Pander-Sprung

Wolfsburgs Manager + Geschäftsführer Peter Pander zieht die Konsequenzen aus dem Ausscheiden des VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokals und tritt zurück.

Was war geschehen? Die “Wölfe” gewannen zwar das DFB-Pokalspiel 3:0 gegen die Amateure des 1FC Kölns, aber nach einem Protests Kölns, bekam Wolfsburg den Sieg “am grünen Tisch” entzogen (unter merkwüdig wenig Gegreine der deutschen Sportöffentlichkeit, von wegen “unsportliche Verlierer” und so. Beim Vielseitigkeitsspringen reagiert man da empfindlicher). Wolfsburg hatte im Spiel Hristov eingesetzt, jener ist aber aufgrund einer roten Karte aus seiner Lauterer Zeit noch gesperrt.

Pander ist insofern betroffen, als es sein Job ist, solche Sperren zu überprüfen und ein routinemäßig vom DFB versandtes Warn-Fax übersehen wurde.

Pander wollte eigentlich nicht zurücktreten, aber Teile der Öffentlichkeit, z.B.…

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Matz analysiert den HSV

Dieter Matz, Abendblatt-Sportreporter mit der Weitsicht eines feuchten Toastbrotes (legendär sein Meisterschaftsgeschwafel nach dem Ligacup letztes Jahr), analysiert zum Zeitpunkt wo der HSV ganz unten ist, die Schwächen des HSV: “Neun Gründe für die Krise

1/ Die Abwehrschwächen
Matz wirft die Verkäufe und Abgänge von Hollerbach, Ujfalusi, Fukal und Hoogma vor. Was Matz nicht sagt: die Abwehr spielt genauso beschissen wie seit Jahren. Es ist keine Verschlechterung eingetreten und der HSV hat sich diese Saison auch nicht Tonnen von Gegentore eingefangen. Fukal als Hoffnungsträger für die Abwehr zu benennen, ist ein schlechter Witz. Hoogma und Hollerbach stehen altermäßig am Ende ihrer Karriere. Verjüngung tat not.

2/ Die Einkäufe
Matz wird dem HSV vor, Qualität statt Quantität eingekauft zu haben (“Der HSV hat also erst zwei Neuzugänge eingebaut, aber fünf Stammspieler verloren.

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Wie dicht am Abgrund ist der BVB?

Die nicht enden wollende Saga um die finanziellen Schwierigkeiten von Borussia Dortmund, ist heute durch einen Artikel des für gewöhnlich gut informierten KICKER-Reporters Thomas Hennecke weitergschrieben worden.

Demnach warten die BVB-Profis noch auf ihre Juli-Gehälter. BVB-Manager Michael Meier, gerade aus dem Urlaub zurückgekommen, begründet dies mit einer zu Beginn des Jahres getätigten Umstellung der Gehaltszahlungen. Diese würden seit Jahresanfang nicht mehr zum Monatsanfang, sondern zum 15ten des Monats ausgezahlt werden, wegen der Zinsgewinne.

Michael Meier konnte keine Erklärung liefern, warum dies den Profis erst sieben Monate später auffallen sollte.

Sollte dies eine Notlüge der Verantwortlichen des BVBs sein, dann ist die Borussia wirklich schwer in Klamotten, da der Juli aufgrund der Dauerkarteneinnahmen, der ertragreichste Monat des Jahres ist.

Siehe auch SZ-Artikel von Freddie Röckenhaus.…

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Wo waren die Favoriten?

Die ersten sechs Spiele des 2ten Bundesliga-Spieltages sind vorüber und die Tabelle kunterbunt gemischt. Werder ist das einzige Team das bislang zwei Siege einfahren konnte (Leverkusen und Wolfsburg können morgen folgen), während Bayern und Stuttgart nur Unentschieden einfuhren.

Am Tabellenende haben der HSV und Lautern ihre zweite Niederlage eingefahren.

Was der HSV in Mainz spielerisch bot, trieb jedem Beobachter die Schamesröte ins Gesicht. Eine Führung wurde zu Beginn der 2ten Halbzeit binnen 2 Minuten verspielt. Die Spielanteile waren danach verteilt, der HSV konnte den Ball nicht gefährlich vors Tor bringen, so sehr Mahdavikia und Jarolim ackerten (Mainz – HSV 2:1).

Stuttgart erreichte in Nürnberg nur ein 1:1. Ein schneller Treffer von Cacau, seinem vierten in dieser Saison und man dachte es würde kurzen Prozeß geben, aber Nürnberg konnte ebenso plötrzlich ausgleichen.…

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