea Devils: ein Hauch mehr Infos

Die Vorstellung der Hamburg Sea Devils wird erst heute vormittag stattfinden, das NFLE-Magazin weiß aber einige Details mehr zu berichten:

  • Noch konnte die NFLE keine Einigung mit dem HSV über die Benutzung der AOL-Arena erzielen. Der HSV verlangt zuviel Miete. Auch soll das Vermarktungskonzept, das möglicherweise mit dem HSV entwickelt wird, noch nicht stehen.
  • Wie vorher spekuliert soll Jack Bicknell Trainer werden. Es wird Bicknells dritte Station nach den Barcelona Dragons (R.I.P) und Scottish Claymores (R.I.P). Bicknell machte auf mich aber einen sehr freundlichen, zugänglichen Eindruck.
  • Viele offene Baustellen: kein Trainingsgelände, kein Ticketsystem, etc…

Der Artikel schließt mit einem Satz den ich in all seinen Pessimus über die Zukunftsperspektiven der NFLE teile:

Das Projekt in Hamburg scheint der letzte Versuch der Ligaleitung, der schwächelnde NFL Europe neues Leben einzuhauchen.

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