NFL vor Gameday 3

Looking back

Die Lehren der ersten beiden Spieltagen: “Nix ist fix“. Fragezeichen stehen hinter den Redskins die so gut gegen die Buccs aussahen, sich aber die Niederlage gegen Giants selbst einbrockten.

Einige Auguren fühlten sich durch die Spiele in Woche zwei bestätigt: Kansas City hat mit dieser Defense kein Playoff-Team, Tampa Bay hat ein enormes Problem mit der Offense und die frühe Auswechslung von QB Brad Johnson zeigt die Ungeduld von Coach Gruden und eine drohende QB-Controversy mit Rookie Chris Simms, dem Zögling von Ex-Giants-QB und CBS-Kommentator Phil.

Die Miami Dolphins sind in der Offense wirklich so schlecht, wie man sie nach dem Abgang von Ricky Williams und der Auswahl an mäßigen QBs hielt. In Buffalo gelingt es dem neuen Coach Mularkey nicht die Offense um QB Bledsoe in Gang zu kriegen.…

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Grenzziehung zum Doping

Eine der umstrittensten “Doping-Vergehen” resultiert aus Nahrungsergänzungsmitteln die verbotene, sprich als Doping kategorisierte Ingredienzien enthalten, ohne dass diese auf den Nahrungsmitteln explizit deklariert sind. Mit anderen Worten: bei der Einnahme dieser Nahrungsergänzungen, läuft jeder Sportler das Risiko Dopingmittel einzunehmen, z.B. wenn der Hersteller seine Rezeptur ändert.

Die NY Times meldet, dass in den USA Hersteller dieser Ergänzungsmittel nun angefangen haben, sich ein semi-offizielles Siegel von der NFL und Spielergewerkschaft holen zu lassen.

Wie problematisch die Geschichte ist, lässt sich aus dem Aufdruck ersehen: “[…] are certified to contain no substances banned [… extends] only to label accuracy: the N.F.L. and N.F.L.P.A. do not endorse or encourage the use of this or any supplement.

Denn natürlich riskiert so ein Label als Werbung mißverstanden zu werden, auf der Website eines der Hersteller wird explizit mit dem NFL-Logo geworben.…

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Monday Night Game PHI–MIN

Philadelphia Eagles – Minnesota Vikings 24:16

Die beiden Teams haben sich im Laufe der Jahre angeglichen. Hüben wie drüben werden sie von einem kumpelhaften Headcoach geführt (Reid + Tice), besitzen einen stämmigen QB der auch öfters mal selbst geht und darüberhinaus auch schwarz ist (gibt nicht viele schwarze QBs in der NFL) (McNabb + Culpepper), vernachlässigen das Laufspiel und treten mit einem großkotzigen Star-WR an (Terell Owens + Randy Moss). Unterschiede sind vorallem in den Details zu suchen.

Es gab einen Unterschied und die Partie zeigte, dass dieser Unterschied spielentscheidend war: die mit allen Wassern gewaschene Defense der Eagles.

Alles schaute darauf, dass QB Culpepper und WR Randy Moss “connected“, dass Culpepper die ganz tiefen Pässe auf den groß gewachsenen Moss spielt und jener alle störenden Passverteidiger abtropfen lässt.…

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NFLE in Hamburg immer wahrscheinlicher

Geht es nach dem Hamburger Abendblatt, wird es immer wahrscheinlicher, dass Hamburg Ersatzort für die zu schließende NFL-Europe-Franchise der Scottish Claymores aus Glasgow ist.

Derzeit sollen bereits Verhandlungen zwischen der NFLE und dem HSV über die Nutzung der AOL-Arena laufen und auch Überlgegungen zu einem Teamnamen vorhanden sein: Dockers oder Senators.

Damit dürfte aber auch klar sein, dass keine “Übernahme” der Hamburg Blue Devils durch die NFLE stattfinden wird, allenfalls ein Kooperationsabkommen.

Wenn es die Blue Devils dann überhaupt noch gibt. Denn die sind völlig überraschend in Marburg gegen den Südmeister bereits im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft ausgeschieden. Der seit 3-4Jahren finanziell kranke Club schleppt aus dieser Saison mal wieder ein sechstelliges Defizit, woran mal wieder die hohe Stadionmiete, diesmal das Millerntor, Schuld dran sein soll.…

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NFL Gameday #2 – Die Frühspiele

Einige, gelinde gesagt, überraschende Ergebnisse bei den 19h-Spielen der NFL. Bereits nach dem zweiten Spieltag gibt es kaum noch ungeschlagene Teams: Jacksonville, Detroit, Atlanta, vermutlich die Pats, die Jets, möglicherweise die Browns und Seahawks und Minnesota oder Philadelphia

Jacksonville – Denver 7:6
Alle Punkte der Partie im 2ten Viertel. Letzte Woche die Broncos noch mit einem Brand (über 400yds Raumgewinn) und nun gegen die eher faden Jaguars nur 2 FGs. Statistisch waren die Broncos aber den Boys aus Florida in allen Belangen überlegen: 20:8 1st Downs, 37 zu 22 Minuten Ballbesitz, 350 zu 170yds Raumgewinn.

Drei Faktoren führten zur Niederlage der Broncos: 3 Fumbles, schlechtes Laufspiel und daraus resultierende mangelnde Effizienz. Sage und schreibe ein einziges Mal waren die Broncos in der Red Zone!…

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